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Unschuldig Verurteilt

Denkst Du vielleicht das sich die schuldigen dann dreimal überlegen ob sie wieder straffällig werden wenn sie wieder rauskommen.
*grübel* Das hab ich zwar nicht gemeint, aber darüber lässt sich nachdenken.

Ich meine, wenn im Knast der "vielen Unschuldigen" sich zäh und auch knastintern unwiderlegbar Geschichten halten, wie hier im Thread erörtert, dann wird sich die (durch die räumliche Enge verstärkte) Gewalt der knastinternen Rächer zumindest verstandesmässig leicht dämpfen. Die zu recht Verurteilten profitieren genau betrachtet davon. Jamei...

Wobei Gewaltanwendung natürlich in wie ausser Gefängnis zurecht gesellschaftlich geächtet ist. Manche nehmen den Zusammenhang Gefängnis und Gewalt fatalerweise als gegeben hin.
 
Hallo Hilfsuchende,

ich habe nun fast den ganzen Thread hier gelesen und versuche nun meine Gedanken ohne Wertung zu schreiben, ich hoffe es wird mir gelingen. Mir stellen sich in diesem Thread viele Fragen.

Was mir sehr arg auffällt, im ersten Beitrag schreibst du DAS Kind, in vielen weiteren Beiträgen, schreibst du oft das Mädchen, die Tochter usw. mein Kind oder meine Tochter lese ich hier sehr selten.

Ich lese viel Hass den du auf deine Tochter "das Mädchen" hast, aber gleichzeitig schreibst du, du versuchst Hass fern zu halten, um deine anderen Kinder zu schützen, scheint dir nicht gelungen zu sein, warum sonst hat dein Sohn solchen Hass auf seine große Schwester?

Hast du Therapie gemacht, oder bist du in Therapie, oder hast du vor eine Therapie zu machen ?

Zudem schreibst du auch sehr negativ von den Großeltern, die ja nun DEINE Eltern sind. Diese, DEINE Eltern haben sich damals gegen dich entschieden, weil du dich von deinem Ex Mann getrennt hast, wie hast du dich gefühlt?
Das DEINE Eltern, einen "eigentlich" fremden Mann ihrer eigenen Tochter, ihr eigen Fleisch und Blut vorziehen?
Nach deinen Beiträgen her nicht gut, da du ja kein gutes Wort an deinen Eltern lässt.
Im Umkehr Schluss die Frage an dich, wie meinst du hat sich deine Tochter gefühlt, als ihr nun gleiches widerfahren ist? Die auch von ihrer eigenen Mutter verstoßen wurde und sehr früh schon vom leiblichen Vater.

Was ich auch nicht ganz nachvollziehen kann, du schreibst in einem Beitrag auf den ersten Seiten, dein Mann sei bei seinem Sohn und Tochter. Wieso steht da nicht, bei unserem Sohn und unserer Tochter, oder ganz einfach bei unseren Kindern ?
Wie ist deine Bindung zu den Kindern? Ich kann sie nicht lesen.

Mal abgesehen davon ob dein Mann nun schuldig ist oder nicht, suche ich hier auch die Fragen, (da du ja felsenfest davon überzeugt bist, er ist unschuldig) wie du deiner Tochter hättest helfen können, die Frage, ob jemand ähnliches durch hat und vielleicht sagen kann, warum deine Tochter diesen Weg gegangen ist. Die Frage welche Therapie vielleicht die beste sei. Was du vielleicht falsch gemacht haben könntest. usw

Finde ich in diesem Thread nicht. Wo ist und war die emotionale Bindung zu deiner Tochter? Du suchst nur nach Hilfe für deinen Mann, schreibst aber auch, du willst diese "harmonische" Familie wieder zurück. 😕 ( Harmonie in Klammern, weil ich die leider auch nicht sehe.) Wie soll das gehen?? Wenn alle bis auf die Großeltern sich gegen deine Tochter stellen, mit alle meine ich insbesonderes DICH als Mutter und die Geschwister, deiner Tochter.

