Ich habe gerade 20 Minuten lang mit der Seelsorge telefoniert, viel geweint und bin nun ein klein wenig ruhiger...
Chris, gerne führe ich dich...
Mein Haus ist ein gemütliches, kleineres Häuschen im toskanischen Stil und steht mitten in den Bergen an einem klaren Bergsee.
Das Wasser ist warm und die Sonne scheint. Hinter dem weißen Gartenzaun kannst du einen kleinen Kräutergarten, ein Gemüsebeet und ein kleines Stückchen Feld mit Wildblumen sehen.
Der Eingangsbereich ist mit mittelbraunen, glänzend polierten Dielen ausgelegt. Die Wände sind in einem leichten Creme gestrichen und eine weiße Wendeltreppe aus Holz führt ins Obergeschoss.
Lass uns gleich in mein Zimmer gehen.
Der Dielenfußboden erstreckt sich bis hier her. Drei Wände sind weiß gestrichen und die eine in einem zarten, leichten Mintgrün.
Vor der Mintgrünen Wand steht ein schwarzer und ein grüner Sessel, davor ein kleiner weißer Holztisch mit Tee und Gebäck. An der anderen Wand ein Schreibtisch und ein Bücherregal, gefüllt mit Kinder- und Pädagogikbüchern.
Auf der anderen Seite stehen Regale mit Kinderspielzeug. Puppen, Holzautos, Bauklötze, Montessori-Material,...
Auf der gegenüberliegenden Wand gibt es nur eine große Fensterfront.
Drei große weiße Fenster mit Sprossenrahmen, die direkt hinaus zur Terrasse und in den Garten führen.
Auf dem Boden liegt ein großer, lilafarbener Teppich, auf dem Spielzeug aller Art verteilt ist, am Rand stehen sich ein alter Puppenwagen und ein kleines Schaukelpferd gegenüber.
Das ist mein Arbeitszimmer. Hier fühle ich mich wohl. Das ist meine Oase.
Die anderen Räume kenne ich noch nicht.
Ich habe bislang den Eingangsbereich und mein Zimmer betreten...
Oh Chris, ich danke dir. :herz:
Eine wundervolle Idee. 🙂
Beim letzten Satz kam ich wieder in die Anspannung, aber als ich am schreiben war, war ich für ein paar Minuten einfach nur frei und ganz leicht. Sicher und geborgen. Ich danke dir von Herzen für die wenn auch kurze, aber sehr wohltuende Auszeit. :blume: