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Vegane Ernährung: Gesunder Trend oder Mangelernährung?

Das Fleisch für den Menschen schädlich ist, siehst Du doch am Klima. Für was wird denn die Erde gerodet und endlos Wasser verbraucht?

Na darum ging es Tsunami nicht ja, dass wären die Spätfolgen. Ihm/ihr geht es konkret darum, dass wenn ich einen Happen Fleisch esse, damit meinen Körper vergifte.

Dazu möchte ich eben nur einen Beweis, versteh gar nicht warum euch das alle so aufregt. 🙄
 
Von einem Stück Fleisch wird man sicher nicht krank, obwohl deutsches Fleisch zum allergrößten Teil Müll ist ( wie der Stern schon vor Jahren bewies ) Es fällt aber auf, daß der Fleischkonsum genau so steigt, wie die Fettleibigkeit zunimmt.
 
Man isst halt keinen Apfelbaum, sondern den Apfel. Somit hinkt das Argument durchaus.
Der Apfel wird aber gepflückt und nicht darauf gewartet das er runterfällt. Im übertragenen Sinne würde man dem Mann die Eier abreißen und nicht darauf warten das Sperma rauskommt.

B) ist "Schmerz" bei Pflanzen nicht bewiesen (meines derzeitig Wissens nach, ich bin dankbar für Berichtigung), sondern eine Abwehrreaktion. Diese ist aber nicht eindeutig schmerzhaft zu verstehen - ohne ZNS ist die Empfindung Schmerz (vermutlich) nicht in dem Maße möglich. Siehe auch das eben gepostete Paper - Response ja, Grund unklar.
Dieses fehlende Wissen gabs bei Tieren auch und man ist sich heute noch nichtmal einig darüber, gerade bei Tieren denen man Emotionen nicht am Gesicht ablesen kann und teilweise fehlinterpretiert werden.

Derzeitiger Stand der Wissenschaft ist meines Wissens nach eindeutig - eine Kuh leidet beim schlachten definitiv mehr als eine Gurke beim schnippeln.
Der vergleich hinkt, weil eine Gurke beim schnippeln vergleichbar ist mit dem Zerlegen des Tierkörpers und da ist das Tier schon tot und die Gurke bereits geerntet. Und wenn man sich auf den Stand der Wissenschaft stützt, sollte man nicht vergessen das es mal eine Zeit gab als wissenschaftlich nicht belegt war das Tiere leiden.
 
Es fällt aber auf, daß der Fleischkonsum genau so steigt, wie die Fettleibigkeit zunimmt.
Nicht so ganz korrekt. Seit 5 Jahren sinkt der Fleischkonsum in Deutschland, den höchsten Fleischkonsum gab es im Mittelalter, wo es vermutlich sehr wenige Fettleibige gab. Das Problem ist nicht das Fleisch, sondern die reine Menge an Essen, die uns angeboten wird, und die immer bequemere Lebensweise mit Fastfood und Fertiggerichten, die unglaublich viele leere "Nährstoffe" enthalten. Und die intensive "Zuckerüberfütterung" von Kindern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich esse Soja gerne. Was auch daran liegt, dass ich allgemein gerne asiatisch esse. Aber Soja ist nicht gleich Soja. Und man sollte bei dem Tofu, der auf den Teller kommt, auch aufpassen. Da gilt das gleiche, wie bei anderen Lebensmitteln: "Wo kommt es her, wie wurde es hergestellt und was steckt drin?"

Die Sojalüge - Warum Soja ungesund ist

Tofu, Seitan, Tempeh: So gesund ist Fleischersatz aus Soja und Weizen - SPIEGEL ONLINE

Ich weiß aber auch, dass z. B. der Fakt, dass Soja das Testestoron negativ beeinflusst, falsch sein soll. Ich kenne mich da ehrlich gesagt nicht gut genug aus. Auch gibt es mal wieder für alles Studien und gegen alles. Aber im Prinzip finde ich sind das ein paar Fakten, die interessant sind und die zum Nachdenken anregen.

Wenn Tofu über Gentechnik hergestellt wurde, ist das auch nicht so prickelnd. Und obwohl das (noch?) in der EU verboten ist (oder wurde da wieder was geändert?), essen wir anscheinend gentechnisch manipuliertes Soja:

WWF Studie: Trotz EU-Verbots essen wir genmanipuliertes Soja - WWF Deutschland

Viele sagen auch, dass das komplette Umsteigen auf Soja dafür sorgt, dass weniger Tiere gequält und weniger wichtige Ressourcen verbraucht werden. Es ist aber auch so, dass Soja Anbaufläche benötigt. Dafür werden mitunter Wälder und Savannen platt gemacht. Der Einsatz von Pestiziden und Dünger verschmutzt die Umwelt, wenn diese ins Gewässer gelangen oder nicht richtig entsorgt werden. In den Boden kommt das Zeug so und so.

Also eine astrein "politisch korrekte" Möglichkeit ist Soja auch nicht. Es ist sehr schwierig. Vielleicht kann man sich auch einfach darauf einigen, dass die Dosis das Gift macht. Und viel wichtiger als "Fleisch Ja oder Nein" ist für mich die Frage, wie das, was auf dem Teller liegt, hergestellt wurde und wo es herkommt.
 
Ich glaube, es "kränkelt" überall. Egal, ob es um Gemüse, Obst, Fleisch, Getreide oder Soja geht. Oder was in den Kosmetikartikeln steckt, die sich viele tagtäglich genehmigen.

Das ist vielleicht einfach diese "Geiz ist geil"-Mentalität. Ich weiß nicht, ob das so stimmt, aber ich habe mich mal mit einer Geschäftspartnerin unterhalten, deren Mann ist Franzose. Und sie hat erzählt, dass in Frankreich z. B. lieber mehr Geld für Lebensmittel ausgegeben wird, man aber auch dann bessere Qualität erwartet.