In diesem ganzen Thread tun mir deine Kinder Leid, deine große Tochter die regelrecht verstoßen wurde, auch wenn du schreibst du hättest ihr Hilfe angeboten, wenn du ihr so gegenüber getreten bist, wie du hier über sie schreibst, wundert es mich nicht, das sie keine Hilfe wollte.
Deine weiteren beiden Kindern, denen ihrer Schwester genommen wurde, ihr Umfeld genommen wurde ( Umzug ins andere Bundesland) und die in Hass groß werden, dein Sohn würde seine Schwester nicht hassen, wenn du wirklich alles so gut ausblenden könntest, wie du hier behauptest! Ich hoffe sehr für deine Kinder das sie in eine gute Therapie kommen, um die Vergangenheit und die Gegenwart verarbeiten zu können.

Was ich auch sehr seltsam finde, das alles unter den Teppich gekehrt wird, macht man sowas nicht, wenn man nicht doch irgendwo ein ungutes Gefühl hat ? Warum zieht ihr in ein anderes Bundesland, wo du doch sagst du bist sehr stark von der Unschuld deines Mannes überzeugt. Ich kann ja nur von mir ausgehen, aber ich würde wenn ich zu 100% einer Sache sicher bin, kämpfen auf Teufel komm raus, naja meine Meinung, aber ich würde auch meine Tochter nicht so fallen lassen, da unterscheiden wir uns.


Und hast du mal versucht auch Fehler bei dir zu suchen? Ich lese hier immer nur das andere Schuld sind. 😕
Mit deinem Ex ging es auseinander, weil er Alki war, ok, gibt es oft, aber deine Eltern stoßen dich ab, weil du mit diesem Mann nicht mehr zusammen sein willst? 😕 Naja find ich komisch, dachte immer Blut sei dicker wie Wasser. 🙁

Deine Eltern sind schuld das deine Tochter nicht bei euch wohnen wollte. Das Jugendamt ist schuld, das deine Tochter keine Therapie bekommen hat. Die Klinik ist Schuld oder war es auch das Jugendamt ? das dein Sohn nicht klinisch ganz betreut wird.

Deine Tochter ist schuld, den die hat die ganze Familie zerstört, nichts anderes wollte sie, da ist mir immer noch unerklärlich wie das in einer "harmonischen" Familie sein kann.

Was ich einfach nicht verstehen kann, wie man sein eigenes Kind so abstoßen kann, wo man es selbst erlebt hat und du hast es ja am eigenen Leibe erfahren, wie konntest du das deinem eigenen Kind dann auch antun? Den gleichen Hass und die gleiche Wut, die du auf deine Eltern hast, trägt deine Tochter nun auch in sich! Aber man sagt ja Opfer werden in manchen Fällen Täter und hier ist es geschehen, hier wiederholt sich was, der Abstoß von der eigenen Familie.

Wie stellst du dir die Zukunft vor? Irgendwann werden deine beiden Kinder viele Fragen stellen, irgendwann werden sie auch die andere Seite hören wollen, die deiner großen Tochter und es kann passieren das du dann alle Kinder verlierst, muss nicht kann.

Ich würde dir echt raten, ganz dringend eine Therapie zu machen, damit du irgendwann mal deinen Fokus auf deine Kinder hast und sie aus ihrem Seelenleid mit raus holen kannst, aufhörst die Schuld an Ämter, Kliniken und Co. zu geben und für deine Kinder kämpfst, deine Kinder haben in den jungen Jahren zuviel erlebt und brauchen eine starke und feste Bezugsperson.

Ich muss ehrlich sagen, in dem ganzen Thread hier, tun mir die 3 Kinder leid, durch was für eine Hölle müssen die gehen, naja ist meine Meinung...

Bist Du in der Lage Dich in Seelen der Leute reinzuversetzen, die wegen nichts im Knast sind und deren Leben zerstört ist?

Diese Frage von dir finde ich gut, schöner würde ich ihn finden, wenn dort stehen würde, in Seelen der Kinder zu versetzten, die sowas durchleben müssen , was deinen Kindern widerfahren ist und noch widerfährt und da meine ich alle 3!

