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Verliebt in eine Prostituierte...?!

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@Ariane34

Wenn du dich für Prostituierte so ins Zeug legst, dann kannst du den TE ja trösten, wenn ER bei der Dame abblitzt.

Er scheint zumindest keinen Bauch zu haben, legt mal eben locker 25 000 Euro auf den Tich für ein Dauerabbo, trägt ne Rolex und ist ein erfolgreicher Geschäftmann. Also ein wahres Schnäppchen für dich.
 
Mensch Ariana, in was für Kreisen verkehrst Du? Also ich weiß nicht, aber in meiner Welt gibt es für eine Frau noch mehr Möglichkeiten zu überleben, als putzen, kellnern und Prostitution.
Vor allem die von Dir zitierten Medizinerinnen und Juristinnen sollten das doch nicht nötig haben...
Gut vielleicht bin ja ICH diejenige, die Weltfremd ist, aber ich für meinen Teil habe Sex immer umsonst gemacht und aus Liebe.
OK, vielleicht naiv...kann meinen Freund ja mal fragen, vielleicht ist da ja das nächste mal noch ein bißerl mehr zu holen....😀

Zu Dir lieber TE: Versetze Dich doch in die Lage der Frau: Wer weiß, wie ihre Kunden sonst so sind. Da bist Du sicher ein wahrer "Genuss". Ich schätze mal, Du bist gepflegt, warst nett zu ihr und wolltest nichts besonders krasses. Also leicht verdientes Geld. Es ist so einer Frau ja auch lieber, mit einem netten Kerl zu schlafen und wenn sie die Chance hat, dass der sich öfter meldet, so kann sie sich glücklich schätzen. Von Liebe oder Interesse ihrerseits würde ich da nicht reden. Dazu müsste sie sehr naiv sein und ich denke, das ist man in diesem Job nicht.
Aber wenn es Dir wichtig ist und Dir das Geld egal ist, kannst Du ja öfter zu ihr gehen. Es war ja ein schöner Abend und offenbar für beide eine win-win Angelegenheit.

Jedoch klingst Du für mich so: Du willst endlich ne feste und ehrliche Partnerschaft. Dazu ein Tip: Zeig nicht zu schnell, dass bei Dir Geld zu holen ist. Man muss nicht mit Geld um sich werfen, denn das kann auch abschrecken bzw. die falschen anlocken! Lieber zurückhalten und wenn eine Frau dich dann um Deiner selbst willen mag, dann ist das Geld Nebensache.
 
Zuletzt bearbeitet:
vor allem die lange verheiratet sind, unabhängig vom Alter, Beruf und gesellschaftlicher Position.

... und ich bin schwer beunruhigt.

Als langjährige Ehefrau muss ich meinen Mann jetzt mal genauer beobachten. Wenn alle Ehemänner zu Prostituierten gehen, dann kann er doch keine Ausnahme sein.
 
Ich bin jetzt mittelmäßig beunruhigt. Wir sind noch verliebt, aber schon länger verheiratet. Beunruhigend finde ich aber am meisten, dass wir anscheinend schon so überwacht sind, dass Ariane weiß, dass ALLE Männer "dorthin" gehen.

Das ist einfach selektive Wahrnehmung. Wenn man immer und lange mit derselben Klientel zusammenarbeit, dann gewinnt man den Eindruck, dass alle so sind. Eine Intensivkrankenschwester (Bekannte von mir) ist oft erstaunt, dass es noch gesunde Menschen gibt, ein Sozialarbeiter glaubt fest daran, dass in den allermeisten Familien Gewalt herrscht, ein Seelsorger für homosexuelle Priester behauptet, dass jeder Priester mehr oder weniger homosexuelle Neigungen hat usw. Alles hoch interessant, bringt uns aber nicht weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber Unbekannte!

Von putzen oder kellnern kann man heutzutage seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten, denn solche Jobs sind meistens auf 450 euro Basis. Das heißt eine Frau muss sich dann doch einen Liebhaber besorgen oder darf sich von ihrem Partner nicht trennen. So ist es dann auch nichts anderes als Prostitution im breiten Sinne des Wortes, auch wenn's hart klingt.

