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Verhalten meiner Freundin

Es ist ärgerlich, dass sie sich so von der Familie unter Druck gesetzt fühlt.

Du solltest aber zumindest so ehrlich sein zu dir und ihr, wie du dir eure Beziehung vorstellst. Richtige schlimme Krisen habt ihr nicht durch, bestenfalls Alltag.

Willst du sie heiraten und Kinder? Dann kommuniziere klar. Vielleicht möchtet ihr nicht das selbe,dann passt ihr nicht zusammen.
 
A

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Re: Verhalten meiner Freundin
Lieber TE,

offensichtlich stimmen die Wertvorstellungen in der Beziehung nicht überein. Du bezeichnet Sie als deine Traumfrau, aber willst du sie nicht heiraten? Sie fragt dich, was sich ändern muss. Und du hast keine passende Antwort für sie. Liebe reicht für eine lange Beziehung nicht aus.
 
Sondern?
Eine heirat ist alles andere als verbindlich. Ein Blick auf die Scheidungsquote genügt.

Willkommen im Leben - es birgt immer ein gewisses Risiko. Eine Beziehung einzugehen, bedeutet auch das Risiko einzugehen verletzt zu werden. Eine Ehe kann in eine Scheidung münden. Aber wer nichts mal was wagt, verpasst das Leben. Oft ist es aber so, dass man eher mit einem bestimmten Typ Mensch gewisse Dinge wagt.

Du willst das Risiko einer Ehe nicht eingehen, aber die Freundin des TEs schon. Sie möchte wissen, ob er mit ihr dieses Abenteuer wagen möchte. Er will es nicht. Auch das ist legitim. Genauso legitim ist auch ihr Wunsch nach einer Ehe. Manchmal reicht Liebe für einander nicht aus. Die Vorstellung der Beziehung muss weitgehend übereinstimmen, ansonsten funktioniert es auf Dauer nicht. Aber wenn er nicht diesen Schritt mit ihr gehen will, soll er ihr die Chance geben, einen Mann zu finden, der das Abenteuer "Ehe" mit ihr eingehen will.
 
Willkommen im Leben - es birgt immer ein gewisses Risiko. Eine Beziehung einzugehen, bedeutet auch das Risiko einzugehen verletzt zu werden. Eine Ehe kann in eine Scheidung münden. Aber wer nichts mal was wagt, verpasst das Leben.

Man verpasst das Leben wenn man nicht verheiratet ist? Auch noch nicht gehört.

Genauso legitim ist auch ihr Wunsch nach einer Ehe.

Selbstverständlich. Aber es ist wie beim schwanger sein. Es gibt kein "bißchen" verheiratet.
Man muss also beide Seiten akzeptieren, was aber für unterschiedliche Ausgangslagen sorgt. Der nicht heiraten möchte bleibt unverheiratet und der andere muss das akzeptieren oder sich trennen.

Zu dumm aber auch das der Gesetzgeber nicht vorschreibt das man ab einem gewissen Zeitpunkt heiraten muss. 😉 So hat der schwarze Peter der Entscheidungen nun mal stets derjenige der unbedingt heiraten möchte.

Es ist aber schon ein ernsthaftes Versprechen für die Zukunft.
Das es dann in vielen Fällen nicht klappt, ist etwas anderes.

Was anderes? LOL
Ja, noch schlimmer wenn man sich statt trennt, sogar per Anwalt und Gerichtsurteil scheiden lassen muss.
Und ein ernsthaftes Versprechen sehe ich keins. Das war vielleicht im Mittelalter, als die Menschen noch zusammenbleiben "mussten".
Ich sehe nur noch Lebensabschnittsgefährte. Egal ob unverheiratet oder verheiratet.
 
Was anderes? LOL
Ja, noch schlimmer wenn man sich statt trennt, sogar per Anwalt und Gerichtsurteil scheiden lassen muss.
Und ein ernsthaftes Versprechen sehe ich keins. Das war vielleicht im Mittelalter, als die Menschen noch zusammenbleiben "mussten".
Ich sehe nur noch Lebensabschnittsgefährte. Egal ob unverheiratet oder verheiratet.

Ich sehe das tatsächlich ein wenig konservativer, wenn man Kinder möchte.
Da bietet die Ehe einige Vorteile und durch Kinder bindet man sich mindestens 20 Jahre enger aneinander.

Im konkreten Fallwollte die Freundin aber noch mindestens 3 Jahre mit Kindern warten, also jetzt so überstürzt das Weite zu suchen, finde ich auch übertrieben.

Und ja, die Kommentare ihrer Mutter, dass das Leben irgendwie wertloser ist und verschwendet, wenn man unverheiratet ist, ist einfach völlig daneben...
 
Ich würde sie konkret fragen, was sie von dir erwartet und, je nachdem was sie sagt, warum sie es plötzlich von dir erwartet. Du kannst ihr nicht in den Kopf schauen und raten was ihr Problem ist.
Ich würde ihr auch klarmachen, dass man darüber noch nie gesprochen hat und nur weil XXX jetzt heiraten, von dir das Gleiche erwartet wird. Man ist doch in keinem Pärchen Battle, wo jedes Paar dem anderen beweisen muss, wer das bessere Paar ist.

Außerdem fände ich einen Antrag, der aus Zugzwang entsteht, furchtbar. Ich möchte einen Antrag, der gemacht wird, weil man es für richtig hält und es aus freier Entscheidung macht, weil man es will.
Ich finde es auch furchtbar, wenn Personen, die Hochzeit von jemanden nutzen, um einen Antrag zu machen. Finde ich einfallslos und gehört sich nicht. Weil das der Tag von den beiden ist, die sich das Jawort geben.

Zudem leben wir in Zeiten, wo auch die Frau einen Antrag machen kann, statt einen auf Trauertomate zu machen. Oder sie kann das Thema zumindest ansprechen, um so einen Dialog zu starten.

Wenn ihr euch darüber unterhaltet, dann überlegt euch auch gleich, wie ihr in Zukunft, als Paar gemeinsam, darauf reagieren wollt, wenn wieder dumme Fragen von anderen kommen.
Wahlweise kann auch jeder unter 4 Augen mit entsprechenden Personen aus der eigenen Familie reden und darum bitten, diese ständige Sticheleien sein zu lassen. Macht den Personen klar, das es deswegen zu Spannungen kommt, wo vorher alles in Ordnung war.
 

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