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Verhalten meiner Freundin

Das Verhalten der Verwandtschaft ist echt schrecklich, kann ich gar nicht nachvollziehen, wieso da so ein Druck
Das ist leider bei vielen Familien so. Sobald man eine gewisse Zeit zusammen ist, kommen immer wieder so "spaßige" Fragen. Meist werden sie den Frauen gestellt.
Mein Ex hatte mir mal gesagt, er möchte lieber erstmal eine Katze, als ein Kind. So zum testen.

Ich fand seinen Gedanken so witzig, das ich immer auf die Frage, wann es denn bei uns mal soweit sein würde und wir einen Enkel zeugen und heiraten etc., geantwortet habe. XXX möchte lieber erstmal eine Katze....zum üben...

Irgendwann kam er mir übelst blöd, weil das immer meine Antwort war. Ich habe ihm daraufhin gesagt, dass er doch beim nächsten Mal die Antwort auf diese Fragen übernehmen soll. Schließlich kam die Frage immer von seinen Eltern.
 
Das ist leider bei vielen Familien so. Sobald man eine gewisse Zeit zusammen ist, kommen immer wieder so "spaßige" Fragen. Meist werden sie den Frauen gestellt.
Mein Ex hatte mir mal gesagt, er möchte lieber erstmal eine Katze, als ein Kind. So zum testen.

Ich fand seinen Gedanken so witzig, das ich immer auf die Frage, wann es denn bei uns mal soweit sein würde und wir einen Enkel zeugen und heiraten etc., geantwortet habe. XXX möchte lieber erstmal eine Katze....zum üben...

Irgendwann kam er mir übelst blöd, weil das immer meine Antwort war. Ich habe ihm daraufhin gesagt, dass er doch beim nächsten Mal die Antwort auf diese Fragen übernehmen soll. Schließlich kam die Frage immer von seinen Eltern.

Hm, aber in dem Fall klingt es für mich schon besonders krass. Also die Mama von meinem Freund spielt auch immer mal wieder auf Kinder & zusammenziehen an, was ich auch nicht so leicht finde, aber wirklich Druck aufzubauen wie die Mutter & Großeltern im Sinne von "dann verschwendest du deine Zeit" etc. finde ich nochmal eine andere Hausnummer. Im ersten Fall lässt die Mutter halt durchklingen, dass sie gerne Enkel hätte, also ihr eigenes Bedürfnis. Finde ich auch naja, aber immerhin zwingt sie es uns nicht regelrecht auf.

Irgendwie tun mir alle Beteiligten Leid. Ich habe die Beziehung nämlich als sehr stabil empfunden beim Lesen hier & dass beide potentiell die gleichen Ziele haben, nur unterschiedlich schnell sind (ich kenne echt kaum jemanden, der sich nach 2 1/2 Jahren verlobt, da brauchen doch viele länger). Jetzt alles wegen diesem blöden Druck aufs Heiraten kaputt zu machen, finde ich schon traurig, auch wenn ich die Gefühle der Freundin nachfühlen kann. Nur ihre Schlussfolgerungen nicht.
 
Das mag zutreffen, wenn man der Ehe viel Bedeutung beimisst. Wenn man das aber nicht tut, dann kann es eine simple Abwägung sein.
Die Ehe hat per se eine Bedeutung, denn das ist ein Rechtsgeschäft. Und meiner Meinung nach sollte man das nur abschließen, wenn man das wirklich will. Ich zB will es nicht, und ich tue es auch nicht. Ein Mann, der mich dazu zwingen möchte ("Wenn du mich nicht heiratest, bin ich weg" -> Abwägung) wäre für mich nicht passend. Denn der hätte eine völlig andere Auffassung als ich von Beziehung, Bindung, Freiheit usw.
 
Es ist ärgerlich, dass sie sich so von der Familie unter Druck gesetzt fühlt.

Du solltest aber zumindest so ehrlich sein zu dir und ihr, wie du dir eure Beziehung vorstellst. Richtige schlimme Krisen habt ihr nicht durch, bestenfalls Alltag.

Willst du sie heiraten und Kinder? Dann kommuniziere klar. Vielleicht möchtet ihr nicht das selbe,dann passt ihr nicht zusammen.
 
