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Verhalten meiner Freundin

Diese ganzen Erwartungen und der Druck, der von den Freunden und Familie ausgeht, wäre für mich ein riesen Abturner. Selbst wenn ich heiraten wollen würde, zerstörte diese Atmosphäre jegliche Freude daran. Ich glaube das einzige Gefühl in mir wäre Erleicherung darüber, es endlich hinter mich gebracht zu haben, die Erwartungen zu erfüllen und nun wieder in Ruhe und Frieden leben zu können.
 
Ihr stellt es da , als ob ein Heiratsantrag von ihm eine Todesstrafe ist.
Warum soll er ihr nicht den Wunsch erfüllen , liebt er sie .

Dummerweise sollte es auch darauf ankommen was ER möchte. Nicht nur sie.

Sie ist Deine "Traumfrau", aber Du bist noch nicht bereit, sie zu heiraten...
Ich habe mir diesen Satz mehrmals durchgelesen, er wurde mit jedem Male unsinniger. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja irgendwann eine noch bessere Traumfrau daher, nicht wahr?...

Wer die Heirat selbst als nicht notwendig erachtet, was sie auch sicherlich nicht ist, kann hier keine unsinnige Aussage feststellen. Ihr macht ja gerade so als müsste man heiraten.

Unter diesen Vorraussetzungen wie sie hier vorliegen, würde es mich auch nur schwer wundern das der TE Lust auf eine Heirat bekommen könnte. Weil die Großeltern es möchten, weil der Freundeskreis verheiratet ist.... aaaah, ja.
 
Ich habe ihr also folgendes gesagt: "Ich hätte gerne mehr Zeit mit dir. Ich möchte mehr mit dir erleben, unternehmen, dich mehr kennenlernen."
Meine Freundin hat erstmal nichts gesagt. Dann meinte sie: "Sei mir nicht böse...wir kennen uns seit drei Jahren, sind 2 1/2 Jahre zusammen und seit einem Jahr wohnen wir zusammen...wir reden teilweise nächtelang und du sagst, du möchtest mich mehr kennenlernen?"
Darauf wusste ich keine Antwort...mein Kopf war wie leer.
Meine Freundin meinte dann nur, dass "keine Antwort auch eine Antwort sei", ist aufgestanden und gegangen.

Meiner Meinung nach lernt man den Partner erst richtig in einer stressigen Situation kennen.
2,5 Jahre finde ich nicht so fürchterlich lange und die Verlobung einer Cousine zählt für mich sicherlich nicht zu einer Krisensituation.

Im Prinzip kannst Du gerade nur verlieren.
Tust Du nichts, sieht sie sich bestätigt, dass Du sie nicht willst.
Machst Du jetzt einen Antrag, machst Du ihn nur, um sie nicht zu verlieren, aber nicht aus Liebe und Überzeugung. Ob sie den dann annimmt?

Das letzte, was ich persönlich an Deiner Stelle tun würde, wäre jetzt ein romantisch-kitschiger Antrag.
 
Diese ganzen Erwartungen und der Druck, der von den Freunden und Familie ausgeht, wäre für mich ein riesen Abturner. Selbst wenn ich heiraten wollen würde, zerstörte diese Atmosphäre jegliche Freude daran. Ich glaube das einzige Gefühl in mir wäre Erleicherung darüber, es endlich hinter mich gebracht zu haben, die Erwartungen zu erfüllen und nun wieder in Ruhe und Frieden leben zu können.

Ja, das denke ich auch... Also selbst wenn du, @Benutzername01 ihr jetzt einen Antrag machst, dann hängt doch immer dieses Gefühl darüber, dass das unter Druck entstanden ist.

Ich finde es auch sehr traurig, dass ihr jetzt so eine riesige Krise deswegen habt. Ich bin in deinem Alter, sogar 2 Jahre älter und kann total nachvollziehen, dass man grade einfach (noch) nicht heiraten will, ganz unabhängig von der Person. Man muss sich doch damit identifizieren können, ansonsten macht das doch keinen Sinn. Deswegen eine eigentlich total gute Beziehung an die Wand zu fahren, ist schon echt schade. Ansonsten klang doch alles toll.