Deine Stichelei ich wäre auch drogenabhängig, nur weil mich jemand, der damit aufhören will, zu sich eingeladen hat, zeigt, dass du viele Vorurteile gegenüber diesen Menschen hast. Hatte ich früher auch, aber als ich manche persönlich kennen lernte, die in Methadon-Programm sind, musste ich feststellen, dass unsere Vorurteile diesen Menschen gegenüber einfach zu hart sind, als ob das keine Menschen wären und man vor ihnen Angst haben soll. Und die haben häufig selbst Angst, verletzt und enttäuscht zu werden.
Manche Vorurteile über die drogenabhängigen stimmen schon und das will ich hier nicht abstreiten, nur die Rede im Beitrag ist über einen Mann, der damit aufhören will. Ihm keine Chance zu geben aufgrund der vielen verbreiteten Vorurteilen Menschen mit dieser Vergangenheit gegenüber wäre schade, für beide. Ich spreche aus meiner Erfahrung. Ich hatte kurze Zeit einen Freund, Jura-Student, sehr fleissig, extrem leistungsorientiert, will alles können und alles schaffen. Und was hatte ich davon, ich meine in emotioneller Sicht? -Er war so geizig, das war mir sehr unangenehm, ich fühlte mich für ihn nicht geschätzt zu sein, obwohl er sonst ganz liebt war. Als ich mit ihm in Urlaub fliegen wollte, sagte er mir, dass er zwar die Ersparnisse hat, weiss aber nicht was kommt und daher bin ich alleine in die Türkei geflogen und es war sehr schön dort. Ich habe mit ihm nachher aus diesem Grund Schluss gemacht und bin zurück zu meinem "Ex-Junkie", wenn ihr so wollt. Er wird zwar ab und zu rückfällig, aber er ist nicht geizig und das gefällt mir an ihm. Wenn ich bei ihm den Kühlschrank öffne, weiss ich- ich kann alles nehmen, ohne dass es ihm weh tut. Ich liebe meinen Ex-Junkie viel mehr, als ich diesen perfekten Student geliebt habe.

LG Ariana_34

Wie wäre es einfach mal damit, sich vernünftig weiter zu qualifizieren?

Also es ist schon möglich, auch mit einfacheren Jobs so viel zu verdienen, dass man auf jeden Fall mehr als ALG II Satz oder deine 450 Euro da hat.
Lidl, Aldi, Rewe und Edeka zahlen z.B. fürs Kassieren nicht so schlecht und die suchen so gut wie immer.
Auch mit Putzen kann man ohne Weiteres über 1000 Euro netto haben.
Ich weiß ja nicht, wo du guckst.

Viele Leute, die eine vernünftige Ausbildung gemacht haben, verdienen in der Regel schon über 1000 Euro im Monat. Reicht doch.


Ich bin selbst Akademikerin und ich habe eigentlich eine andere Berufsausbildung - meine alte Berufsausbildung will ich aber so nicht mehr. Deshalb habe ich mir zwei neue Standbeine eröffnet und arbeite da nicht mal 40 Stunden die Woche. Und ich habe ü1000 Euro im Monat. Ich will aber auch ehrlich gesagt gar nicht soooo viel arbeiten. Mir ist das vorerst latte, ob ich nun 2000, 3000 Euro habe im Monat. Mit meiner Zusatzqualifikation, die ich nach meiner derzeitigen Fortbildung anfange, sieht es sowieso noch mal anders aus.
Meiner Meinung nach machen schon einige Leute was falsch, wenn sie behaupten, es gäbe nur 450 Euro Stellen oder man bekomme nichts raus.

Dann muss man eben notfalls zwei Jobs haben...


Mal nebenbei bemerkt, ich habe mich tatsächlich noch nie aushalten lassen - ich bin immer viel arbeiten gegangen oder habe BAföG bekommen und mir damit alles finanziert:
- Wohnen
- Auslandsaufenthalte
- technische Geräte
- Kleidung
- Urlaube
- Fortbildungen


Es ist ein Trugschluss, dass sich jeder zwangsläufig nur von den Eltern pampern oder sich von Männern aushalten lässt.


