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Verhalten des Vaters zu Sohn(30+) samt Familie merkwürdig schwierig

Was sollte ich nun tun?

  • Kontakt dauerhaft abbrechen und eigenes Leben "problemfreier" leben

    Teilnahmen: 1 10,0%
  • Kontakt erstmal abbrechen

    Teilnahmen: 1 10,0%
  • Kontakt suchen durch Brief oder indirekt Geschwister

    Teilnahmen: 0 0,0%
  • Kontakt suchen durch Gespräch zusammen

    Teilnahmen: 7 70,0%
  • Antwortbrief senden, "nur" dass ich enttäuscht über seinen Brief war

    Teilnahmen: 1 10,0%
  • Gespräch zusammen aber mit externem Moderator/Schlichter

    Teilnahmen: 0 0,0%
  • Ihm eine Therapie empfehlen

    Teilnahmen: 1 10,0%
  • Selbst in Therapie gehen um damit besser umzugehen

    Teilnahmen: 1 10,0%
  • Ihn alleine anrufen und allen Frust und Gefühl rauslassen

    Teilnahmen: 1 10,0%
  • Etwas anderes (gib ein Kommentar)

    Teilnahmen: 1 10,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    10
Mein Eindruck ist, dass du die Dinge viel zu viel zerdenkst. Du kommst von Hölzken auf Stöxken, und dabei ist mir ehrlich gesagt nicht klar geworden, was eigentlich der Kern der Sache ist (gibt es einen?). Deinem Vater evtl auch nicht?

Ich an seiner Stelle würde es als extrem anstrengend empfinden, mich für jedes kleine Detail rechtfertigen zu müssen, jedes Wort auf die Goldwaage legen zu müssen, damit es bei dir nicht wieder im falschen Hals landet. Ich weiß nicht genau wie alt dein Vater ist (habe es evtl überlesen), aber je älter man wird, desto anstrengender wird eine solche Situation.

Man muss es auch mal gut sein lassen; dann hat er deine Tochter halt nicht gefragt, ob sie sich auf die Kita freut, so what. Da gibt es echt Schlimmeres. Mein Schwiegervater ist ähnlich; wir wissen, dass wir ihn nicht ändern werden, also was soll man sich daran jetzt aufreiben?

Ich würde dir raten, etwas lockerer zu werden; du kannst nicht allen Eventualitäten begegnen (beim Lesen der Auswahl deiner Abstimmungsvorschläge ist mir fast schwindelig geworden, du meine Güte).

Manchmal muss man die Dinge, und auch die Menschen, nehmen wie sie sind.
 
Du könntest eine Dramaqueen abgeben. Da was du geschrieben hast, gehört nicht zu deinen Problemen mit deinem Vater. Die Probleme sind ganz anderer Art. Du brauchst von deinem Vater Anerkennung, darum kämpfst du. Das überträgst du auf deine Tochter. Wenn du das gedanklich für dich geklärt hast, dann hört dein Drama auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi habtgutelaune,

Ich habe spontan an Franz Kafkas "Briefe an den Vater" gedacht. Du kannst deinen Vater nicht erreichen, und er geht entsprechend nicht auf dich ein. Eine persönliche Ansprache kontert er mit der Weltlage, Putin und dem 3. Weltkrieg. Was bist du schon dagegen und was eure Beziehung zueinander?

Ich würde es an deiner Stelle aufgeben und deinen Vater so lassen, wie er ist. Es gibt schlimmeres im Leben und auch weiß Gott schlimmere Väter. er ist belehrend und abwesend, auch wenn er da ist. Ein typischer Vater eben, wie er vor 100 Jahren der Norm entsprach und vor 40 Jahren noch üblich war.
 
Es ist bestimmt wichtig den Vater so zu lassen wie er ist.
Er wird seine persönlichen Gründe für sein Verhalten haben.
Und so schlimm ist er doch nicht.
Ich würde von ihm nicht so viel erwarten.
Viele ältere Männer haben solch ein Verhalten.
 
Obwohl wir nur 10 Auto-Minuten entfernt wohnen sehen wir uns so alle 1-2 Monate einmal.
Ist dir das zu wenig? Oder was möchtest du damit aussagen?

Wir ticken anders, klar. Also was ist unser Problem? Oberflächig war stets alles in Ordnung, aber im Inneren haben wir immer mal wieder gemerkt, dass ihm oft irgendetwas nicht "schmeckte", er dann schnell beleidigt reagierte, aber nicht sagte, was sein Problem sei. Aber dann war es immer unangenehm zusammen zu sein. Das führte dazu, dass meine Frau nicht gerne bei Ihnen ist, auch weil er ihr zu fordernd und druckvoll ist.
Ach weißt du, ich würde da nicht zu viel reininterpretieren. Letztendlich hat doch jeder Mensch einen anderen Charakter und seine Eigenarten. Ich habe auch in meiner Familie jemand, der schnell beleidigt ist, oder ein anderer ist schnell aufbrausend und jemand anderes total harmoniesüchtig und und und... Machmal hat man unterschiedliche Meinungen oder streitet sich… alles völlig normal.

Ich habe mich über die Jahre entfernt von ihm, weil er sich nicht für mich interessiert. Es geht also nur um ihn. Er will uns sehen, wir sollen doch mal vorbeikommen. Er hat irgendein Problem. ..
Mh… wenn er euch sehen möchte, kann man doch nicht davon ausgehen, dass er kein Interesse an dir/ euch hat.