Allergiebedingt muss ich auch darauf achten, was in Kosmetikkprodukten drin ist, ganz besonders Cremes und Bodylotions. Und es ist erschreckend, wie viel Müll im wahrsten Sinnes des Wortes reingehauen wird in manchen namenhaften Produkten. Ich kenne aber auch viele, die kaufen sich lieber eine Creme für 3 Euro, als vielleicht eine teurere. Die aber bessere Inhaltsstoffe hat und eventuell im Idealfall sogar ergiebiger ist.

Die Bauern hier haben die riesigen Supermärkte und die Industrie, die Gemüse und Obst in riesen Mengen anbaut und Massentierhaltung betreibt. Die Tiere werden wiederum häufig mit Futter aus Soja gefüttert, der auch wieder in Massen angebaut wurde ... Nicht wenig Leute wollen Fleisch für maximal 6 Euro kaufen. Das sehe ich als riesen Problem.

Dazu kommt, dass bio nicht gleich bio ist. Vieles wird in diesem Bereich nur als schicker Name verkauft, der die Kunden mehr zum Kauf anregen soll.

Wenn ich überlege, dass Milchkühe so behandelt und gezüchtet werden, dass sie überdurchschnittlich mehr Milch geben müssen, aber ziemlich darunter leiden und auch früher sterben, dann finde ich das pervers. Oder das Gemüse, das bis zum gehtnichtmehr gespritzt wird.

Der Lebensraum von Bienen wird auch immer mehr zerstört. Das wird noch zum riesen Problem für uns Menschen, sollten die Bienen noch weniger werden.
 
Die Bauern hier haben die riesigen Supermärkte und die Industrie, die Gemüse und Obst in riesen Mengen anbaut und Massentierhaltung betreibt. Die Tiere werden wiederum häufig mit Futter aus Soja gefüttert, der auch wieder in Massen angebaut wurde ... Nicht wenig Leute wollen Fleisch für maximal 6 Euro kaufen. Das sehe ich als riesen Problem.

Dito.

Ich höre von solchen Menschen dann verschiedenste Argumente warum billig gekauft wird. Mein Lieblingsargument ist "ich kann es mir nicht leisten Qualität/Bio/etc zu kaufen".

Die meisten Menschen könnten es sich aber durchaus leisten. Sie sind dazu nur nicht bereit, weil sie anderswo vielleicht verzichten müssten. Auch qualitatives Fleisch kann sich jeder leisten wenn er eben nur einmal die Woche Fleisch essen würde. Aber es geht eben darum täglich ein dickes billiges Steak auf den Teller zu kriegen.

Es gibt Menschen, die alleine für ihr Smartphone 50 € im Monat zahlen, aber Bio Produkte meiden wenn sie 50 cent teurer sind.

Das Problem bei Ökologie, qualitativer Ernährung, Bio usw ist, dass sie Ergebnisse für Menschen zu weit weg liegen. Wenn jemand aufgrund Billigfleisch regelmäßig nach dem Verzehr Durchfall hätte - es also unmittelbar am eigenen Leib spüren würde - dann würde vermutlich weniger Billigfleisch gekauft.

Solange die Ergebnisse aber abstrakt bleiben, wird weiter zu Billigfleisch gegriffen.
Die Qualen der Tiere durch Massentierhaltung, die Umweltverschmutzung, die Antibiotika im Fleisch - all das ist nicht unmittelbar greifbar für den Konsumenten. Zudem versteckt er sich hinter der Masse nach dem Motto "Andere kaufen doch auch billig". Nicht umsonst hat Deutschland in Europa das engste Discounternetz und ist Grillweltmeister.

Der Lebensraum von Bienen wird auch immer mehr zerstört. Das wird noch zum riesen Problem für uns Menschen, sollten die Bienen noch weniger werden.

Mein Lieblingsthema. 🙂
Ich plane im Herbst mein nächstes Staudenbeet mit vielen Wildstauden für Bienen. Jeder, der Balkon oder Garten hat, kann durch Einsatz heimischer Pflanzen viele Tierarten unterstützen. Die meisten Gärten sind RRK Gärten (Rasen, Rosen, Koniferen), trostlos und lebensleer. Kirschloorber, Rhododenron und gefüllte Zuchtrosen sind so ökologisch wertvoll wie planierte Asphaltflächen.

Aber auch hier hört man nur Sprüche wie "ich kann nicht anders, es muss pflegeleicht sein". Dabei ist ein naturnaher Garten viel pflegeleichter als viele RRK Gärten. Ich muss nicht regelmäßig Rasen mähen, ich muss keinen Dünger kaufen oder regelmäßig gießen.

Aber da kann der liebste Naturfreund nicht in Ruhe leben wenn der Nachbar sich schon vom kleinsten Blümchen gestört fühlt, das übert die Grenze rankt. Die Ansprüche sind da einfach falsch: Es muss alles billig, leicht und planbar sein. Das Fleisch muss billig sein und der Rasen perfekt grün. Wenns nicht funktioniert dann wird bei Gesundheit und im Garten mit Unkrautvernichter, Pillen und Chemie nachgeholfen. Und die Baumärkte und Pharmaindustrie helfen da natürlich gerne mit 🙄

Wäre ja auch blöd wenn alle Gärten naturnah wären. Wer kauft dann noch den Herbstrasendünger?
Und wenn jeder Vegetarier wäre, was macht dann die Fleischindustrie?

Leute wir müssen unvernünftig sein, sonst verdient doch keiner mehr an uns! 😀
 

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