Man ließt die Liebe zu deinem Mann sehr stark heraus, schade das "ich" die Liebe zu deinen Kindern nicht lesen kann, hm naja 🙁
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo lucy

Mal eine Frage hast du sowas schon mal selbst mitgemacht? Oder kennst du sowas nur vom hörensagen?
Ich kan mich voll und ganz in Hilfesuche reinversetzen da ich das gleiche durchgemacht habe,ich habe es aber überstanden und manchmal kann ich nicht verstehen das es Leute gibt die einen immer gleich eine Therapie
vorschlagen ich hab es ohne Therapie gemeistert. Und zu meiner Tochter gibt es auch keinen Kontakt mehr aber von ihrer Seite her.genauso zu meiner Verwandschaft und das ist gut so ich fühle mich wohl mit meinen anderen beiden kindern und meinem Mann.Was die Zeit bringt das weiss wohl niemand.🙂

lg Handybraut
 
Hallo lucy

Mal eine Frage hast du sowas schon mal selbst mitgemacht? Oder kennst du sowas nur vom hörensagen?
lg Handybraut

Nein weder noch, deswegen stelle ich ja so viele Fragen, ich behaupte ja nichts, ich Frage um es eben evtl. verstehen zu können.

Ich kan mich voll und ganz in Hilfesuche reinversetzen da ich das gleiche durchgemacht habe,ich habe es aber überstanden und manchmal kann ich nicht verstehen das es Leute gibt die einen immer gleich eine Therapie
vorschlagen ich hab es ohne Therapie gemeistert. Und zu meiner Tochter gibt es auch keinen Kontakt mehr aber von ihrer Seite her.genauso zu meiner Verwandschaft und das ist gut so ich fühle mich wohl mit meinen anderen beiden kindern und meinem Mann.Was die Zeit bringt das weiss wohl niemand.🙂

lg Handybraut

Darf ich dich fragen, was dich so sicher macht, das du es wirklich überstanden hast?
Gibt es absolut keine Momente wo du deine Tochter vermisst?
Gibt es keine offene Fragen mehr? Ich weiß nicht, aber ich würde wohl wissen wollen was mein Kind dazu bewegt hat solche Schritte einzuleiten.

Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie man sein eigenes Kind so abstoßen kann, mal angenommen, der Mann ist wirklich unschuldig und die Tochter hat das nur erzählt aus was für Gründen auch immer, warum geht man dem nicht auf den Grund? Warum lässt man das eigene Kind so fallen? Sorry versteh ich wirklich nicht.

Ich würde eher den Mann fallen lassen, egal ob schuld oder nicht, eine neue Liebe kann man finden, sein eigen Fleisch und Blut hat man nur einmal und ist einzigartig, sollte zumindest so sein.

Das ist nur meine Meinung wie ich denke und kein Vorwurf oder so, ich denke halt so, sorry.

Und das Wort Therapie deswegen, weil die Tochter nach Angaben der Mutter "gestört" ist, Therapie, weil auch der Sohn nach Angaben der Mutter "Störungen" aufweist! Störung und gestört in Klammern, weil ich dieses Wort in Bezug auf Kindern einfach nicht mag, alles was nicht der Norm entspricht gilt heutzutage als "gestört"

Und für die Mutter, hab ich ja geschrieben warum, kann mir nicht vorstellen das man das all alleine verarbeiten kann, Abstoß der eigenen Eltern, Tochter weg, Sohn krank, Mann hinter Gittern, alleine mit all den Sorgen, da ja auch Umzug in ein anderes Land. Jeder braucht doch einen Mensch wo er sich so richtig ausheulen kann oder nicht, einen mensch der einem auch wieder auf die Beine hilft, der einem wieder auf den richtigen Weg bringt, oder irre ich mich?

Wie schafft man sowas alleine? Wie kann sie ihrem Sohn den Hass auf die Schwester nehmen, wenn sie selbst noch so voller Hass und Wut ist, wie soll das gehen? 😕
 
Hallo Hilfsuchende,

ich habe nun fast den ganzen Thread hier gelesen und versuche nun meine Gedanken ohne Wertung zu schreiben, ich hoffe es wird mir gelingen. Mir stellen sich in diesem Thread viele Fragen.