Er hat mich noch nie gefragt, wie es mir eigentlich geht. Keine tieferen Gespräche oder Gefühle . Oder einfach mal etwas einfaches zusammen machen, etwas kochen zB. /
Ich könnte mir gut vorstellen, dass es deinem Vater eventuell schwer fällt, Gefühle zu zeigen und auch die Gefühle anderer zu deuten. Solche Menschen werden dann oft als distanziert wahrgenommen und werden auch oft missverstanden, weil sie ihre Gefühle und Bedürfnisse nicht klar benennen können.

Weißt du, wie dein Vater erzogen wurde? Das Wissen kann helfen, die eigenen Eltern und ihr Verhalten besser zu verstehen.

Wenn ich mal etwas ansprach, das mir nicht gefiel, so drückte er das weg oder sagte, daran könne er sich nicht erinnern oder er brachte ein Gegenbeispiel, das ihm nicht gepasst hatte.
Wieso spricht du überhaupt an, was dir nicht gefällt? Was möchtest du damit erreichen? Du weißt doch, wie dein Vater reagiert.

Grundsätzlich wollte ich nicht mit zur Burg, die teilweise gruseligen Aufführungen dort finden nicht mein Interesse. Aber ich bin dann doch mitgegangen, weil sich der Großteil der Familie dort trifft.
Das ist doch schon mal eine große Geste von Seiten deines Vaters. Er ist mit zur Burg, obwohl er nicht wollte. Er hat seine Bedürfnisse hinten an gestellt, damit die Familie einen schönen Tag haben kann. Da darfst du nicht noch erwarten, dass er sich auf den Ausflug freut und dies auch noch zeigt.

die teilweise gruseligen Aufführungen dort
Das heißt, er hat vor etwas Angst.

Ja, ich habe zunächst nur "hallo" gesagt, weil ich dann zuerst Mama suchen und einsammeln wollte. Nachdem ich von der Toilette gekommen bin und am Tisch stand, gab es einige Szenen, die mir nicht gefallen haben. Und da habe ich mich dann zurückgezogen, vielleicht fehlte mir die Kraft und der Wille das anzusprechen; dies wäre aber auch immer heikel bei Beginn eines Treffens.
Er wollte eben die Stimmung nicht zerstören. Allerdings hat sein komisches Verhalten eben genau dazu geführt. Das war ihm wohl nicht bewusst.

Seitdem sind nun 6 Wochen vergangen, nichts weiter ist passiert. Ich habe hierauf nicht reagiert, warum auch...(Fehler?)
Na ja, aussprechen solltet ihr euch schon noch. Aber nicht über Briefe sondern in einem Gespräch. Vorwürfe und Belehrungen sind dann aber fehl am Platz. Sage lieber, was du dir von deinem Vater wünscht, z.B. „Ich würde mir wünschen, dass du direkt ansprichst, wenn dir etwas nicht gefällt.“ Oder: „Ich würde mir wünschen, dass du mehr auf meine Tochter eingehst.“
Erwarten solltest du aber nichts.

Kontakt erstmal abbrechen?
Das halte ich für völlig überzogen. Klar, ihr habt eure Probleme, aber so schwerwiegend sind die jetzt auch nicht, dass das einen Kontaktabbruch rechtfertigen würde.

Er wird sich nicht ändern und es ist so eben unser Problem, er hat keins (oder gibt es zumindest nicht zu).
Ja, er wird sich wahrscheinlich nicht ändern. Aber ihr könntet versuchen, ihn mit all seinen Ecken und Kanten zu akzeptieren. Schraubt eure Erwartungen an ihn etwas runter und dann ist auch ein halbwegs gutes Miteinander möglich.
 
Denkt er vielleicht negativ über das Kind? Zweifelt er vielleicht an, dass sein Sohn der Vater ist?

Vielleicht weiß er auch einfach nicht, was er mit einem vierjährigen Kind besprechen soll?

Da gibt es Menschen, die sich in Kinder sehr gut einfühlen können und eben auch andere, die das nicht tun.

Und dann ist auch die Frage, wie alt das Mädchen war, als er es das letzte Mal vor diesem gemeinsamen Burgbesuch getroffen hat und wie sie damals auf ihn reagiert hat.

So, wie es Erwachsene gibt, denen keine passenden Gesprächsthemen für die Konversation mit vierjährigen einfallen, gibt es auch Kinder, die nicht gern mit Opa/Oma/Tante/wem auch immer reden.

Meine Güte, ich war auch mal 4 und weißt du, woran ich mich noch am besten erinnern kann, lieber TE? :

Wie unglaublich langweilig das Gerede von Erwachsenen ist!

Eltern sind o K, Eltern sind Eltern, aber Blätter, Steine, Tiere und andere Dinge sind unglaublich viel spannender als das, was Erwachsene so miteinander reden...
 
Jeder andere stellt so einer 4-jährigen irgendeine Frage oder macht irgendeine Anmerkung, um ein paar Worte zu wechseln und zu interagieren. (z.B. „Na, was hast du so im Urlaub gemacht? Was hast du denn hier zu Essen bestellt? Kannst du mit dem Bogen schon schießen? Freust du dich schon wieder auf die KiTa?“...)
Das hast du dann während der ganzen Zeit so beibehalten.


Sorry, der Annahme zu widersprechen, aber sicher nicht 'jeder andere' - ich tue sowas auch nicht immer.

Ich bin gern bereit, mit Menschen zu interagieren, wenn ich den Eindruck habe, dass der andere Mensch daran interessiert ist.

Und das ist bei Kindern in einem bestimmten Alter häufig nicht der Fall...
 

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