Das Verhalten der Verwandtschaft ist echt schrecklich, kann ich gar nicht nachvollziehen, wieso da so ein Druck gemacht wird, wir leben im 21. Jahrhundert.
 
Man muss sich doch damit identifizieren können, ansonsten macht das doch keinen Sinn. Deswegen eine eigentlich total gute Beziehung an die Wand zu fahren, ist schon echt schade.
Jeder hat ja sein eigenes Lebensmodell. Und ihres ist eben Heirat, Kinder, etc., so einfach ist das. Ich verstehe, dass man nicht nach zwei Jahren Heiratet, denn beziehungstechnisch ist das eine kritische Zeit. Nach dem verliebt sein mit rosaroter Brille, Wolke 7 und dem ausblenden etwaiger Makel des Partners verliert sich das nach etwa dieser Zeit. Man sieht auch negatives, merkt wo es kneift, es ist nicht nur noch schön.
Kompromiss: Antrag und Verlobung jetzt, Heirat in zwei Jahren. Bis dahin sollte alles klar sein.

Antworten wie "ich bin noch nicht so weit" und "ich will dich erst kennenlernen" sind Phrasen, die wirklich nicht einladend sind. Im Gegenteil. Sie wird für dumm verkauft. Wann ist denn genug kennengelernt? Das ist doch kein Zeitpunkt, den man festlegen kann. Ich finde schon, eine Verlobung symbolisiert bereits die Heiratsabsicht, das sollte ihr reichen (die anderen haben ja auch nicht mehr).

Gerade dieses "kennenlernen" ist echt merkwürdig. Es wirkt so ... nicht festgelegt.
 
Meiner Meinung nach lernt man den Partner erst richtig in einer stressigen Situation kennen.
2,5 Jahre finde ich nicht so fürchterlich lange und die Verlobung einer Cousine zählt für mich sicherlich nicht zu einer Krisensituation.

Im Prinzip kannst Du gerade nur verlieren.
Tust Du nichts, sieht sie sich bestätigt, dass Du sie nicht willst.
Machst Du jetzt einen Antrag, machst Du ihn nur, um sie nicht zu verlieren, aber nicht aus Liebe und Überzeugung. Ob sie den dann annimmt?

Das letzte, was ich persönlich an Deiner Stelle tun würde, wäre jetzt ein romantisch-kitschiger Antrag.

Zu den stressigen Situationen:
Bitte nicht falsch verstehen, aber wir haben schon einiges miteinander durchgestanden, in den 2 1/2 Jahren.
Wie ich meine Freundin kennengelernt habe, war sie gerade in den Endzügen von ihrem Master und hat nebenbei Vollzeit gearbeitet. Das war eine sehr stressige Zeit für unsere Beziehung, die zudem noch sehr frisch war.
Ein paar Monate danach kamen eine Kündigung (von der Firma ausgehend) und somit ein Jobwechsel meinerseits, was auch eine herausfordernde Zeit war. Meine Freundin ist mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden und hat mich unterstützt.
Wir sind gemeinsam in eine neue Wohnung übersiedelt, der Umzug war auch kein Zuckerschlecken.
Zudem gab es auch schon Todesfälle (auf beiden Seiten der Familie), die wir zusammen durchgestanden haben.
 
Zu den stressigen Situationen:
Bitte nicht falsch verstehen, aber wir haben schon einiges miteinander durchgestanden, in den 2 1/2 Jahren.
Wie ich meine Freundin kennengelernt habe, war sie gerade in den Endzügen von ihrem Master und hat nebenbei Vollzeit gearbeitet. Das war eine sehr stressige Zeit für unsere Beziehung, die zudem noch sehr frisch war.
Ein paar Monate danach kamen eine Kündigung (von der Firma ausgehend) und somit ein Jobwechsel meinerseits, was auch eine herausfordernde Zeit war. Meine Freundin ist mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden und hat mich unterstützt.
Wir sind gemeinsam in eine neue Wohnung übersiedelt, der Umzug war auch kein Zuckerschlecken.
Zudem gab es auch schon Todesfälle (auf beiden Seiten der Familie), die wir zusammen durchgestanden haben.