Mir war das halt von vornherein klar, dass ich in den richtig krassen Großstädten wie Hamburg, Düsseldorf, Berlin auf Dauer kaum vernünftig ne Wohnung halten kann. Lebe deshalb in einer 300.000 Einwohner-Großstadt, wo die Mieten wesentlich günstiger sind. Vor dem Hintergrund macht es sich gut, dass ich keinen 3000 Euro Verdienst brauche. Zum anderen habe ich kein Auto und werde wegen meiner schlechten Augen auch keines haben können. 😉

Ganz ehrlich, wenn es danach ginge, sich aushalten zu lassen oder ähnliches, hätte ich, alleine mit meiner Augen-Komponente wohl schon mehr Grund als irgend jemand sonst. 😀
 
Zuletzt bearbeitet:
Ariane deine Beiträge stimmen einfach kein bisschen.
ich habe 25 Stunden in einer Bäckerei gearbeitet und UNGELERNT über 1000 Euro netto verdient.
ich denke das reicht, um zu überleben.
Und nicht jede Frau die Geld braucht prostutiert sich...so ein quatsch
 
Erstmal muss man hier den Begriff "Prostitution" definieren.
Da ich meine Dienste nicht im "klassischen Sinne" anbot, sondern in Form einer erotischen Massage mit Handentspannung (ich hoffe das Wort ist hier nicht zu unanständig) und nur mit Handentspannung, war die Kundschaft wirklich von bis. Selbst ein Schuldirektor ist bei mir schon mal gewesen, ein Uni-Professor und ein Priester oder jemand geistlicher. Und selbst Anfragen von Pärchen habe ich bekommen, aber nicht angenommen. Also Männer, die noch gewissenhaft waren und ihren Frauen gegenüber keine Schuldgefühle haben wollten oder einfach nicht das Gefühl bei einer H*** gewesen zu sein, aber sich schon von einer anderen Frau gerne massieren lassen wollten, waren meine Kunden. Ich habe schon erlebt, wo jemand kam und sagte- ich will aber dich selber massieren, geht das? Hat mich massiert und mir dafür Geld bezahlt 🙂 Gibt's alles.
Heutzutage ist es aber leider so, dass nicht nur die bindungsängstliche Männer solche Dienste in Anspruch nehmen, sondern auch die, die gerne eine Beziehung haben wollen. Sie haben verlernt, eine Frau selbst auf der Strasse oder im Zug anzusprechen. Die Frauen, wissend, dass sowas auch selten vorkommt, sind dafür auch kaum empfänglich, sodass wenn man im Zug fährt oder sonst wo ist, sieht man wie die Frauen alle in ihre I-Phones versenkt sind, auch viele junge Mädchen. So fangen heutzutage schon 20-jährige Männer damit an, zu Huren zu gehen, obwohl sie sich gern eine Freundin wünschen und es ist durch die Legalisierung so einfach. Man braucht nicht mal aus dem Hause zu gehen, wie ihr oben seht. Einmal verrirte bei mir so ein Junge. Ich sagte ihm- was hast du hier vergessen, junger Mann? Und riet ihm, er soll lernen Mädchen aus seiner Umgebung anzusprechen und nicht schon mit 20 damit anfangen und schickte ihn nach Hause. Später, immer als er bei der Disko was getrunken hat, klingelter er bei mir an Tür und wollte unbedingt zu mir rein.

Ariana,
da bist du ja eine richtige Männerversteherin. Gut, dass wir dich jetzt im Forum haben. 🙄
 
Und fast jede Frau, die nicht aus dem reichen Hause kommt, hat sich schon mal im Leben in einer oder anderen Weise aus der Not heraus mehr oder weniger prostituiert.

Unsinn. Erstens hat man nicht zwangsläufig "Not", wenn man nicht aus reichem Hause kommt, und zweitens muss man sich dann nicht prostituieren, um diese abzustellen. "Not" bedeutet für mich: ich kann meine Miete nicht zahlen und/oder ich kann mir nix zu essen kaufen. Und selbst da "müssen" sich Frauen nicht prostituieren, um diesen Zustand abzustellen.
 
Daher ihr könnt mir erzählen, was ihr möchte, ich kenn' die Wirklichkeit.

Ich geh mal davon aus, daß andere Menschen auch Lebenserfahrungen haben, von denen sie hier erzählen.


... und ich bin schwer beunruhigt.

Als langjährige Ehefrau muss ich meinen Mann jetzt mal genauer beobachten.

Paß gut auf, ob er ne Rolex hat. DANN wird es kritisch.



Ariana, Deine Berufserfahrung in allen Ehren, aber um die geht es hier nicht. Es geht hier in DIESEM Thread um das Hilfeersuchen des TE und offtopic hilft diesem nicht.
 
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