Was mir sehr arg auffällt, im ersten Beitrag schreibst du DAS Kind, in vielen weiteren Beiträgen, schreibst du oft das Mädchen, die Tochter usw. mein Kind oder meine Tochter lese ich hier sehr selten.

Das ich so schreibe, das kann glaube ich nur jemand verstehen der das selbe durchgemacht hat.
Man kann die Gefühle die man hat kann man nicht beschreiben.


Ich lese viel Hass den du auf deine Tochter "das Mädchen" hast, aber gleichzeitig schreibst du, du versuchst Hass fern zu halten, um deine anderen Kinder zu schützen, scheint dir nicht gelungen zu sein, warum sonst hat dein Sohn solchen Hass auf seine große Schwester?

Ich hasse nicht, ich empfinde tiefe Traurigkeit. Das mein Sohn solchen Hass auf seine Schwester hat, hat nichts mit mir zu tun. Er hat etwas erlebt worüber ich nicht schreiben werde. Und ich habe ihm oft gesagt, das Hass nicht gut ist. Jetzt im laufe der Zeit wird es auch immer besser und er hat verstanden das der Hass den er in sich trägt ihm nicht gut tut.

Hast du Therapie gemacht, oder bist du in Therapie, oder hast du vor eine Therapie zu machen ?

Nein ich habe keine Therapie gemacht, denn ich habe gelernt mit mir selber klar zu kommen.

Zudem schreibst du auch sehr negativ von den Großeltern, die ja nun DEINE Eltern sind. Diese, DEINE Eltern haben sich damals gegen dich entschieden, weil du dich von deinem Ex Mann getrennt hast, wie hast du dich gefühlt?
Das DEINE Eltern, einen "eigentlich" fremden Mann ihrer eigenen Tochter, ihr eigen Fleisch und Blut vorziehen?
Nach deinen Beiträgen her nicht gut, da du ja kein gutes Wort an deinen Eltern lässt.
Im Umkehr Schluss die Frage an dich, wie meinst du hat sich deine Tochter gefühlt, als ihr nun gleiches widerfahren ist? Die auch von ihrer eigenen Mutter verstoßen wurde und sehr früh schon vom leiblichen Vater.

Ich habe meine Tochter nicht verstoßen sie ist von alleine gegangen. Meine Eltern waren schon immer finanziell geprägt und daher sollte ich bei meinem Ex bleiben. Und als ich dann jemanden genommen habe der eben finanzielle nicht so gut dasteht, haben sie die ganze Zeit gegen meinen Mann gehetzt und die Konsequenz daraus war das ich den Kontakt abgebrochen habe. Und ich bedaure das nicht.

Was ich auch nicht ganz nachvollziehen kann, du schreibst in einem Beitrag auf den ersten Seiten, dein Mann sei bei seinem Sohn und Tochter. Wieso steht da nicht, bei unserem Sohn und unserer Tochter, oder ganz einfach bei unseren Kindern ?
Wie ist deine Bindung zu den Kindern? Ich kann sie nicht lesen.

Meine Bindung zu meinen Kindern ist sehr stark. Und ich liebe meine Kinder von ganzem Herzen.

Mal abgesehen davon ob dein Mann nun schuldig ist oder nicht, suche ich hier auch die Fragen, (da du ja felsenfest davon überzeugt bist, er ist unschuldig) wie du deiner Tochter hättest helfen können, die Frage, ob jemand ähnliches durch hat und vielleicht sagen kann, warum deine Tochter diesen Weg gegangen ist. Die Frage welche Therapie vielleicht die beste sei. Was du vielleicht falsch gemacht haben könntest. usw

Ich habe in der ganzen Zeit wo die Schierigkeiten zu Haus angfangen haben versucht ihr zu helfen mit allem was uns zur Verfügung steht. Doch sie wollte sich nicht helfen lassen. Ich bin der festen überzeugung das wir alls versucht haben. Warum sie diesen Weg gegangen ist das kann ich Dir sagen, sie wollte nicht zur Schule, wollte Nachts raus und war gegen jede Regel. Und wenn sie in alem ihren Willen bekommen hätte wäre sie nie auf die Idee gekommen solch einen Weg zu wählen.

