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Unglaubwürdiger Wulff muss gehen

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Wann ist denn jemals die Stelle eines Politikers abgeschafft worden?
Der "Bundespräsident" wurde eingeführt, weil die Deutschen nach dem Krieg eine unerfüllte Sehnsucht nach Glanz und Gloria hatten - es fehlte ein König. Udn daher wäre es doch gar nicht schlecht prinzipiell wieder einen Adligen zum Präsidenten zu machen.
Fürst von Anhalt ( der Mann von Zsa Zsa Gabor ) wäre so einer. Glanz, Gloria, Rolls - alles vorhanden.😀😀😀

( Wulffi sollte froh sein, damit verglichen zu werden )
Da hast Du recht. Aber wenn es einen Zeitpunkt geben könnte, das Amt abzuschaffen wäre das jetzt. Wann denn sonst? Oder, es wird wirklich rein repräsentativ gestaltet. Der Fürst von Anhalt :daumen:. Am Besten wäre es, dieser würde Thomas Gottschalk adeln oder gleich adoptieren. Maja von Hohenzollern wäre auch nicht schlecht. Dann könnte man den Adel hier insgesamt disziplinieren und ein bißchen Glanz schaffen. Wäre ausbaufähig wie in anderen Ländern. Und erst das Casting dazu...... Der Bundespräsident ist eben kein Ersatz für Adel und Weizsäcker war wohl die Ausnahme von der Regel. Und die Finanzierung dürfte dann wohl auch kein Problem darstellen.

Am Besten wäre natürlich Rio Reiser gewesen (die Besten treten immer viel zu früh ab)

http://www.youtube.com/watch?v=CU980g12D3w&feature=related
 
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Ich fragte ja schon mal danach, ob man irgendwo Anti-Wulff-Aufkleber finden kann. Leider habe ich noch nichts dazu gefunden. Kann mir jemand helfen?

Zusätzlich besteht natürlich die Möglichkeit, sich einen Aufkleber mit einem selbst erstellten Text machen zu lassen.
 
Marcel Reich-Ranicki über C. Wulff:

„Er muss unbedingt zurücktreten“, sagte der 91-Jährige gegenüber dem FOCUS. „Wulff hat offenbar zu hohe finanzielle Ansprüche.“ Dadurch könne er als Politiker nicht unabhängig sein.
mehr: Kritik am Bundespräsidenten: Reich-Ranicki: „Wulff muss unbedingt zurücktreten“ - Bundespräsident Wulff in Bedrängnis - FOCUS Online - Nachrichten

auch sehr interessant dieses Audio: http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2012/01/30/morgenecho-interview-bernsmann.xml
, in dem Klaus Bernsmann, Professor für Strafrecht an der Ruhr-Universität Bochum, das ungewöhnlich zurückhaltende Vorgehen der Staatsanwaltschaften in Hannover und Stuttgart im Fall Wulff kritisiert. Schüchtert das Amt des Bundespräsidenten selbst die Staatsanwaltschaften ein?

Auch schön: http://www.focus.de/politik/deutsch...r-ist-ihr-lieblingspraesident_aid_700732.html, ein Ranking der FOCUS-Leser, die alle zehn bisherigen Bundespräsidenten nach den Kriterien Vorbildfunktion, politische Schlagkraft, Auftreten, Glaubwürdigkeit und inhaltliche Gestaltungskraft bewerten. Dreimal darf man raten, welcher Bundespräsident in allen Kategorien auf dem letzten Platz landete!
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Bundespräsident hat Herr Wulf für mich an Glaubwürdikeit verloren. In seiner Position sollte er ein Vorbild und eine moralische Instanz sein.
 
