Darüber habe ich natürlich auch schon nachgedacht, lange vor diesem Post hier. Dazu muss man aber sagen, dass es zu den guten Zeiten ein Gleichgewicht gab, was die Initiative betrifft. Es war nicht so, dass ich immer alles einleiten oder vorschlagen musste und er nur mitgezogen ist oder umgedreht. Entweder hatte einer von uns eine Idee oder wenn wir keinen Plan hatten dann haben wir uns gemeinsam überlegt, was wir denn cooles machen könnten. Das war ein Miteinander, wie man es sich nur wünschen kann.
Ich habe mit ihm locker darüber geredet, als das alles anfing. Da sagte er auch, dass er sich nach Abwechslung sehnt. Er stellte klar, dass Zeit mit anderen, keine aktive böswillige Entscheidung gegen mich ist. Dafür habe ich auch vollstes Verständnis und das leuchtet mir auch zu 100% ein. Ich habe ihn einfach machen lassen, ohne es nochmal ein Thema werden zu lassen und hatte lange wirklich kein Problem damit. Ich habe ihn sogar dazu ermutigt. Es gab weiterhin eine gewisse Balance. So ging es ca. für 2 Monate.
Diese ganzen Vorschläge die ich gemacht habe, waren nicht ständig. Maximal ein mal die Woche, mehr nicht. Ich könnte deine Aussage nachvollziehen, wenn es wirklich permanent wäre. Ich habe mich wirklich stark zurückgenommen um genau diesen Eindruck zu verhindern. Irgendwann habe ich ihm komplett das Steuer gegeben und gar keine Initiative ergriffen. Nur ist es immer weiter zu meinem Nachteil abgedriftet. So geht es seit ca. 4 Monaten.
Seitdem ich es in letzter Zeit doch ein paar mal wieder versuchte (dennoch selten, maximal ein mal die Woche), kommt dieses toxische Verhalten. Ich finde nicht, dass ich mich falsch verhalte oder einengen würde. Ich erwarte nicht viel aber ich erwarte mehr als nichts.