Finde ich in diesem Thread nicht. Wo ist und war die emotionale Bindung zu deiner Tochter? Du suchst nur nach Hilfe für deinen Mann, schreibst aber auch, du willst diese "harmonische" Familie wieder zurück. 😕 ( Harmonie in Klammern, weil ich die leider auch nicht sehe.) Wie soll das gehen?? Wenn alle bis auf die Großeltern sich gegen deine Tochter stellen, mit alle meine ich insbesonderes DICH als Mutter und die Geschwister, deiner Tochter.

Ich habe keine emotionale Bindung mehr zu meiner Tochter. Und ich beziehe mich in dem Fall auf meine beiden Kinder und meinen Mann.
Und das sich sonst alle gegen meine Tochter stellen ist ja nun auch nicht verwunderlich.


In diesem ganzen Thread tun mir deine Kinder Leid, deine große Tochter die regelrecht verstoßen wurde, auch wenn du schreibst du hättest ihr Hilfe angeboten, wenn du ihr so gegenüber getreten bist, wie du hier über sie schreibst, wundert es mich nicht, das sie keine Hilfe wollte.
Deine weiteren beiden Kindern, denen ihrer Schwester genommen wurde, ihr Umfeld genommen wurde ( Umzug ins andere Bundesland) und die in Hass groß werden, dein Sohn würde seine Schwester nicht hassen, wenn du wirklich alles so gut ausblenden könntest, wie du hier behauptest! Ich hoffe sehr für deine Kinder das sie in eine gute Therapie kommen, um die Vergangenheit und die Gegenwart verarbeiten zu können.


Ich bin ihr sehr entgegengekommen und das aber nur bis zu dem Zeitpunkt, wo sie mir gegenüber zugegeben hat das sie gelogen hat weil sie nicht ihren Willen bekommen hat.
Meine Kinder werden nicht im Hass groß sondern mit viel Liebe.
Der Umzug war das beste was uns passieren konnte.
Mein Sohn bekommt eine sehr gute Therapie um seine Vergangenheit zu bearbeiten.


Was ich auch sehr seltsam finde, das alles unter den Teppich gekehrt wird, macht man sowas nicht, wenn man nicht doch irgendwo ein ungutes Gefühl hat ? Warum zieht ihr in ein anderes Bundesland, wo du doch sagst du bist sehr stark von der Unschuld deines Mannes überzeugt. Ich kann ja nur von mir ausgehen, aber ich würde wenn ich zu 100% einer Sache sicher bin, kämpfen auf Teufel komm raus, naja meine Meinung, aber ich würde auch meine Tochter nicht so fallen lassen, da unterscheiden wir uns.

Es wird nichts unter den Teppich gekehrt. Wir sind umgezogen um neu anzufangen. Die alte Umgebung hat uns immer an das erinnert was passiert ist. Wenn wir das nicht gemacht hätten würde es uns jetzt sicher nicht besser gehen. Ich habe gekämpft bis zum bitteren Ende, doch wenn man nicht " Kachelmann" ist muss man sich mit einem durchschnitts Anwalt zufrieden geben. Und wenn der dann alles falsch macht war es das gewesen.
Und Du kannst nicht sagen was wäre wenn, da Du nicht das erlebt hast was wir erlebt haben.



Und hast du mal versucht auch Fehler bei dir zu suchen? Ich lese hier immer nur das andere Schuld sind. 😕
Mit deinem Ex ging es auseinander, weil er Alki war, ok, gibt es oft, aber deine Eltern stoßen dich ab, weil du mit diesem Mann nicht mehr zusammen sein willst? 😕 Naja find ich komisch, dachte immer Blut sei dicker wie Wasser. 🙁

Deine Eltern sind schuld das deine Tochter nicht bei euch wohnen wollte. Das Jugendamt ist schuld, das deine Tochter keine Therapie bekommen hat. Die Klinik ist Schuld oder war es auch das Jugendamt ? das dein Sohn nicht klinisch ganz betreut wird.


