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Unglaubwürdiger Wulff muss gehen

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Ich weiß nicht was Du unter "reich" verstehst. Der Bundespräsident erhält nach seinem Ausscheiden jedes Jahr bis zum Lebensende 199 000 Euro Gehalt. Dazu Dienstwagen mit Fahrer, Leibwächter, Büro und eine Sekretärin.
Klar, damit ist man nicht etwa reich, sondern einfach nur mittelmäßig begütert. 😀

Sofern du mich meintest:

Nach Steuern bleiben ihm um die 10.000 Netto im Monat. Das ist definitiv nicht reich.

Da verdienen die Ex-Genossen - und auch amtsbekannte Terroristen-Sympathisanten und Polizistenschläger in deren Auto eine Mordwaffe transportiert worden ist - ein Vielfaches von, aber für eine einzige Rede:

--> Zweite Karriere: Teure Redner mit Amtsbonus | Wirtschaft | ZEIT ONLINE

Den Genossen müsste soviel "Reichtum" doch geradezu peinlich sein - oder? 😉
 
Der Bundespräsi bezieht einen Ehrensold, der keiner Steuer unterliegt.

Natürlich gibt es jede Menge Beispiele von Leuten die mehr Geld bekommen.
Der Bundespräsident wird aber aus Steuern bezahlt.

Das andere nennt sich Marktwirtschaft. Es ist nichts dagegen einzuwenden, das Privatfirmen oder Verbände hohe Gagen bezahlen.

Ich glaube auch nicht ernsthaft, daß jemand auf den derzeigen Bundespräsidenten neidisch ist.
Jetzt nicht mehr.
 
Gilt das etwa auch für seine Altersbezüge oder Aufwandsentschädigung nach dem Ausscheiden? Das ist mir nicht bekannt. Wo kann ich das nachlesen?

btw. hast du bnicht eben unterschwellig gemeint ... er sei reich?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habs gegoogelt. Ehrensold gilt vermutlich aber ausschließlich nach dem Amt. ( wir reden ja von der Zeit nach seinem Rücktritt oder Amtsablauf, falls er das schadffen sollte ) Und natürlich gibt es weitere hohe Beträge dazu. Insgesamt kostet ein Bundespräse im Jahr um die 10 Millionen, wenn ich das richtig gelesen habe.

Na ja, so 20 Mille im Monat - plus der Tatsache, daß alle anderen anfallenden Kosten auch noch übernommen werde - ist das schon in der guten Gegend. Wobei ich denke, daß Wulff sicher auch noch bei Lidl oder Aldi Nord Ermäßigung bekäme. In den Abfallcontainer muß er jedenfalls nicht steigen.😀
 
Ich habs gegoogelt. Ehrensold gilt vermutlich aber ausschließlich nach dem Amt. ( wir reden ja von der Zeit nach seinem Rücktritt oder Amtsablauf, falls er das schadffen sollte ) Und natürlich gibt es weitere hohe Beträge dazu. Insgesamt kostet ein Bundespräse im Jahr um die 10 Millionen, wenn ich das richtig gelesen habe.

Na ja, so 20 Mille im Monat - plus der Tatsache, daß alle anderen anfallenden Kosten auch noch übernommen werde - ist das schon in der guten Gegend. Wobei ich denke, daß Wulff sicher auch noch bei Lidl oder Aldi Nord Ermäßigung bekäme. In den Abfallcontainer muß er jedenfalls nicht steigen.😀


Danke für die ehrliche Auskunft! Von 10 Mio. für den Präsidenten lese ich auch bei dir nichts. Man kann auch kaum dem Präsidenten vorwerfen, dass er Personenschützer braucht, weil es in diesem Land gewalttätige Wirrköpfe (wie bei Lafontaine oder Schäuble) gibt.

Der Bundespräsident erhält als Ruhegehalt 9/10 des Amtsgehalts des Bundeskanzlers als Ehrensold, darauf angerechnet werden die ihm zustehenden Bezüge als Abgeoordneter oder Ministerpräsident.

--> http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/bpr_sruhebezg/gesamt.pdf

Zudem ist dieses Einkommen nach anderen Quellen steuerpflichtig bzw. habe ich im Einkommensteuegesetz keine Regelung finden können, wonach sie nicht versteuert werden muss, aber das ist auch Spezialmaterie. 🙄

--> Berlin intern: Ehrensöldner Bundespräsident - Deutschland - Politik - Wirtschaftswoche

--> EStG - Einkommensteuergesetz

Es widerstrebt mir zwar, hier für Wulff Partei ergreifen zu müssen, aber das liegt eben an den ständig aufgestellten falschen Tatsachenbehauptungen oder Behauptungen ins Blaue hinein.

