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Vegane Ernährung: Gesunder Trend oder Mangelernährung?

Das ist jetzt wieder mal im höchsten Maße unlogisch. Nur weil es ungesunde vegane Fertigprodukte gibt, heißt das nicht, dass die vegane Ernährung per se schlecht und ungesund ist.

Es mag zwar nicht für alle gelten, aber ich bin ja kein Opfer von Werbung oder meiner Bedürfnisse und kann mich schon für oder gegen den Kauf eines Produktes entscheiden und es meiden, wenn es ohnehin ungesund und moralisch verwerflich ist. Ernährung ist gerade heute in der globalisierten und durch und durch kapitalistischen Welt eine zutiefst moralische Entscheidung. Gerade in unserer Überfluss- und Informationsgesellschaft gibt es keine Entschuldigung, sich nicht damit zu beschäftigen. Wenn man schon aus vollem Herzen und leidenschaftlich gerne Tiere isst, sollte man es konsistent begründen können. Es ist nach wie vor paradox, dass sich diejenigen rechtfertigen müssen, die totes Tier und damit Leid von ihrer Speisekarte streichen und Fleischesser als "normal" angesehen werden.
 
Nun ja. "Gesund" ist es zumindest nicht, wenn man sich ausschließlich vegan ernährt, da es so in der Natur gar nicht möglich wäre.

Zu viel Fleisch ist sicher nicht gesund, aber ob da ganze Chemie in den veganen Produkten die Alternative ist?

Eine Freundin von mir lebt z.B. seit 10 Jahren vegan, ohne die ganzen Zusätze die sie in Tablettenform zu sich nimmt, würde es ihr gar nicht gut gehen. Und solche Tabletten wachsen sicher nicht auf Bäumen.

Oder erinnert sich einer von euch noch an die Debatte über den Analogkäse? Wie viel Chemie da drin ist und man den lieber nicht essen sollte?

Heute heißt dieser "Käse" veganer Käse 😉

Ich finde ein gesunder Mittelweg ist ganz akzeptabel, ich habe mich selber 12 Jahre ohne irgendeine Mangelerscheinung vegetarisch ernährt, nur sehe ich bei vielen veganen Freunden genau das. Mangelerscheinungen, die mit Chemie wieder ausgeglichen werden muss.

Natürlich ist da wohl anders.
 
Zuletzt bearbeitet:

Richtig: Vegetarier sein alleine heißt weder automatisch gesund noch umweltverträglich zu leben.
Wenn vegetarische Produkte lange Transportwege haben, chemisch behandelt werden und dafür Wälder gerodet werden, ist daran fast nichts mehr gut.

Jetzt kommt jedoch das große ABER:
Der normale Fleischkonsument lebt lebt deutlich ungesünder und belastet die Natur weit mehr als der normale Vegetarier.
Das liegt einfach in der Natur der Sache. Um Fleisch zu erzeugen, muss man ein Vielfaches an Resourcen aufwenden, als es für pflanzliche Nahrung notwendig wäre. Heißt, wir brauchen mehr Ackerfläche, mehr Pestizide, mehr Transportwege, mehr Energie.
Ökologisches gehen ist der Verzicht auf Fleisch bzw die Minimierung von Fleischkonsum ein unverzichtbarer Grundbaustein.

Damit der Fleischverzicht ökologisch und für unsere Gesundheit aber dann wirklich was bringt, sollte man gesunde Bioprodukte aus lokaler Produktion kaufen. Ich habe heute den ersten Apfel aus meinem eigenen Garten gepflückt und bin ganz stolz. Alleine das Bewusstsein wo unsere Lebensmittel herkommen und was sie enthalten ist ein großer Schritt nach vorne. Die meisten Konsumenten kaufen nach bunten Verpackungen und wundern sich, dass in dem Erdbeerjoghurt keine Erdbeeren sind. 🙄

Und wenn ich weiß, was Lebensmittel enthalten, werde ich schnell feststellen, dass ich kein Fleisch brauche, denn alle Nährstoffe sind pflanzlich aufnehmbar. Eine Mangelernährung tritt bei Vegetariern dann auf, wenn sie vorher Pommes, Kuchen und Fleisch gegessen haben und jetzt auf das Fleisch verzichten. 😀 Fleisch ist für viele die Quelle für Proteine und vieles mehr, was sie sonst gar nicht zu sich nehmen. Wer ausgewogen isst, braucht aber kein Fleisch.

Gleichwohl bin auch ich der Meinung einmal Fleisch oder Fisch die Woche sowie tierische Produkte wie Käse (alles aus Biobetrieben) durchaus gesund ist und ölologisch vertretbar. Die Hardcore Vegetarier sind es meist aus moralischen Gründen (was ich auch ganz toll finde!), ökologisch wären wir aber schon 10 Schritte weiter wenn alle nur noch ein bis zwei mal die Woche Fleisch essen würden.
 
