Sicher sind die Medien und eine freie Berichterstattung wichtig um Verfehlungen, von wem immer, aufzuzeigen. Die Objektivität sollte dabei allerdings nicht auf der Strecke bleiben!
Mit dem "Massen begeistern" da habe ich so meine Probleme. Denn beim Begeistern wird oft nur auf die Auflagezahlen geschielt. Und da ist dann allzu oft die Wahrheit egal. Hauptsache die Auflage stimmt. Und Massen kann man auch verführen!!! Sollte auch die Geschichte lehren.
Ich hab so meine persönlichen Erfahrungen mit der "wahren Berichterstattung". Die wenigen Male, wo ich Ereignisse selbst miterlebt habe, von denen dann in der Presse berichtet wurde, die haben hinten und vorne nicht gestimmt, sei es nur ein simpler Verkehrunfall. Ich kam aus dem Wundern nicht heraus und fragte mich, ob es dasselbe Ereignis war.
Oft genug auch werden irgendwelche Reden oder Aussagen, von wem immer, die ich dann in Medien wieder finde oder Kommentare dazu lese/höre, derart aus dem Zusammenhang gerissen, dass sie komplett entstellt sind. Sie werden oft so dargestellt, wie's die spezielle Leserschaft, die bedient wird, gerne lesen will. Objektivität ist dabei egal - die beabsichtigte Zielrichtung bzw. Auflage muss stimmen.