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Verletzte Menschenwürde

Während der Kindheit zum Beispiel mit Mobbing und später mit Gewalt. Ich möchte das eigentlich nicht näher schildern, weil ich mich nicht im Elend suhlen will. Darüber hinaus fühle ich mich dann verletzlich.
Hm.
Mir kamen heute auch so einige Erinnerungen mit anderen Menschen in den Sinn, die mich traurig machten.
Aber letztendlich was verletzt uns wirklich?
Kann das ein anderer Mensch, wenn wir es nicht zulassen?

Mobbing erlebt zu haben, sagt für mich soviel aus.
Du hast es zugelassen, das andere dich verletzten. Du hast gemeine Dinge die gesagt wurden, gemeines Verhalten wie Ablehnung usw in dich herein gelassen. Bestimmte Worte und ein bestimmtes Verhalten können nie verletzend sein. Nur deine Interpretation, deine Aufnahmebereitschaft, dein Hang dazu leiden zu wollen, kann dazu fuhren, daß jedes Wort und jedes Verhalten anderer in dir Schmerz auslöst.
Deine Gefühle gehören dann nicht mehr dir, sondern anderen Leuten.
Ist das nicht tragisch? Man ist dann anderen total ausgeliefert.

Aber wer entscheidet denn letztendlich wie du dich fühlst? Vielleicht du selbst?
Warum dann solche Gefühle, gibt's denn keine besseren?
Klar ich kenne dieses Spiel. Man ist traurig weil jemand etwas gesagt hat was einem nicht gefällt, etwas getan hat was einem nicht gefällt.
Dabei will man doch nur die Bestätigung man sei gut so wie man ist, toll, liebenswert usw.
Und das sollen einem andere vermitteln.
Wieder eine totale Abhängigkeit. Eine totale Abhängigkeit von all den Menschen um dich herum und dir begegnen. Das ist als wenn man sich in jedem Menschen spiegeln will. Du willst dich durch andere Menschen gespiegelt bekommen. Es ist dir wichtig wie andere dich finden, beurteilen.

Ist das sinnvoll? Solltest du nicht selbst wissen wer du bist bzw wer du sein möchtest? Du kannst so sein wie du das möchtest.
Ich sag nicht dass es leicht ist. Aber du wirst bis zum Ende deines Lebens mit dir leben, mit niemandem sonst. Würdest du nicht ein angenehmes Innere bevorzugen? Mit dir selbst im Reinen sein? Und ganz egal was andere auch sagen oder wie sie dich behandeln, du selbst bist gerne mit dir zusammen. Du brauchst dann keine Spiegel in Form anderer Menschen mehr, denn du hast dich so gestaltet wie du es für gut ansiehst.

Wie wärst du denn gerne?
 
Lieber Phoenix2,

ich antworte Dir jetzt "schonungslos" ehrlich. Ich wünschte ich wäre noch an dem Punkt wo ich spüren würde dass ich meine Würde "verloren" habe. Unschuldig leiden ist besser als schuldig leiden! Ich wurde im Leben so stark versucht dass ich mich anschließend ebenfalls schuldig gemacht habe. Mach dir keine Gedanken was du tust wenn du geschlagen wirst, mach dir lieber Gedanken was du lieber NICHT tust wenn du geschlagen wurdest. Du kannst es nicht im Voraus wissen wie du reagieren wirst. Du kannst mich privat anschreiben und ich erzähle Dir meine Story. Deine Frage nach der Würde gefäll mir kenne ich! Noch aus "harmloseren" Zeiten.

Ich hoffe du bist nicht unter 30 Jahre alt weil ich hätte schiß Dir zu viel zuzumuten.