Das war in meiner Jugenzeit zu Hause bei uns so: Es gab einmal Fleisch in der Woche und am Freitag Fisch. Und am Sonntag ist man mit Verwandten hinaus gefahren ( VW Käfer in grün, Baujahr 1958 - 30 stramme PS ) in ein gutes Lokal und hat dort gespeist.
Und in den Sommerferien ging es 14 Tage zu Onkel und Tante, die einen kleinen Bauernhof hatten. Dort wurden im Jahr zwei Schweine geschlachtet und es gab schmackhafte Wurst. Die vier Kühe hatten alle Namen, gaben Milch und mußten den Heuwagen ziehen.
Und selbstredend hatten die Hühner und Gänse einen Auslauf von mehreren hundert Quadratmetern.
 
Heute früh schon im radio gehört : pro kopf konsumiert jeder deutsche ~60kg fleisch pro jahr. Das ist mehr als 1kg pro woche pro person😱

Ich hatte mal gehört 1,2 Kg Fleisch je Woche sei Durchschnitt - das ist fast ein ganzes Steak täglich. Und wenn man bedenkt, dass die Vegetarier und Kleinkinder, die kein/kaum Fleisch essen mitgerechnet werden, dann ist der Normalfleischesser eher 1,5 kg oder mehr ....

Ich find das ehrlich gesagt eklig. Gut, ich esse auch noch kleine Mengen an Fleisch/Fisch - bei mir sind`s vielleicht 100g in der Woche, aber für viele ist das Stück Fleisch Mittags auf dem Teller noch normal. Dazu Salami aufs Abendbrot und am Wochenende nen halbes Kilo Fleisch auf dem Grill ...

Ich war neulich erst eingeladen zum Grillen, Unmengen an Fleisch, ich mit einem Salat vor der Nase. Nicht nur den puren Fleischkonsum finde ich so abschreckend, sondern auch die Ignoranz der Menschen. Das Discounterfleisch im Grillpacket dürfte mit Antibiotika und co vollgepumpt sein.

Viele Menschen verschwenden keinen einzigen Gedanken an Gesundheit, Umwelt oder Tiere.
 
Nun ja. "Gesund" ist es zumindest nicht, wenn man sich ausschließlich vegan ernährt, da es so in der Natur gar nicht möglich wäre.

Zu viel Fleisch ist sicher nicht gesund, aber ob da ganze Chemie in den veganen Produkten die Alternative ist?

Eine Freundin von mir lebt z.B. seit 10 Jahren vegan, ohne die ganzen Zusätze die sie in Tablettenform zu sich nimmt, würde es ihr gar nicht gut gehen. Und solche Tabletten wachsen sicher nicht auf Bäumen.

Oder erinnert sich einer von euch noch an die Debatte über den Analogkäse? Wie viel Chemie da drin ist und man den lieber nicht essen sollte?

Heute heißt dieser "Käse" veganer Käse 😉

Ich finde ein gesunder Mittelweg ist ganz akzeptabel, ich habe mich selber 12 Jahre ohne irgendeine Mangelerscheinung vegetarisch ernährt, nur sehe ich bei vielen veganen Freunden genau das. Mangelerscheinungen, die mit Chemie wieder ausgeglichen werden muss.

Natürlich ist da wohl anders.

Genau diese klassischen Fehlschlüsse meine ich. Es ist doch Blödsinn zu behaupten, dass vegane Ernährung ungesund ist, nur weil es ungesunde vegane Produkte gibt. Kein normaler Veganer ernährt sich ausschließlich von diesem Mist. Und es gibt genauso Fleischesser, die sich täglich ihre Vitaminpillen reinpfeifen.

Und dann kennt man einen angeblich so ungesund lebenden Veganer und dann ist das Vorurteil bestätigt. Ich bin seit acht Jahren Veganer und kerngesund. Ebenso meine Freunde, alles ohne Chemie. Und jetzt?
 
Genau diese klassischen Fehlschlüsse meine ich. Es ist doch Blödsinn zu behaupten, dass vegane Ernährung ungesund ist, nur weil es ungesunde vegane Produkte gibt. Kein normaler Veganer ernährt sich ausschließlich von diesem Mist. Und es gibt genauso Fleischesser, die sich täglich ihre Vitaminpillen reinpfeifen.

Und dann kennt man einen angeblich so ungesund lebenden Veganer und dann ist das Vorurteil bestätigt. Ich bin seit acht Jahren Veganer und kerngesund. Ebenso meine Freunde, alles ohne Chemie. Und jetzt?

Sich zu 100% vegan zu ernähren, ohne irgendwelche Chemie bedeutet, dass man nur selbst angebautes Obst und Gemüse futtert.

Tust du das? Wenn ja wäre ich enorm überrascht.

Ich sage nicht, dass Fleischesser automatisch gesünder leben. Ich sage nur, das Veganer mindestens genau so ungesund leben.

Ich habe 7 Monate bei einem sehr bekannten Lebensmittelhandel im Labor gearbeitet, ich weiß sehr wohl, wie viel Chemie in ach so gesunden veganen Sachen steckt, die dort überhaupt nicht drauf stehen.

Im Grunde kenne ich genau genommen 13 ungesunde Veganer, alle peppen sich nebenbei mit Präparaten auf, bei der einen Freundin hat es nur besondere Ausnahme, da ihre Schilddrüse seit Jahren nicht mehr richtig funktioniert.
 

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