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Vergleich Alltag in der DDR und heute!

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Ich bin froh dass es das Netz gibt und die oben zitierten Dinge jucken mich kein bisschen.Ich klicke weg was mich nicht interessiert und mit FB habe ich persönlich auch noch nie irgendwelche Probs gehabt.
 
In meinem Bekannten- und Freundeskreis sind einige ´Ossis´und kein einziger von denen möchte die DDR zurück haben...

Allein die Frage ist Polemik.

Zum Höhepunkt der Demonstrationen waren 80% der Leute auf der Straße. Ich kenne übernaupt keinen, der nie an einer Demo teilgenommen hat. Ausnahmen wie Frau Merkel vielleicht.

Natürlich wollen diese Leute nicht die DDR mit einem SED-Regime zurück, was sie grad erst abgeschafft haben. Aber es wollten auch nicht alle die Vergewaltigung durch das westliche kapitalistische System.

Was denkst du, warum die Linke und die AfD im Osten so stark sind? Das ist heute eine Form des Protestes.
 
Und was ist so gefährlich an Google & Co. für Dich, daß Du es unbedingt vermeiden mußt?

Trotzdem würde sich für mich ECHTE Freiheit so anfühlen, dass ich es vermeiden kann, wenn ich einfach Bock darauf habe es zu vermeiden.
Es gibt gewisse Dinge, die kann man nicht vermeiden, wenn man in einer Gesellschaft leben will: Die Gesetze, die Justiz, Steuern usw: DAS gehört dazu, aber alles andere, was den privaten Konsum betrifft ist mir suspekt, wenn ich dazu gezwungen werde.
Das ist für mich dann eine Beschränkung und fühlt sich nicht frei an.
Wenn ich mir zB vorstelle, ich gehe immer in meinen Lieblings Bäckerladen und plötzlich, würde ich von irgendwem gezwungen werden, da hin zu gehen: DAS würde mich stören. Klar kann man sagen: Du gehst doch eh hin, was hast Du dann dagegen, dass man Dich zwingt?

DAS habe ich dagegen: ich will einfach nicht dazu gezwungen werden. Zumidnest will ich nicht, dass man mir sagt, das wäre eine total freie Entscheidung.

Ich bin froh dass es das Netz gibt und die oben zitierten Dinge jucken mich kein bisschen.Ich klicke weg was mich nicht interessiert und mit FB habe ich persönlich auch noch nie irgendwelche Probs gehabt.
Shee ich persönlich für mich ähnlich: Trotzdem finde ich es nicht gut, dass sich diese Konzerne quasi im Hintergrund breitgemacht haben und eine so ungeheure MAcht haben. DAS finde ich einfach bedenklich. Auch wenn es jetzt für mich als Einzelperson keine so direkten Auswirkungen hat, lehne ich es ab, dass ein Konzern (egal welcher) eine derartige weitreichende Macht besitzt.
 
Wer zwingt Dich denn zu konsumieren? Ist immer noch Deine Entscheidung, was Du kaufen willst und was nicht.
Niemand braucht Konzerne wie etwa Nestle füttern, wenn er nicht will.
Niemand muß Werbung zur Kenntnis nehmen, wenn er nicht will.

Ich hab den Eindruck, da ist viel Einbildung dabei. Märtyrer-Syndrom, sich einzubilden man würde unterdrückt und gezwungen, weil man sich dann wahlweise in eine bequeme Opfer- oder eine egostreichelnde Widerstandshaltung begeben kann? 🙄 Das ist die Domäne jugendlicher Möchtegern-Revoluzzer. Als erwachsener Mensch sollte man über solche Anwandlungen eigentlich hinaus sein.
 
Shee ich persönlich für mich ähnlich: Trotzdem finde ich es nicht gut, dass sich diese Konzerne quasi im Hintergrund breitgemacht haben und eine so ungeheure MAcht haben. DAS finde ich einfach bedenklich. Auch wenn es jetzt für mich als Einzelperson keine so direkten Auswirkungen hat, lehne ich es ab, dass ein Konzern (egal welcher) eine derartige weitreichende Macht besitzt.

Und diese Macht hat Auswirkungen, die wir überall spüren und erfahren.

Wer entscheidet, ob und wo Arbeitplätze entstehen?
Wer entscheidet, was produziert und entwickelt wird?
Wer entscheidet, wie unsere Städte aussehen?

Nicht der Arbeiter, nicht der Verbraucher, nicht der Bürger. Nein, es sind Finanzinvestoren, Syndikate, Banken.
 
... oder private Firmeninhaber, Kommunen, Gemeinden, also doch der Bürger. 🙄

Eine Bank schreibt einem Geschäftsmann nicht vor, was er zu produzieren hat oder wie viele Leute er einstellt, das muß er selber wissen.

Konzerne haben mit dem Stadtbild nichts zu tun. Wenn die Firma mit dem großen gelben "M" sich in einem historischen Gebäude breitmachen will, hat sie die örtlichen Denkmalvorschriften zu beachten. Und auch bei Neubauten ist nicht jeder Unfug erlaubt.

Bei der angedachten Privatisierung der deutschen Wasserversorgungen sind die Konzerne, die sich schon die Finger danach leckten, auch ordentlich auf die Nase gefallen. Weil sich die Kommunen, die Bürger, nicht ihre Rechte wegnehmen ließen.
 
