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Verhalten des Vaters zu Sohn(30+) samt Familie merkwürdig schwierig

Was sollte ich nun tun?

  • Kontakt dauerhaft abbrechen und eigenes Leben "problemfreier" leben

    Teilnahmen: 1 10,0%
  • Kontakt erstmal abbrechen

    Teilnahmen: 1 10,0%
  • Kontakt suchen durch Brief oder indirekt Geschwister

    Teilnahmen: 0 0,0%
  • Kontakt suchen durch Gespräch zusammen

    Teilnahmen: 7 70,0%
  • Antwortbrief senden, "nur" dass ich enttäuscht über seinen Brief war

    Teilnahmen: 1 10,0%
  • Gespräch zusammen aber mit externem Moderator/Schlichter

    Teilnahmen: 0 0,0%
  • Ihm eine Therapie empfehlen

    Teilnahmen: 1 10,0%
  • Selbst in Therapie gehen um damit besser umzugehen

    Teilnahmen: 1 10,0%
  • Ihn alleine anrufen und allen Frust und Gefühl rauslassen

    Teilnahmen: 1 10,0%
  • Etwas anderes (gib ein Kommentar)

    Teilnahmen: 1 10,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    10
Hallo @habtgutelaune


Dein Post lässt darauf schließen, dass du dich von deinem Vater nicht genug geschätzt / gewürdigt /anerkannt /.... fühlst oder in deiner Kindheit gefühlt hast und eifersüchtig auf deine Schwester bist.

Darum glaube ich, dass es wichtig ist, dass du dir dessen bewusst wirst, dass du jetzt erwachsen bist und dir deine eigenen Regeln und Werte gegeben hast.

Sobald du dir deiner selbst bewusster geworden bist, wirst du auch selbstbewusster werden und nicht mehr so stark nach der Anerkennung des Vaters lechzen.

Oh, und ein educated guess: meint dein Vater mit 'unschönen Szenen', dass deine Tochter in irgendeiner Form wild gespielt hat, als er wieder zurück kam?

Falls ja, würde ich an deiner Stelle dieses Thema nur ansprechen, wenn du dich fähig fühlst, ruhig darüber zu diskutieren.

Also meiner Meinung nach : ja, mach eine Therapie, lieber TE - dein Groll vergiftet dir sonst noch in Zukunft deine Beziehung zum Vater und dadurch deiner Tochter die zu den Großeltern.
 
Wir wissen, dass der Vater Angst vor dem dritten Weltkrieg hat und die Burg „gruselig“ fand. Er hat es in seinem Antwortbrief geschrieben.

Also, genau genommen hat er die Aufführungen 'gruselig' genannt.

Das mit der Burg klingt für mich nach Mittelaltermarkt (mit Angeboten für Kinder wie Bogenschießen, Ständen, die Essen verkaufen,...).

Falls ich damit recht habe, dann gab es dort wahrscheinlich auch Livemusik oder Unterhaltungsangebote für Kinder wie Gaukler, Zauberer oder Clowns.

Persönlich mag ich Mittelaltermärkte recht gerne (auch wenn sie nicht viel mit dem Mittelalter zu tun haben) und es ist auch sicher eine schöne Familienunterhaltung.

Der Vater des TE klingt jedoch etwas steif und förmlich.

Darum wundert es mich nicht, dass er wenig Gefallen an Mitteltermärkten oder dort gespielter Musik findet - die Texte vieler der kleinen Bands dort, sind oft humorvoll derb (wenn man den entsprechenden Humor hat - da gibt es ja verschiedene Spielarten).
 
Es ist halt alles sehr einseitig. Wir wissen nicht, wie der Vater bei der Aktion auf der Burg tatsächlich drauf war. Wenn ihn dieser ganze Mittelalter-Kram nicht interessiert, ist auch klar, dass er keine Freude hatte. Was er genau daran "gruselig" fand, wissen wird nicht. Vielleicht waren diese Aufführungen auf der Burg kindisch oder einfach nur "grausam schlecht", man weiß es nicht.