Ich viel nachgedacht und überlegt ob ich was falsch gemacht habe. Meinen Eltrn ist es zu verdanken das wir jetzt in dieser Situation befinden. Und dem Jugendamt war einfach egal wie die gesamt Situation war und sie wollten einfach nicht helfen. Aber mit viel Kampfgeist und durchaltevermögen habe ich erreicht das die Hilfe die uns zusteht auch geleistet wird.

Deine Tochter ist schuld, den die hat die ganze Familie zerstört, nichts anderes wollte sie, da ist mir immer noch unerklärlich wie das in einer "harmonischen" Familie sein kann.

Was ich einfach nicht verstehen kann, wie man sein eigenes Kind so abstoßen kann, wo man es selbst erlebt hat und du hast es ja am eigenen Leibe erfahren, wie konntest du das deinem eigenen Kind dann auch antun? Den gleichen Hass und die gleiche Wut, die du auf deine Eltern hast, trägt deine Tochter nun auch in sich! Aber man sagt ja Opfer werden in manchen Fällen Täter und hier ist es geschehen, hier wiederholt sich was, der Abstoß von der eigenen Familie.

Ja sie hat schuld und da kann mir auch keiner was anderes erzählen. Ich habe ihr nie gesagt das ich sie hasse nur das sie mir unendlich Leid tut. Ich habe keinen Hass und keine Wut auf meine Eltern, denn solche Gefühle machen den Menschen krank. Ich fühle nichts für meine Eltern.

Wie stellst du dir die Zukunft vor? Irgendwann werden deine beiden Kinder viele Fragen stellen, irgendwann werden sie auch die andere Seite hören wollen, die deiner großen Tochter und es kann passieren das du dann alle Kinder verlierst, muss nicht kann.

Unser Sohn wird sicher nie Fragen stellen und reden wird er in seinem ganzen leben nicht mehr mit ihr ( wofür er einen guten Gund hat).
Unser Tochter war zu Glück noch so kleindas die Erinnerungen verblassen werden.


Ich würde dir echt raten, ganz dringend eine Therapie zu machen, damit du irgendwann mal deinen Fokus auf deine Kinder hast und sie aus ihrem Seelenleid mit raus holen kannst, aufhörst die Schuld an Ämter, Kliniken und Co. zu geben und für deine Kinder kämpfst, deine Kinder haben in den jungen Jahren zuviel erlebt und brauchen eine starke und feste Bezugsperson.

Mein Fokus liegt an erster Stelle bei meinen Kindern und ich bin auch ohne Therapie stark genug für uns alle.

Ich muss ehrlich sagen, in dem ganzen Thread hier, tun mir die 3 Kinder leid, durch was für eine Hölle müssen die gehen, naja ist meine Meinung...

Meine beiden Kinder können einem auch leid tun, Aber was mein Mann durchgemacht hat und noch durchmacht das ist die Hölle. Aber dieser Punkt wird hier gerne unter den Teppich gekehrt



Diese Frage von dir finde ich gut, schöner würde ich ihn finden, wenn dort stehen würde, in Seelen der Kinder zu versetzten, die sowas durchleben müssen , was deinen Kindern widerfahren ist und noch widerfährt und da meine ich alle 3!

Man ließt die Liebe zu deinem Mann sehr stark heraus, schade das "ich" die Liebe zu deinen Kindern nicht lesen kann, hm naja 🙁



Ich liebe Familie überalles und wenn das alles vorbei ist, werden wir wieder eine Famlie sein.
 
Ich liebe Familie überalles und wenn das alles vorbei ist, werden wir wieder eine Famlie sein.

Danke das du dir die Zeit genommen hast, mir meine Fragen zu beantworten. 🙂 Es ist für mich als außenstehender, in der Tat nicht einfach das zu verstehen, deswegen die vielen Fragen.
Deinen Mann wollte ich nicht unter den Teppich kehren, wenn er unschuldig ist, ist es für ihn genauso ein Drama wie für euch alle anderen, klar und ich weiß auch das in der Justiz Fehler passieren, gravierende Fehler. Konnte aber nicht so ganz nachvollziehen, warum du so gegen deine Tochter schreibst, aber das hast du ja jetzt erklärt.