Ansonsten wenn du keinen privaaten Kontakt willst. Fang an zu Jesus Gott zu beten. Denn Er kann Dir viel unnötigen Stress ersparen. Liebe Grüße! Wie man wieder Selbstvertrauen gewinnt weiß ich nicht denn ich weiß definitiv ICH bin nicht wehrlos. Und das hilft überhaupt nicht weiter! Sei lieber wehrlos und unschuldig! Das ist die größte Würde, schön dass du es überhaupt noch spürst. Die Frage ist aber schlimm wenn man sie sich stellen muss. Kann ich total nachvollziehen. Mit den richtigen Leuten um dich herum lässt sich Würdegefühl bestimmt wieder aufbauen aber in erster Linie hilft Jesus. Ich glaube dass wir viel so sind wie wir behandelt werden. Mobbing in der Schule kenne ich. Als man mich dann schließlich schlage wollte habe ich geschubst, zurückgeschubst. Das war nur eine Signalwirkung ich bin nicht wehrlos DESHALB wurde ich nicht verprügelt. Alles was nach der Schule pssiert ist stinkt so zum HImmel dass es keiner einem abkaufen würde. Rette deine Würde indem du analog dem Spruch kapierst: Bevor du bei dir selbst Depressionen diagnostizierst, stelle sicher dass du nicht komplett von Arschlöchern umgeben bist. Aber wer deine wahren Freunde und Feinde sind das kannst du objektiv ohne Jesus garnicht wissen. Versprich Jesus gehorsam, Er könnte nämlich in Dein Leben treten und dich warnen mit wem du dich besser nicht einlässt. Ich wünsche Dir viel Kraft wieder ein ausreichendes Würdegefühl zu bekommen.

Ich bin unter 30 und ich bin Muslim und eher säkular. Du kannst mir trotzdem gerne schreiben, wenn du willst. Ich möchte aber nicht zum Christentum konvertieren.
 
Meine Erfahrung ist, dass wenn sich frühere Ereignisse immer wieder aufdrängen, dass man die Trauerarbeit vielleicht noch nicht abgeschlossen hat. Hast Du die darin steckenden Gefühle in einem sicheren Umfeld noch einmal durchlebt und wirklich bis auf den Grund spürbar werden lassen? Erst dann konnte ich damit abschließen, sie beiseite packen. So tapfer muss man leider sein, musste ich feststellen.

Ich weiß nicht. Ich habe Therapie gemacht. Ich habe mit meinem Vater geredet, über die Gewalt, nicht über Mobbing. Es war eigentlich schmerzhaft für mich und es hat nichts gebracht.

Wie hast du das denn gemacht?
 
oha Phoenix, ich habe eine weise muslimische Freundin die von Gott kein deut weniger versteht als ich! Unter 30 ist allerdings kritisch. Du kannst ja zu Gott dem "Vater" beten. Ist in dem Fall nicht relevant. Gott kann dir sagen wen du meiden sollst. Kein Scherz.
 
Das ist ganz OK, wenn man gegen eine Gruppe nicht ankommt.
Wie lange hattest du denn bereits trainiert als du angegriffen wurdest?

Heute bist du doch sicher schon weiter, da sähe es wohl anders aus?

Mein halbes Leben hatte ich da schon trainiert. Ich trainiere seit ich ein Kind bin. Und du?
Ich glaube, dass jene auch geübte Schläger waren.
 
Mein halbes Leben hatte ich da schon trainiert. Ich trainiere seit ich ein Kind bin. Und du?
Ich glaube, dass jene auch geübte Schläger waren.
Machst du denn auch bei Wettkämpfen mit?
Da lernt man jede Menge.

Man kann auch simulieren dass man von einer Gruppe angegriffen wird und das Ganze dann besprechen, was falsch und richtig lief und was man verbessern kann
 
Nein, ich hatte nicht für diese Situation trainiert. Weder vorher noch hinterher.
Ich trainiere größtenteils Katas, vorher und hinterher.

Ich betreibe Karate eher für mein Wohlbefinden. Ehrlich gesagt fehlt mir momentan die Vorstellungskraft, dass ich mich allein gegen viele verteidigen kann. Ich glaube, dass es ist wichtiger, schnell andere zu organisieren.
 

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