Was ihn genau am Tisch gestört hat, dass er sich so zurück gezogen hat, wissen wir auch nicht. Da könnte ja möglicherweise ein schlechtes Licht auf dich Fallen, TE, oder? Irgendwas mit dem 4-jährigen Kind? Ja, ich hätte mich auch nicht unbedingt mit dem Kind beschäftigt. Die Fragen, die du deinem Vater vorgibst, was man es hätte fragen können, ist einfach nur peinlich. Beachte mein Kind, gefälligst.

Du hast ein Problem mit deinem Vater. Aber der genauso auch mit dir. Man kann erwachsene Menschen nicht ändern. Vor allem kommt man mit Vorwürfen und psychologischen Spielchen nicht weit.
 
Es ist halt alles sehr einseitig. Wir wissen nicht, wie der Vater bei der Aktion auf der Burg tatsächlich drauf war. Wenn ihn dieser ganze Mittelalter-Kram nicht interessiert, ist auch klar, dass er keine Freude hatte. Was er genau daran "gruselig" fand, wissen wird nicht. Vielleicht waren diese Aufführungen auf der Burg kindisch oder einfach nur "grausam schlecht", man weiß es nicht.

Möglicherweise die Halloween-Veranstaltung auf der Burg Frankenstein? Die ist schon herausfordernd.

Aber das kann nur der TE erläutern.
 
Wie alt ist dieses Kind? Falls es 6 Jahre alt ist oder älter, macht das vielen Erwachsenen die Wahl von Gesprächsthemen einfacher.

Sie ist 3 Jahre alt. Und wenn nicht sein unterscheidendes Verhalten ihr/ihnen und uns gegenüber so deutlich und häufig wäre, hätte ich auch überhaupt kein Problem und würd es akzeptieren. Ich nehme normal die Leute so wie sie sind. (gut, bei eigenen Eltern mag das schwerer fallen)

Also erstmal vielen Dank für die vielen Antworten an der Stelle. Ich verstehe, dass einigen Lesern mein Anfang sehr direkt und hochnäsig erschien. Diese "Schubladen-Einteilung" hab ich halt aber auch von anderen bestätigt bekommen und dachte ist zur Einordnung sinnvoll. Ich verstehe die Reaktionen darauf.

Ich habe in meinem Brief übrigens diese konkreten Beispiele -ja das wirkt auf dritte spziell- bewusst gebracht, weil wir in der Vergangenheit schon eben so ein Gespräch hatten. Darin sagte er zu Beispielsituationen, er könne sich nicht dran erinnern oder braucht konkretes. Das wollte ich hier diesmal geben. Konkret: wie fühle ich mich, was stört mich und was könnte er tun.

Ja, ich bin etwas Eifersüchtig, wenn meine Nichte ganz anders behandelt wird, obwohl ähnliches Alter. Es liegt also nicht daran, dass er nicht gut mit Kindern kann, sondern eben die einen Eltern lieber hat als die anderen und dies darüber auch (ggf. unbemerkt) zeigt. Mich stört da aber nur dran, dass sich meine Tochter im Innern schlecht fühlen kann, weil sie es auch mitbekommt. Aber natürlich hätte ich gern mehr Anerkennung, aber das ist wirklich nicht >das</mein Problem.

Ein Gespräch wäre das richtige. Ja, normal schon. Aber da wir dies schon hatten und es nix gebracht hat, wollte ich das nicht nochmal. Es kostet nur Nerven. Denn damals kam auch kein bisschen Verständnis, sondern nur Rechtfertigung. Das brauch ich dann nicht, wenn man sich dazu durchrringt. Ich muss ihn eben so akzeptieren. Aber das fällt mir eben schwer wegen der Summe an Eigenschaften und wohl der Annahme, dass eigene Eltern doch mehr zu einem Halten/passen sollten/müssten... Klar, das ist nicht immer so. Ich komme mir wirklich vielen verschiedenen Menschen klar und habe wenig Erwartung, nur nicht mit ihm.