... oder private Firmeninhaber, Kommunen, Gemeinden, also doch der Bürger. 🙄

Eine Bank schreibt einem Geschäftsmann nicht vor, was er zu produzieren hat oder wie viele Leute er einstellt, das muß er selber wissen.

Konzerne haben mit dem Stadtbild nichts zu tun. Wenn die Firma mit dem großen gelben "M" sich in einem historischen Gebäude breitmachen will, hat sie die örtlichen Denkmalvorschriften zu beachten. Und auch bei Neubauten ist nicht jeder Unfug erlaubt.

Bei der angedachten Privatisierung der deutschen Wasserversorgungen sind die Konzerne, die sich schon die Finger danach leckten, auch ordentlich auf die Nase gefallen. Weil sich die Kommunen, die Bürger, nicht ihre Rechte wegnehmen ließen.


Glaubst du das wirklich, was du hier schreibst? Mit der Realität, die ich in meinem Job immer wieder erlebe, hat das wenig zu tun. Die sieht nämlich so aus:

https://www.zeilenabstand.net/friedrichswerdersche-kirche-wie-investoren-kulturgut-zerstoeren/
 
Und diese Macht hat Auswirkungen, die wir überall spüren und erfahren.

Wer entscheidet, ob und wo Arbeitplätze entstehen?
Wer entscheidet, was produziert und entwickelt wird?
Wer entscheidet, wie unsere Städte aussehen?

Nicht der Arbeiter, nicht der Verbraucher, nicht der Bürger. Nein, es sind Finanzinvestoren, Syndikate, Banken.

Ganz genau!


Glaubst du das wirklich, was du hier schreibst? Mit der Realität, die ich in meinem Job immer wieder erlebe, hat das wenig zu tun.

Auch hier muss ich Dir leider recht geben!

Konzerne haben mit dem Stadtbild nichts zu tun. Wenn die Firma mit dem großen gelben "M" sich in einem historischen Gebäude breitmachen will, hat sie die örtlichen Denkmalvorschriften zu beachten. Und auch bei Neubauten ist nicht jeder Unfug erlaubt.

leider sieht es in der Realität so aus, dass gerade bauvorschriften schneller gekippt werden, als man bis drei zählen kann, wenn der richtige Konzern dahinter steht. Das beobachte ich ununterbrochen. Gerade bei Baufragen ist das eklatant.
 
Wenn Bauvorschriften einfach so gekippt werden, ist erfahrungsgemäß Schmiergeld geflossen. "Bakschisch", wie bei den illegalen Aufstockungen in der Türkei, die dann beim Erdbeben 1999 eingestürzt sind wie Kartenhäuser. 🙄

Da darf dann jeder fragen, wer die Hand aufgehalten hat. Und wieviel geflossen ist, oder welche anderen Deals gemacht wurden. Sollte eigentlich klar sein, oder?
 
Wenn Bauvorschriften einfach so gekippt werden, ist erfahrungsgemäß Schmiergeld geflossen. "Bakschisch", wie bei den illegalen Aufstockungen in der Türkei, die dann beim Erdbeben 1999 eingestürzt sind wie Kartenhäuser. 🙄

Da darf dann jeder fragen, wer die Hand aufgehalten hat. Und wieviel geflossen ist, oder welche anderen Deals gemacht wurden. Sollte eigentlich klar sein, oder?

Neben Schmiergeld, was in anderen Ländern noch krasser ist, gibt es andere Möglichkeiten.

Zum Beispiel Ausnahme, Abweichung oder Befreiung von Vorschriften. Über Beziehungen und Klüngelpolitik lässt sich da gut nachhelfen. Eine andere Variante ist die Änderung von Bebauungsplänen.

Oder man lässt ein Denkmal einstürzen und kalkuliert eine mögliche Strafe gleich mit ein. Oder man kauft ein Gebäude und unterlässt die Instandhaltung. Man kann noch ein bisschen nachhelfen, indem hier und da einige Dachziegel entfernt werden. Oder der inszenierte Rohrbruch. Und ganz dreist: Der heiße Abbruch.

In den Fällen war die Denkmalpflege bisher machtlos.

Es gibt jetzt in Deutschland einen Präzedenzfall. Die Enteignung von Schloss Reinhardsbrunn.

https://www.mdr.de/thueringen/west-...hardsbrunn-enteignung-rechtskraeftig-100.html

Zum Glück hat der Eigentümer Einsicht gezeigt. Sonst hätte es Jahre gedauert. Allerdings blockieren 2 Gläubiger das Verfahren.


Das Ziel von Finanzinvestoren ist Maximalprofit. Sie gehen nicht in ein Landschaftsschutzgebiet, eine Metropole oder eine denkmalgeschützte Stadt, um das zu bauen, was dringend gebraucht wird. Sie benutzen die Natur oder das Denkmal für ihre Werbung, aber nicht, um etwas zu schützen und zu bewahren. Wenn Luxus-Eigentumswohnungen die höchste Rendite bringen, dann werden diese gebaut. Obwohl preiswerter Wohnraum dringender wäre. Obwohl sie damit ein ganzes Quartier mit seinem Flair zerstören.
 
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