Wünsche euch für die Zukunft alles Gute und das ihr das alles verarbeiten könnt, deiner Tochter wünsche ich das auch, das sie die Hilfe bekommt, die sie benötigt.
 
Hallo Hilfesuche,

ich wollte mal nachfragen um nichts misszuverstehen.

Deine älteste Tochter ist aus Deiner ersten Ehe und die anderen Beiden aus Deiner zweiten Ehe also Deinem jetzigen Ehemann oder?
 
so manche Verhaltsmuster Deiner Tochter erinnern mich an meine erstgeborene Tochter aus erster Ehe. Nach meiner Scheidung war ich mit ihr 2 Jahre alleine und lernte dann einen neuen Mann kennen, den ich heiratete und mit dem ich 2 weitere Kinder bekam. Meine erste Tochter war damals 6 Jahre alt, als meine zweite Tochter geboren wurde.

Gott sei Dank habe ich so etwas wie Du nicht erleben müssen aber meine erste Tochter litt wohl sehr unter unserer Patchwork-Familie obwohl mein zweiter Mann sie voll und ganz annahm. Sie war eifersüchtig auf ihre weiteren Geschwister, was mir damals garnicht so bewußt war.

Erst viel später, als sie schon erwachsen war, haben wir darüber geredet. Man muss es sich auch eingestehen, das man nicht alle Kinder gleich behandeln kann. Das funktioniert nicht. Ein Säugling und ein Kleinkind brauchen einfach mehr Zeit und Aufmerksamkeit und man neigt oft dazu den größeren zu sagen, gleich oder warte mal eben, ich kann jetzt nicht. Wenn das Baby dann schreit, rennt man sofort hin. Das verstehen die größeren Kinder aber nicht und werten das als Bevorzugung des Geschwisterkindes. Es entsteht Eifersucht und wenn man da als Mutter nicht gegensteuert, dann entsteht auch Hass unter den Geschwistern und aus diesem Hass heraus, können auch Kinder Fehler machen.

Ich glaube auch das von der Art der Behandlung schon unbewußt Unterschiede gemacht werden ob es nun ein leibliches oder mitgebrachtes Kind ist. Man selber nimmt es nur nicht so wahr.

Ich habe dieses auch bei einer Freundin ähnlich erlebt. Unsere Kinder leiden mehr als es uns bewußt ist, wenn Eltern sich trennen und dann eine neue Familie gegründet wird.

Deine Tochter hat ja auch alles negative aus Deiner ersten Ehe miterleben müssen, dann der Papa weg, Mamas ungeteilte Aufmerksamkeit - so wie es nach einer Trennung möglich ist - und dann auf einmal kommt ein neuer Mann dazu und noch weitere Kinder. Ich glaube Deine Tochter ist dabei unterwegs auf der Strecke geblieben.

Ich hoffe das Du auch eines Tages wieder zu Deiner Tochter zurückfindest, denn sie ist sicher kein böses Mädchen, sondern ein sehr verletztes Mädchen, was schon viel trauriges in ihrem kurzen Leben erfahren musste, wofür sie nichts konnte. Unsere Kinder werden nicht gefragt, wie sie alles verarbeiten, wie es ihnen mit der Trennung vom Papa geht. Sie haben nicht die Möglichkeit ihren Frust und ihre Verzweiflung in ein Hilferufforum zu schreiben, so wie wir Erwachsene. Oft werden sie mit ihren Sorgen und Nöten nicht wahrgenommen, weil wir Erwachsene häufig mit uns selber viel zu beschäftigt sind.

Mir tut Deine Tochter unendlich leid und auch der Rest der Familie.
 
Hallo Hilfesuche,

ich wollte mal nachfragen um nichts misszuverstehen.

Deine älteste Tochter ist aus Deiner ersten Ehe und die anderen Beiden aus Deiner zweiten Ehe also Deinem jetzigen Ehemann oder?