Mal sehen wie es weitergeht...

Sorry übrigens für diese Umfrage, ich hab die mehr gedacht um mehr Feedback zu bekommen, falls ihr nicht schreiben wolltet... 😉 Ich fand sie beim Erstellen auch etwas affig.
 
Weißt du, was dein Vater damit meinte, dass er die Burg "gruselig" fand und was das für Sachen war, die er am Tisch nicht gut fand, so dass er sich zurück zog? Wir waren nicht dabei. Mir klingt es immer noch sehr einseitig.
 
Hallo,
ich finde deinen Brief sehr gut geschrieben. Denke aber nicht dass sich dein Vater noch ändern wird. Am besten du nimmst es so hin und lässt es dir nicht mehr zu nahe gehen.
Zu den Weihnachtsfesten habe ich eine andere Meinung. Du möchtest es deiner Tochter nicht vorenthalten? Ich würde eher meinen, das solltest du deiner Tochter nicht antun. Man muss nicht mit Gewalt zu Weihnachten auf nette Familie machen. Du bist mit deiner Frau und Tochter selbst eine Familie und solltet es alleine in Harmonie verbringen.
 
Sie ist 3 Jahre alt. Und wenn nicht sein unterscheidendes Verhalten ihr/ihnen und uns gegenüber so deutlich und häufig wäre, hätte ich auch überhaupt kein Problem und würd es akzeptieren. Ich nehme normal die Leute so wie sie sind. (gut, bei eigenen Eltern mag das schwerer fallen)

Also erstmal vielen Dank für die vielen Antworten an der Stelle. Ich verstehe, dass einigen Lesern mein Anfang sehr direkt und hochnäsig erschien. Diese "Schubladen-Einteilung" hab ich halt aber auch von anderen bestätigt bekommen und dachte ist zur Einordnung sinnvoll. Ich verstehe die Reaktionen darauf.

Ich habe in meinem Brief übrigens diese konkreten Beispiele -ja das wirkt auf dritte spziell- bewusst gebracht, weil wir in der Vergangenheit schon eben so ein Gespräch hatten. Darin sagte er zu Beispielsituationen, er könne sich nicht dran erinnern oder braucht konkretes. Das wollte ich hier diesmal geben. Konkret: wie fühle ich mich, was stört mich und was könnte er tun.

Ja, ich bin etwas Eifersüchtig, wenn meine Nichte ganz anders behandelt wird, obwohl ähnliches Alter. Es liegt also nicht daran, dass er nicht gut mit Kindern kann, sondern eben die einen Eltern lieber hat als die anderen und dies darüber auch (ggf. unbemerkt) zeigt. Mich stört da aber nur dran, dass sich meine Tochter im Innern schlecht fühlen kann, weil sie es auch mitbekommt. Aber natürlich hätte ich gern mehr Anerkennung, aber das ist wirklich nicht >das</mein Problem.

Ein Gespräch wäre das richtige. Ja, normal schon. Aber da wir dies schon hatten und es nix gebracht hat, wollte ich das nicht nochmal. Es kostet nur Nerven. Denn damals kam auch kein bisschen Verständnis, sondern nur Rechtfertigung. Das brauch ich dann nicht, wenn man sich dazu durchrringt. Ich muss ihn eben so akzeptieren. Aber das fällt mir eben schwer wegen der Summe an Eigenschaften und wohl der Annahme, dass eigene Eltern doch mehr zu einem Halten/passen sollten/müssten... Klar, das ist nicht immer so. Ich komme mir wirklich vielen verschiedenen Menschen klar und habe wenig Erwartung, nur nicht mit ihm.

Mal sehen wie es weitergeht...

Sorry übrigens für diese Umfrage, ich hab die mehr gedacht um mehr Feedback zu bekommen, falls ihr nicht schreiben wolltet... 😉 Ich fand sie beim Erstellen auch etwas affig.