Lieber TE,

offensichtlich stimmen die Wertvorstellungen in der Beziehung nicht überein. Du bezeichnet Sie als deine Traumfrau, aber willst du sie nicht heiraten? Sie fragt dich, was sich ändern muss. Und du hast keine passende Antwort für sie. Liebe reicht für eine lange Beziehung nicht aus.
 
Sondern?
Eine heirat ist alles andere als verbindlich. Ein Blick auf die Scheidungsquote genügt.

Willkommen im Leben - es birgt immer ein gewisses Risiko. Eine Beziehung einzugehen, bedeutet auch das Risiko einzugehen verletzt zu werden. Eine Ehe kann in eine Scheidung münden. Aber wer nichts mal was wagt, verpasst das Leben. Oft ist es aber so, dass man eher mit einem bestimmten Typ Mensch gewisse Dinge wagt.

Du willst das Risiko einer Ehe nicht eingehen, aber die Freundin des TEs schon. Sie möchte wissen, ob er mit ihr dieses Abenteuer wagen möchte. Er will es nicht. Auch das ist legitim. Genauso legitim ist auch ihr Wunsch nach einer Ehe. Manchmal reicht Liebe für einander nicht aus. Die Vorstellung der Beziehung muss weitgehend übereinstimmen, ansonsten funktioniert es auf Dauer nicht. Aber wenn er nicht diesen Schritt mit ihr gehen will, soll er ihr die Chance geben, einen Mann zu finden, der das Abenteuer "Ehe" mit ihr eingehen will.
 
Willkommen im Leben - es birgt immer ein gewisses Risiko. Eine Beziehung einzugehen, bedeutet auch das Risiko einzugehen verletzt zu werden. Eine Ehe kann in eine Scheidung münden. Aber wer nichts mal was wagt, verpasst das Leben.

Man verpasst das Leben wenn man nicht verheiratet ist? Auch noch nicht gehört.

Genauso legitim ist auch ihr Wunsch nach einer Ehe.

Selbstverständlich. Aber es ist wie beim schwanger sein. Es gibt kein "bißchen" verheiratet.
Man muss also beide Seiten akzeptieren, was aber für unterschiedliche Ausgangslagen sorgt. Der nicht heiraten möchte bleibt unverheiratet und der andere muss das akzeptieren oder sich trennen.

Zu dumm aber auch das der Gesetzgeber nicht vorschreibt das man ab einem gewissen Zeitpunkt heiraten muss. 😉 So hat der schwarze Peter der Entscheidungen nun mal stets derjenige der unbedingt heiraten möchte.

Es ist aber schon ein ernsthaftes Versprechen für die Zukunft.
Das es dann in vielen Fällen nicht klappt, ist etwas anderes.

Was anderes? LOL
Ja, noch schlimmer wenn man sich statt trennt, sogar per Anwalt und Gerichtsurteil scheiden lassen muss.
Und ein ernsthaftes Versprechen sehe ich keins. Das war vielleicht im Mittelalter, als die Menschen noch zusammenbleiben "mussten".
Ich sehe nur noch Lebensabschnittsgefährte. Egal ob unverheiratet oder verheiratet.
 
Was anderes? LOL
Ja, noch schlimmer wenn man sich statt trennt, sogar per Anwalt und Gerichtsurteil scheiden lassen muss.
Und ein ernsthaftes Versprechen sehe ich keins. Das war vielleicht im Mittelalter, als die Menschen noch zusammenbleiben "mussten".
Ich sehe nur noch Lebensabschnittsgefährte. Egal ob unverheiratet oder verheiratet.

Ich sehe das tatsächlich ein wenig konservativer, wenn man Kinder möchte.
Da bietet die Ehe einige Vorteile und durch Kinder bindet man sich mindestens 20 Jahre enger aneinander.

Im konkreten Fallwollte die Freundin aber noch mindestens 3 Jahre mit Kindern warten, also jetzt so überstürzt das Weite zu suchen, finde ich auch übertrieben.

Und ja, die Kommentare ihrer Mutter, dass das Leben irgendwie wertloser ist und verschwendet, wenn man unverheiratet ist, ist einfach völlig daneben...
 

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