Wulff verschwieg Beziehung zu Geerkens

Bundespräsident Christian Wulff hatte weitergehende geschäftliche Beziehungen zu Egon Geerkens als bislang eingeräumt. Nach Recherchen von tagesschau.de war der Osnabrücker Geschäftsmann Mandant und Vermieter einer Rechtsanwaltskanzlei, für die der frühere niedersächsische Ministerpräsident über Jahre tätig war. Staatsrechtler werfen Wulff nach diesen neuen Informationen Verfassungsbruch vor. Der Bundespräsident bestreitet die Vorwürfe -dabei tauchen neue Unstimmigkeiten auf.
mehr: Bundespräsident Wulff verschwieg Beziehung zu Geerkens | tagesschau.de (Hervorhebung von Manuel+)
 
Ach deshalb tritt der nicht zurück!? Die Gründe für sein Versagen als Bundespräsident sind also dieselben, die einen Rücktritt verhindern:

Im Falle eines Rücktritts dürfte Bundespräsident Wulff keinen Ehrensold erhalten, sagen Rechtswissenschaftler.
...
der Speyerer Verwaltungsrechtsprofessor Hans Herbert von Arnim: Falls Wulff zurücktreten würde, liege auch sein "finanzielles Schicksal in Merkels Hand". Zu diesem Ergebnis kommt Arnim in einer Analyse, die als Online-Text der renommierten "Zeitschrift für Verwaltungsrecht" veröffentlicht worden ist.
Nach dem "Gesetz über die Ruhebezüge des Bundespräsidenten" dürfte Wulff im Falle seines Rücktritts unter den gegebenen Umständen keinen sogenannten Ehrensold erhalten, so Arnim.
...". Der Ehrensold ist so hoch wie die Amtsbezüge des Bundespräsidenten und beträgt derzeit 199.000 Euro jährlich, allerdings ohne das sogenannte Aufwandsgeld von 78.000 Euro. Den Ehrensold bekommt ein ehemaliger Bundespräsident unmittelbar nach dem Ausscheiden aus dem Amt.
Seine Pension als ehemaliger Ministerpräsident würde der heute 52-jährige Wulff erst ab dem 60. Lebensjahr erhalten. Auch der Anspruch auf eine Altersentschädigung als früherer Landtagsabgeordneter, so Arnim, werde frühestens mit Vollendung des 57. Lebensjahres gewährt; Wulff bekäme damit nach einem Rücktritt als Bundespräsident lediglich ein sogenanntes Übergangsgeld aus seinem Ministerpräsidentenamt, monatlich rund 7000 Euro für die Dauer von zwei Jahren, so Arnim.
Da Wulff somit bei einem Rücktritt wegen seiner Verfehlungen "über Jahre mittellos" dastünde, so Arnim, "dürfte er freiwillig kaum bereit sein, sein Amt aufzugeben".

Es gibt nur drei Gründe für einen Rücktritt
Das betreffende Gesetz aus dem Jahr 1953, so Arnim in seinem Gutachten, zähle nur drei Gründe auf, die einen sogenannten Ehrensold als ein Ruhegehalt zur Folge haben: Ein Ausscheiden "mit Ablauf der Amtszeit" oder ein "Rücktritt aus politischen oder gesundheitlichen Gründen".
Träte Wulff wegen der derzeit gegen ihn erhobenen Vorwürfe um kostenlose Urlaubsaufenthalte, günstige Kredite und andere Zuwendungen zurück, wäre dies indes ein Rücktritt aus "persönlichen Gründen", so Arnim. Dieser sei aber in der gesetzlichen Regelung zum Ehrensold gerade nicht vorgesehen.
...
Auch der emeritierte Hamburger Arbeits- und Sozialrechtsprofessor Ulrich Mückenberger hatte bereits zuvor in einem Leserbrief an die "FAZ" die Auffassung vertreten, dass Wulff "bei Rücktritt den Ehrensold nicht erhalten" würde, denn dieser läge "in früherem und aktuellem Fehlverhalten und der medialen Auseinandersetzung darum begründet", und "nicht in politischen oder gesundheitlichen Gründen"
Bundespräsident Wulff: Ehrensold von Merkels Gnaden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
 
