So, seit Freitag bin ich wieder entlassen...
Gestern hatte ich die erste ambulante Traumasitzung.
Ich hab gedacht, ich überlebe das nicht...
Bin zwischendurch rausgerannt...
Das war zu viel auf einmal.
Werde ich ihr das nächste mal auch sagen...
Seitdem wieder einige Flashbacks gehabt.
Scheiße... 🙁
Ja; ihr das zu sagen, ist sicherlich nicht verkehrt.. überhaupt zu sagen, auszudrücken, mitzuteilen, zu zeigen, auch nonverbal, wenn es einem vielleicht manchmal so lieber ist..
Im Grunde ist es ja meistens doch so, dass auch Therapeuten und Therapeutinnen von einem lernen.. denn, Therapie ist für beide Beteiligten eine Art sehr intensiven Lebens.. Und eben wie im "normalen" Leben, lernen Therap. bei einer Psychotherapie auch..
Da sitzt kein "fertiger" Mensch, der immer und alles weiß und immer nur das richtige tut..
Das heißt natürlich nicht, dass man sich "über" den/die Therap. stellen soll.. Man
ist weder "über" noch "unter", sondern gleich - auch wenn man das sehr sehr oft anders empfindet.
Seitdem wieder einige Flashbacks gehabt.
Scheiße... 🙁
Flashbacks - können sie manchmal doch nicht sehr sehr hilfreich sein, wenn man sie
vor d. Therapeut. durchlebt?
Vorausgesetzt, d. Therapeut. hat den Mut und die Kraft, sie auszuhalten und die Gefühle mit einem teilen zu können?
Nach wie vor bin ich beeindruckt von deiner seelischen Stärke! Echt.. du bist ein sehr starker, mutiger und gesunder Mensch..
Ich kann mir denken (?), dass das Wort "gesund" jetzt vielleicht seltsam oder auch unpassend erscheinen mag.. aber gesund bist du in dem Sinne, dass du deine Wahrheit
lebst und du dich ihr zu stellen wagst. Das ist deine Stärke!
Ich hoffe, du schaffst es, ein "Ohr" dafür zu entwickeln (oder beizubehalten), was, wann du wie viel verkraften kannst.
Die "Brechstange" ist, glaube ich jedenfalls, kein nützliches Werkzeug.