Eisblume, ich habe Deinen Thread gelesen und ich wünsche Dir auf jeden Fall ganz viel Kraft und dass Du die Therapie gut durchstehst, und sie Dir helfen wird, Deine traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Es tut mir sehr leid, dass es Dir momentan so schlecht geht. Ich glaube, jemand, der sowas wie Du nicht am eigenen Leib erfahren hat, kann sich auch nicht wirklich vorstellen, was in diesem Menschen vorgeht, so wie Du von Deiner Freundin berichtest. Ich kann Deine Angst und Panik verstehen. Gibt es niemanden in Deiner Umgebung, dem Du Dich noch anvertrauen könntest, oder dem Du um Hilfe bitten könntest? Hast Du jemanden Vertrauten, den Du anrufen kannst, wenn es Dir schlecht geht oder Du Angst hast? Es ist traurig, dass Du mit Deiner Freundin nicht wirklich darüber kommunizieren kannst, aber vielleicht fühlt sie sich bei dem Thema ja auch hilflos und weiß nicht, wie sie Dir helfen kann. Dennoch weiß ich aus Erfahrung, dass es manchmal schon eine sehr große Hilfe ist, wenn man demjenigen einfach nur zuhört und ihn verstehen lässt, dass man für ihn da ist und ihn und seinen Kummer ernst nimmt. Ein so traumatisches Erlebnis zu verarbeiten ist ein langer und steiniger harter Weg aber ich wünsche Dir ganz ganz viel Kraft und Mut, dass Du diesen Weg mit all seinen Steinen und Hürden bewältigen kannst. Dafür drücke ich Dir ganz fest die Daumen, glaube an Dich und verliere nicht den Mut. Ich hoffe, dass ich Dich ein ganz klein wenig aufbauen konnte, hier findest Du immer jemanden zum Schreiben, ich schaue auch immer hier vorbei, denn hier sind wirklich nette Menschen, und man fühlt sich nicht so ganz alleine gelassen. Ich wünsche Dir dennoch einen guten Abend, und ganz viel Kraft für Deinen weiteren Lebensweg. Liebe Grüße Deine Periwinkle