Die Staatsanwaltschaft Berlin prüft nach Informationen dieser Zeitung, ob Bundespräsident Christian Wulff sich der Vorteilsnahme schuldig gemacht haben könnte, weil er und seine Frau Bettina vom Berliner Audi-Zentrum im Jahr 2011 einen Audi Q 3 zu sehr ungewöhnlichen Konditionen bereitgestellt bekommen hatten.
...
Die Staatsanwaltschaft sei in dieser Sache von sich aus aktiv geworden, erklärte die Sprecherin.
...
Nach Informationen dieser Zeitung durften die Wulffs schon von Sommer 2011 an offenbar kostenlos einen Audi Q 3 fahren – Monate bevor das Modell markteingeführt war. Der Wagen wurde dem Berliner Autohaus überraschend geliefert – auf Anweisung des Managements des Herstellers Audi und mit dem Hinweis, der Wagen solle auf dem Gelände des Autohauses geparkt werden und werde von den Wulffs abgeholt.
Es gab nach Recherchen dieser Zeitung keine Bestellung über das Autohaus. Die Lieferung wurde von der Audi-Spitze veranlasst und der sonst noch nirgends erhältliche Wagen den Wulffs als „Vorserienmodell“ zu Promotion-Zwecken zur Verfügung gestellt. Selbst im Autohaus hatte das neue Modell des Q 3 zuvor noch niemand gesehen.

...
In Autohändlerkreisen wurde das ungewöhnliche Prozedere um das neue Fahrzeug im Sommer 2011 als direkte Vereinbarung zwischen Wulff und dem VW-Aufsichtsratsvorsitzenden Martin Winterkorn gesehen. Audi ist eine VW-Tochter. Wulff war als niedersächsischer Ministerpräsident Aufsichtsratsmitglied von VW und kennt Winterkorn gut.
...
Noch im März 2011 posierte Wulff mit Winterkorn für Fotografen in einem roten VW-Cabriolet in seiner Heimat Osnabrück – ein fröhlicher Werbeeinsatz als bereits amtierender Bundespräsident.

...
die monatelange kostenlose Nutzung des ersten Q 3 durch die Wulffs seit dem Sommer 2011 bis zum Dezember erklärte der Anwalt damit nicht. Auch nicht, warum auf dem Höhepunkt der Affäre im Dezember 2011 neben den Kredit-Konditionen bei der BW-Bank auch die Nutzungskonditionen für den Audi Q 3 von den Wulffs offenbar plötzlich verändert wurden.
http://www.fr-online.de/wulff-affae...mmt-einen-q-3-gestellt,11460760,11556466.html
Für mich hat sich Lügen-Wulff (unchristliche CDU) hier eindeutig der Vorteilsnahme schuldig gemacht - eine für die Staatsanwaltschaft relevante Tatsache.

Daneben wird mal wieder augenfällig deutlich, dass Lügen-Wulff (unchristliche CDU) nicht die für sein Amt notwendige Unabhängigkeit lebt. Ein Bundespräsident, der das auf Werten wie Gerechtigkeit, Fairness und Solidarität basierende gesellschaftliche Klima in unserem Land vergiftet und zerstört.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bundespräsident Wulff hat die Berichterstattung über die angeblich kostenlose Nutzung eines Privatfahrzeugs gerichtlich verbieten lassen. Wie sein Anwalt mitteilte, erließ das Amtsgericht Köln eine einstweilige Verfügung gegen die "Berliner Zeitung" und die "Frankfurter Rundschau". Die Blätter hatten gemeldet, dass das Ehepaar Wulff im Sommer vergangenen Jahres offenbar kostenlos einen Audi vom Typ Q3 gefahren habe. Dies hatte der Bundespräsident als gezielte Falschberichterstattung zurückweisen lassen.
http://www.dradio.de/nachrichten/

Darf man im Umkehrschluss davon ausgehen, dass alle anderen Vorwürfe gegen Wulff, gegen die er nicht gerichtlich vorgeht, der Wahrheit entsprechen 🙂?
 
Ich fragte ja schon mal danach, ob man irgendwo Anti-Wulff-Aufkleber finden kann. Leider habe ich noch nichts dazu gefunden. Kann mir jemand helfen?

Zusätzlich besteht natürlich die Möglichkeit, sich einen Aufkleber mit einem selbst erstellten Text machen zu lassen.

Wie primitiv 🙄

Echt wiederlich wie sich manche Menschen an so einer Hetzjagt aufgeilen können.
 
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