Hallo,

Ja die große ist von meinem ersten Mann und auch mein Sohn hat einen anderen Erzeuger.
Meine jüngste ist von meinem Verlobten ( meinem Mann).
 
so manche Verhaltsmuster Deiner Tochter erinnern mich an meine erstgeborene Tochter aus erster Ehe. Nach meiner Scheidung war ich mit ihr 2 Jahre alleine und lernte dann einen neuen Mann kennen, den ich heiratete und mit dem ich 2 weitere Kinder bekam. Meine erste Tochter war damals 6 Jahre alt, als meine zweite Tochter geboren wurde.

Gott sei Dank habe ich so etwas wie Du nicht erleben müssen aber meine erste Tochter litt wohl sehr unter unserer Patchwork-Familie obwohl mein zweiter Mann sie voll und ganz annahm. Sie war eifersüchtig auf ihre weiteren Geschwister, was mir damals garnicht so bewußt war.

Erst viel später, als sie schon erwachsen war, haben wir darüber geredet. Man muss es sich auch eingestehen, das man nicht alle Kinder gleich behandeln kann. Das funktioniert nicht. Ein Säugling und ein Kleinkind brauchen einfach mehr Zeit und Aufmerksamkeit und man neigt oft dazu den größeren zu sagen, gleich oder warte mal eben, ich kann jetzt nicht. Wenn das Baby dann schreit, rennt man sofort hin. Das verstehen die größeren Kinder aber nicht und werten das als Bevorzugung des Geschwisterkindes. Es entsteht Eifersucht und wenn man da als Mutter nicht gegensteuert, dann entsteht auch Hass unter den Geschwistern und aus diesem Hass heraus, können auch Kinder Fehler machen.

Ich glaube auch das von der Art der Behandlung schon unbewußt Unterschiede gemacht werden ob es nun ein leibliches oder mitgebrachtes Kind ist. Man selber nimmt es nur nicht so wahr.

Ich habe dieses auch bei einer Freundin ähnlich erlebt. Unsere Kinder leiden mehr als es uns bewußt ist, wenn Eltern sich trennen und dann eine neue Familie gegründet wird.

Deine Tochter hat ja auch alles negative aus Deiner ersten Ehe miterleben müssen, dann der Papa weg, Mamas ungeteilte Aufmerksamkeit - so wie es nach einer Trennung möglich ist - und dann auf einmal kommt ein neuer Mann dazu und noch weitere Kinder. Ich glaube Deine Tochter ist dabei unterwegs auf der Strecke geblieben.

Ich hoffe das Du auch eines Tages wieder zu Deiner Tochter zurückfindest, denn sie ist sicher kein böses Mädchen, sondern ein sehr verletztes Mädchen, was schon viel trauriges in ihrem kurzen Leben erfahren musste, wofür sie nichts konnte. Unsere Kinder werden nicht gefragt, wie sie alles verarbeiten, wie es ihnen mit der Trennung vom Papa geht. Sie haben nicht die Möglichkeit ihren Frust und ihre Verzweiflung in ein Hilferufforum zu schreiben, so wie wir Erwachsene. Oft werden sie mit ihren Sorgen und Nöten nicht wahrgenommen, weil wir Erwachsene häufig mit uns selber viel zu beschäftigt sind.

Mir tut Deine Tochter unendlich leid und auch der Rest der Familie.


Hallo,

meine Tochter hat die Trennung vom vater nicht mitbekommen sie war erst knapp 12 Monate alt.
Und da ich auch schon viel über zurückgesetzte Kinder gehört habe, habe ich meine Kinder in jede Schwangerschaft mit einbezogen. Und auch als Ihr Bruder und dann auch ihre Schwester da waren habe ich sie immer miteinbezogen.
Und wir habe uns immer die Zeit genommen und waren immer für die Kinder da. Und wenn einer keine Zeit hatte dann war aber der der andere da.
Meine Tochter hatte kein trauriges Leben, sondern sie hatte alles was sie als Kind brauchte und vorallem viel Liebe von uns beiden. Mein Mann hat nie einen Unterschied gemacht zwischen angenommen und eigenem Kind.
 

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