Und übrigens wird auch er in den Container bei Aldi oder Lidl steigen müssen, sofern ihm seine Brille hineinfällt. 😉
 
Mich würde eh mal interessieren, was unsere ausgemusterten Politiker den Steuerzahler jährlich kosten.
 
Die Funktion des Bundespräsidenten sollte in erster Linie darin bestehen, [...]
Anders ausgedrückt sollte er [...]

Er soll aber nicht die Deutschen so darstellen [...]
Der Bundespräsident sollte [...]
Er sollte gewisse Werte darstellen [...]

Lebensführung mit dem Phänomen Wulff [...]

Mein ganz persönlicher Eindruck von Wulff
Das ist doch alles Konjunktiv und weder eindeutig beweisbar noch eindeutig widerlegbares Bürgerwunschdenken. Adenauer meinte mal in die umgekehrte Richtung sinngemäss: Liebe Kollegen, schimpft nicht über die falsch Wählenden, wir haben keine besseren Wähler.

Und noch ein Aspekt zum Thema Verfehlung oder "Verfehlung": Bundestagsabgeordnete geniessen Schutz vor Strafverfolgung (solange dieser Schutz vom Bundestag nicht aufgehoben wird). Und bei Wulff sind es eben nicht mal bewiesene Vorwürfe, die ihm ->veröffentlicht<- zur Last gelegt werden. Dieser Strafverfolgungsschutz hat seinen guten Grund - wie hier recht bunt demonstriert wird - die eigentlichen Aufgaben treten schon wegen dieser (beidseitigen) hinauszögernden Choreografie völlig in den Hintergrund, obwohl rein rechtlich zum jetzigen Zeitpunkt keine Möglichkeit besteht, dem Bundespräsidenten in irgendeinerweise aus dem Amt zu bekommen oder ihn auch nur zu sanktionieren.

Natürlich wäre für ihn die beste Möglichkeit, diesem Gezerre zu entgehen, das Amt aufzugeben. Aber er ist nicht dazu verpflichtet und wenn in den Gesetzen steht, dass er nicht muss, dann muss er auch nicht. Alles andere ist Medien- und kurzfristige Stimmungsdemokratie.

Angenommen, er träte zurück, würde nach zwei Tagen die Presse wieder zurückrudern und nur noch gutes über ihn berichten und die Frage stellen, was denn gewesen wäre, wenn er doch noch geblieben wäre. Soap goes NachmittagsUnterhaltung, soap goes Politik. Darüber sollten wir nachdenken.
 
Hier kann man´s nachlesen:

Ehrensold

Ziemlich unten steht auch, das es steuerfrei ist.

Natürlich kann man ihn nicht entlassen. Er wird aber weiterhin Druck bekommen, und wird ihn ganz einfach nicht durchstehen. Er hat es geschafft, innerhalb vier Wochen das Amt so abzuwirtschaften, daß das Volk bereits fragt, ob man denn überhaupt einen Präsidenten braucht.....
Man muß die Umfragen abwarten. Die ersten Leute ( Altmeier ) beginnen ja jetzt umzuknicken und der Machtmensch Merkel wird selbstverständlich einen Bundespräsidenten opfern, wenn es an ihre ( CDU ) Wähler geht.

Wenn er zurücktritt wird die Presse nichts mehr über ihn berichten - was auch? Es ist ja nicht anzunehmen, das er in der CDU nochmal eine führende Rolle bekommt. Er wird sich in sein Häuschen zurückziehen und vermutlich bei einem seiner Freunde anheuern.
 
Hier kann man´s nachlesen:

Ehrensold

Ziemlich unten steht auch, das es steuerfrei ist.

Natürlich kann man ihn nicht entlassen. Er wird aber weiterhin Druck bekommen, und wird ihn ganz einfach nicht durchstehen. Er hat es geschafft, innerhalb vier Wochen das Amt so abzuwirtschaften, daß das Volk bereits fragt, ob man denn überhaupt einen Präsidenten braucht.....
Man muß die Umfragen abwarten. Die ersten Leute ( Altmeier ) beginnen ja jetzt umzuknicken und der Machtmensch Merkel wird selbstverständlich einen Bundespräsidenten opfern, wenn es an ihre ( CDU ) Wähler geht.

Wenn er zurücktritt wird die Presse nichts mehr über ihn berichten - was auch? Es ist ja nicht anzunehmen, das er in der CDU nochmal eine führende Rolle bekommt. Er wird sich in sein Häuschen zurückziehen und vermutlich bei einem seiner Freunde anheuern.

