M
Manuel+
Gast
Der Wulff-Skandal - welche Lehren und Konsequenzen?
Der Fall Wulff ist in den letzten ca. sieben Wochen ausführlich diskutiert und beleuchtet worden. Neben dieser Beschreibung der Vorgänge ist die Frage, was wir aus der Affaire lernen können, doch etwas kurz gekommen.
Daher frage ich in diesem Thread - in Unterscheidung von dem Thread: http://www.hilferuf.de/forum/gesellschaft/140216-unglaubwuerdiger-wulff-muss-gehen.html - danach, welche Lehren und Konsequenzen wir ziehen können.
Dabei mache ich grobe Vorschläge im Hinblick auf das Wahlverfahren und die Infragestellung des Bundespräsidenten:
Wahlverfahren:
Sinnvoll wäre meines Erachtens eine Kombination aus allgemeinen Vorschlägen und Bestätigung durch den Bundestag.
Konkreter: Jeder Bürger kann in einem besonderen Verfahren einen oder mehrere Vorschläge im Hinblick auf einen neuen (oder alten) Bundespräsidenten machen. Die von der Allgemeinheit Vorgeschlagenen mit den meisten Stimmen werden dem Bundestag vorgelegt. Der Bundestag geht die Liste durch und gibt seine Zustimmung oder Ablehnung. Ein Kandidat ist gewählt, wenn er zu zwei Drittel vom Bundestag bestätigt wird.
Infragestellung:
Jeder Bundestagsabgeordnete kann ein Verfahren zur Infragestellung beim Bundestag anleiern. Dieses Verfahren prüft, ob ein Bundespräsident in seinem Amt bleiben darf. Nach Abschluss der Durchleuchtung bestimmter Vorwürfe kann es sein, dass immer noch Unsicherheit im Hinblick auf die Person des Bundespräsidenten besteht. In jedem Falle wird jedoch nun abgestimmt. Die Frage, die die einzelnen Bundestagsabgeordneten nun nach bestem Wissen und Gewissen beantworten sollten, könnte annähernd diese sein: "Wird der Bundespräsident in der Öffentlichkeit national und international als würdiger Repräsentant der Bundesrepublik Deutschland wahrgenommen?"
Wird diese Frage von den Bundestagsabgeordneten nicht mit einfacher Mehrheit bejaht, ist der amtierende Bundespräsident seines Amtes zu entheben.
Bestehen noch weitere Vorschläge oder Ideen im Hinblick darauf, wie wir mit dubiosen oder eindeutig untragbaren Bundespräsidenten in Zukunft umgehen könnten?
Der Fall Wulff ist in den letzten ca. sieben Wochen ausführlich diskutiert und beleuchtet worden. Neben dieser Beschreibung der Vorgänge ist die Frage, was wir aus der Affaire lernen können, doch etwas kurz gekommen.
Daher frage ich in diesem Thread - in Unterscheidung von dem Thread: http://www.hilferuf.de/forum/gesellschaft/140216-unglaubwuerdiger-wulff-muss-gehen.html - danach, welche Lehren und Konsequenzen wir ziehen können.
Dabei mache ich grobe Vorschläge im Hinblick auf das Wahlverfahren und die Infragestellung des Bundespräsidenten:
Wahlverfahren:
Sinnvoll wäre meines Erachtens eine Kombination aus allgemeinen Vorschlägen und Bestätigung durch den Bundestag.
Konkreter: Jeder Bürger kann in einem besonderen Verfahren einen oder mehrere Vorschläge im Hinblick auf einen neuen (oder alten) Bundespräsidenten machen. Die von der Allgemeinheit Vorgeschlagenen mit den meisten Stimmen werden dem Bundestag vorgelegt. Der Bundestag geht die Liste durch und gibt seine Zustimmung oder Ablehnung. Ein Kandidat ist gewählt, wenn er zu zwei Drittel vom Bundestag bestätigt wird.
Infragestellung:
Jeder Bundestagsabgeordnete kann ein Verfahren zur Infragestellung beim Bundestag anleiern. Dieses Verfahren prüft, ob ein Bundespräsident in seinem Amt bleiben darf. Nach Abschluss der Durchleuchtung bestimmter Vorwürfe kann es sein, dass immer noch Unsicherheit im Hinblick auf die Person des Bundespräsidenten besteht. In jedem Falle wird jedoch nun abgestimmt. Die Frage, die die einzelnen Bundestagsabgeordneten nun nach bestem Wissen und Gewissen beantworten sollten, könnte annähernd diese sein: "Wird der Bundespräsident in der Öffentlichkeit national und international als würdiger Repräsentant der Bundesrepublik Deutschland wahrgenommen?"
Wird diese Frage von den Bundestagsabgeordneten nicht mit einfacher Mehrheit bejaht, ist der amtierende Bundespräsident seines Amtes zu entheben.
Bestehen noch weitere Vorschläge oder Ideen im Hinblick darauf, wie wir mit dubiosen oder eindeutig untragbaren Bundespräsidenten in Zukunft umgehen könnten?