Hi,

Danke für deine Antwort. Kann es sein, dass sich das Verhalten der Enkelinnen (der Tochter deiner Schwester und deiner Tochter) unterscheidet?

Menschliche Charaktere sind unterschiedlich, auch schon als Kind.

Manche Kinder fangen z B eher Gespräche an, andere sind eher schüchtern. Oder sie lächeln mehr oder erzählen mehr von sich aus.

Oder vielleicht hält sich deine Nichte eher an bestimmte Höflichkeitsformen?

Meine Mutter erzählt z B heute noch gerne, dass ich als Kleinkind so artig 'danke' für eine geschenkte Scheibe Wurst sagte, dass sich die Verkäuferin in der Metzgerei freute, uns zu sehen.

Frage in erster Linie deshalb, weil du dich als eher chaotisch und deinen Vater als eher konservativ beschreibst.

Interessant fand ich z B auch, dass du 'Pünktlichkeit' in deinem Brief an den Vater erwähnt hast.

Du wünschst dir, dass er humorvoll und entspannt reagiert, wenn du unpünktlich bist.

Das kann ich verstehen. Andererseits kann ich auch verstehen, dass er sauer reagiert, wenn du zu spät kommst, obwohl du weißt, dass er Pünktlichkeit schätzt.

Ist vielleicht OT, aber es gibt fiktive Welten, in denen es gut und böse als Gegensatz gibt und gleichzeitig chaotisch und ordentlich/geordnet/zur Ordnung gehörend.

Ein Charakter kann dort chaotisch- gut sein oder chaotisch-böse.

Genau so gibt es 'geordnet' - gut- und ''geordnet'- böse.

Nur, weil es bei dir so klang, als würdest du Werte deines Vaters grundsätzlich ablehnen.
 
@habtgutelaune
Das wollte ich hier diesmal geben. Konkret: wie fühle ich mich, was stört mich und was könnte er tun.
Gibt es etwas, was dich an seinem Antwortschreiben stört? Dazu hast du nichts geschrieben. Für mich als Außenstehenden klingt die Antwort schlüssig und sehe hier auch keinerlei Grund ihm irgendwas übel zu nehmen.

Ja, ich bin etwas Eifersüchtig, wenn meine Nichte ganz anders behandelt wird, obwohl ähnliches Alter.
Hast du vielleicht noch ein paar andere Beispiele? Denn anhand des einen Ausflugs kann man nur schwer beurteilen was dran ist und was nicht.
Du bist hier leider zu sehr auf den einen Ausflug fixiert. Ein paar konkrete Beispiele aus der Vergangenheit wären schon sinnvoll, um das Ganze besser beurteilen zu können.

Mich stört da aber nur dran, dass sich meine Tochter im Innern schlecht fühlen kann, weil sie es auch mitbekommt.
Vielleicht stört es deine Tochter auch gar nicht. Ich würde das jetzt auch nicht überbewerten. Die Sympathien innerhalb der Familie können schon mal unterschiedlich verteilt sein. Ich hatte z.B. auch keinen besonders guten Draht zu meinen Großeltern väterlicherseits und mich hat das nie gestört.

Aber natürlich hätte ich gern mehr Anerkennung, aber das ist wirklich nicht >das</mein Problem.
Anerkennung für was? Du bist erwachsen. Anerkennung brauchst du von deinen Eltern nicht mehr.

Ein Gespräch wäre das richtige. Ja, normal schon. Aber da wir dies schon hatten und es nix gebracht hat, wollte ich das nicht nochmal. Es kostet nur Nerven. Denn damals kam auch kein bisschen Verständnis, sondern nur Rechtfertigung.
Wahrscheinlich sieht dein Vater alles anders als du und wenn du ihn dann mit Vorwürfen bombadierst, wird er sich natürlich rechtfertigen. Du verlangst von ihm Verständnis, aber hast du auch für Verständnis für ihn und seine Sichtweise?
 

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