Danke mikenull, hatte ich aber auch gelesen. Der Ehrensold von Künstlern und Zuwendungen aus dem Etat des Bundespräsidenten an Bürger aufgrund von Ehrenbezeugungen sind jedoch im EStG ausdrücklich erwähnt. Der des Bundespräsidenten aber nicht - es sei denn ich hätte es im Gesetz überlesen. Das lässt mich daran zweifeln, dass es steuerfrei ist.
Wikipedia steht insoweit nicht über dem EStG. Aber vielleicht kann uns ein Steuerexperte weiterhelfen. 😉

Was die Spekulation über Wulff betrifft, halte ich seinen Rücktritt auch nicht für ausgeschlossen, aber erst dann, wenn eine Alternative in Reichweite ist. Kein Mensch wird sich nämlich auf Dauer einer solchen Situation ausgesetzt sehen. Die Alternative sehe ich wiederum noch nicht. Da müssen erst die üblichen Machtspielchen gespielt und nunmehr auch die Vergangenheit ausreichend beleuchtet werden.
 
Die Funktion des Bundespräsidenten sollte in erster Linie darin bestehen, nach innen zu integrieren und nach aussen zu repräsentieren. Anders ausgedrückt sollte er die Vielzahl der Bürger der Bundesrepublik in einer Person darstellen.

Er soll aber nicht die Deutschen so darstellen, wie sie tatsächlich sind, sondern wie sie sein sollten. Der Bundespräsident sollte also das Idealbild des bundesrepublikanischen Bürgers darstellen. Er sollte gewisse Werte darstellen und ein Leben führen, das mit diesen Werten in Einklang steht.

Vergleichen wir diese Funktion des Bundespräsidialamtes und die Darstellung der erwähnten Werte und deren Repräsentation durch eine bestimmte Lebensführung mit dem Phänomen Wulff, so treffen wir auf eine Vielzahl von Unstimmigkeiten.

Mein ganz persönlicher Eindruck von Wulff - der sich vermutlich mit denen von Millionen anderer Bürger unseres Landes deckt - ist der: ein Mann,
- der seit frühester Jugend Geld und Macht anstrebt
- der nicht Bundespräsident ist, weil ihm diese Aufgabe wichtig ist, sondern weil sie Mittel zum Zweck von Geld und Macht ist

Für mich repräsentiert Wulff also einen geld- und machtgieriegen Menschen, dem das Amt des Bundespräsidenten eigentlich egal ist.

Mit der Motivation für dieses Amt sieht es also nach meinem Eindruck ganz schlecht in Bezug auf Wulff aus.

Noch viel gravierender in negativem Sinne stellt sich die Praxis des Bundespräsidenten Wulff dar: Wulff macht auch hier auf mich persönlich folgenden Eindruck: er
- hält Informationen zurück, die ihm schaden könnten
- ist in erster Linie auf seinen Vorteil bedacht und ihn interessieren die Belange seiner Mitmenschen nur ganz am Rand (vor allem, wenn sie für sein persönliches Weiterkommen von Belang sind).
- tut das Gute nicht, weil er es achtet, sondern weil es ihm Vorteile bringt
- setzt andere unter Druck, die ihm schaden könnten
- klebt an seinem Amt

Mit dieser Praxis und der zugrundeliegenden Motivation bin ich in keinster Weise einverstanden. Ich gewinne im Ganzen den Eindruck von einem Menschen, der sich nicht an Vernunft und Moral hält, sondern sich egoistisch an materielle Güter klammert und dieselben auf asoziale Weise verteidigt. So ein Mensch wäre mir schon als Nachbar unsympathisch und verachtungswürdig. Als Bundespräsident kommt hinzu, dass er nicht der Funktion seines Amtes gerecht wird und dass er nach aussen und nach innen ein sehr schlechtes Vorbild abgibt. Man bedenke, dass der Bundespräsident eigentlich das Ideal des bundesrepublikanischen Bürgers darstellen sollte.

@Manuel+

Seit Wochen betreibst du hier eine Kampagne gegen Wulff die ihresgleichen sucht.

In Riesenlettern und immer wieder schwarz unterlegt trommelst du deine immer gleichen Schlagsätze tagtäglich hinaus. Sogar vor Beschimpfungen wie asozial schreckst du nicht zurück. Das führt jetzt allmählich zu weit!

Schon der suggestive Threadtitel zeigt, dass es dir gar nicht um Objektivität hier geht. Ich gewinne im Ganzen den Eindruck, dass es dir um einen Feldzug gegen Wulff geht.
 
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