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Vergewaltigung - Ein halbes Jahr Hölle...

Hat deine Therapeutin dir Hilfestellungen gegeben, wie weit oder mit was du dich außeinandersetzen solltest, was dich angeht?

Es gibt ja auch schmerzhaftere und schwierigere Fragen und Gedanken, und auch welche, die vorsichtiger und "sanfter" sind.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass auch positive Gedanken und Fragen auftauchen dürfen und können, wenn du dich mit dir selbst außeinandersetzt.

Fragen wie z. B. "Was tut mir gut?", oder "Was hilft mir weiter?". Oder eben auch "Was sollte ich als erstes an Schwierigkeiten angehen?"

Die wirklich harten Knackpunkte kannst du angehen, wenn du stabiler und geübter bist. Überfordere dich nur nicht.
 
Hey eisblume,

vielleicht ist eine Stunde am Stück für den Anfang zuviel?

Ja, das ist es auch. Aus der Stunde wurden 20 Minuten, dann habe ich mich in die Hausarbeit gestürzt... 😱

Wenn deine Thera dir nicht unbedingt rät zu arbeiten, aber eigentlich im Moment nur zwei Alternativen sieht, was ist dann die andere? Ich weiß welche sie genannt hat, möchte das hier aber nicht ausschreiben. 😉

Ich weiß... Es wäre das sinnvollste, in eine Klinik zu gehen. Aber ich weiß nicht, ob ich diesen Schritt nochmal schaffe... Wie gesagt, das schlimmste ist für mich, mich schon wieder vor meinen Eltern erklären zu müssen. Ich kann meiner Mutter nicht die Stirn bieten, wenn sie wieder auf mich einredet... Ich habe Angst vor jedem Gespräch mit ihr, und vor so einem erst recht... :wein:

Es gibt da so ein tolles Lied, was mir aus der Seele spricht... https://www.youtube.com/watch?v=9CkVhjQtOIk

Ich kann mich nicht entscheiden, kann keinen klaren Gedanken fassen. Ich würde mir gerade jetzt so sehr eine Mutter wünschen, die zu mir sagt: "Was immer du brauchst und was immer gut für dich ist, ich bin für dich da."
Aber so eine Mutter habe ich nicht... 😱
Ich fühle mich so klein im Moment, so überhaupt nicht wie 24. Eher wie 4... :wein:
 
Zuletzt bearbeitet:
hi eisblume90

wenn dir alles zuviel wird und du ueberfordert bist tue dir selbst einen gefallen
und geh in die Klinik !

ich waehlte vor 12 Jahren den "leichteren" Weg und zog mich in meine Traumwelt
zurueck. jede Stunde, jeder Tag, jede Woche, die verging ohne daran zu denken,
waren ein Geschenk ... zumindest empfand ich es so. Kontakt zu Freunden und Familie
brach ich ab da ich wusste das keiner versteht oder mir im Vorfeld klar ins Gesicht
gesagt wurde das kein Interesse daran besteht darueber zu reden.
Ich packte eine Tasche und ging. Jahre zogen ins Land und ich hatte die Erinnerungen
verdraengt .... baute mir ein neues "Leben" auf, zumindest dachte ich es.
Ohne Freunde, Familie .... ohne irgendjemanden war es jedoch eher ein
Käfig den zu verlassen ich mich anfangs nie getraut hatte. Der Mensch ist nur ein
Gewohnheitstier ...... irgendwann gewoehnt man sich an alles ! Und mein Käfig
wurde zum Alltag, ich hatte gelernt .... mich daran gewoehnt, dass es mir als
voellig normal vorkam.
Vor ca 1 Jahr platzte meine Traumwelt als ich ihn beim Einkaufen sah ....
er lief an mir vorbei, erkannte mich aber nicht.
Ich zitterte .... Panik ueberkam mich. Bilder, Gefuehle, Erinnerungen, Flashbacks
jeden Moment, so vieles in meinem Alltag was mich von einer Sekunde zur anderen
ueberkommt und ich weiss nicht wie ich es erneut bekaempfen soll.
So vieles lief seit dem Tag im Plus schief, so viel was ich haette anders machen
koennen aber nicht tat. Nun steh ich vor den Scherben .... und weiss nicht wohin.

Glaub mir, ein Weg vor dem ich mein Ich vor 12 Jahren gern warnen wuerd.
Für mich ist es leider zu spaet, fuer dich nicht.
 

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