Hm, okay. Das ist ja in der Tat einiges.
Dann solltet ihr ja eigentlich wissen, dass ihr euch aufeinander verlassen könnt.

Was möchtest Du denn dann noch herausfinden, ob es passt?
 
Meine Freundin hat mehrmals deutlich gemacht, dass sie erst ab 30 Kinder haben möchte und das glaube ich ihr auch.
Und möchtest du Kinder? Von ihr? Irgendwann?
Sie hat auch gesagt, dass sie aufgrund ihres Exfreundes Angst hat, wieder Zeit mit jemandem zu verschwenden, der ihr nicht das geben kann, was sie möchte.
Eine Eheschließung ist keine Gewähr dafür, dass man keine "Zeit verschwendet". Die Beziehung kann auch nach der Eheschließung scheitern. Ich hätte ein Problem damit, wenn mein Partner das Zusammensein mit mir ohne Schriftstück vom Standesamt als potenzielle Zeitverschwendung betrachten würde.
Meine Freundin hat das Gespräch so schnell wie möglich beendet und hat dann, tränenüberströmt, die Wohnung verlassen. Zu mir meinte sie, sie möchte jetzt alleine sein und etwas runterkommen.

Mir tut meine Freundin mittlerweile unsagbar leid, dass sie das über sich ergehen lassen muss. Meine Freundin ist "leider" zu nett, um da durchzugreifen und den anderen klarzumachen, dass sie mit diesem Thema nicht konfrontiert werden möchte.
Ich sehe das so: Deine Freundin möchte Verbindlichkeit (ob sie sich das nun hat einreden lassen oder nicht) und du nicht.
Das finde ich beides nicht schlimm, es passt nur nicht zusammen.
Wenn du nicht in der Lage bist, Fragen a la "Wie lange willst du noch warten? Was muss sich für dich ändern?" usw zu beantworten, dann ist das ein Indiz dafür, dass du (zumindest diese Frau, evtl auch generell) überhaupt nicht heiraten willst.
Ich zB will generell nicht heiraten. Ich brauche keine "Sicherheit", die so ein Papier sowieso nicht gibt, und ich will mich problemlos trennen können, wenn ich mit dem Menschen nicht mehr zusammen sein will. Ich bin mit meinem Partner zusammen, weil und solange ich das will, nicht weil ich vor einem Beamten oder einem Pfarrer irgendwas versprochen habe. Meinen Partnern war/ ist das klar, Herumgeeiere bringt da gar nichts.

Dann hat sie mich tatsächlich gefragt, was passieren muss, damit wir heiraten. Ich hatte Angst, dass sie mir diese Frage stellt, denn ich habe keine richtige Antwort darauf.
Ich habe ihr also folgendes gesagt: "Ich hätte gerne mehr Zeit mit dir. Ich möchte mehr mit dir erleben, unternehmen, dich mehr kennenlernen."
Meine Freundin hat erstmal nichts gesagt. Dann meinte sie: "Sei mir nicht böse...wir kennen uns seit drei Jahren, sind 2 1/2 Jahre zusammen und seit einem Jahr wohnen wir zusammen...wir reden teilweise nächtelang und du sagst, du möchtest mich mehr kennenlernen?"
Das ist das, was ich mit Herumeiern (deinerseits) meinte. Das ist eine wirklich eigenartige Antwort, die du ihr da gegeben hast, obwohl du durch unsere Fragen hier auf diese Frage ja sogar vorbereitet warst.

Jetzt kann man fragen: Wieso bist du nicht bereit, wenn du sie sonst verlierst? Aber auch: Wieso ist ihr das wichtiger als du?
Ich finde, man sollte nicht heiraten, weil man den Partner sonst verlieren würde. Man sollte heiraten, weil man selber das möchte und wichtig findet, nicht weil der Partner das will.
Die Frage "Wieso ist ihr das wichtiger als du" finde ich falsch gestellt. Der Partnerin des TE scheint der TE wichtig (gewesen?) zu sein, daher wollte sie das mit einer Hochzeit besiegeln.
 

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