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Unglaubwürdige Absage?

Guten Abend,

für die, die hier eifrig geschrieben haben und die es noch interessiert, es hat eine überraschende Wendung gegeben.

Ich muss sagen, dass ich mich sehr in meine Enttäuschung und auch Wut über die Kollegin reingesteigert habe. Ich wusste gar nicht, wie ich nach meinem Urlaub mit ihr umgehen sollte. Deshalb schrieb ich ihr einen Tag vor Dienstbeginn eine sachliche Nachricht. Ihre Antwort war dann auch kurz angebunden und ohne irgendwelche Nettigkeiten.

Wenn ich ihr im Dienst begegnete, konnte ich einfach nicht mehr so freundlich mit ihr umgehen und habe sie spüren lassen, dass ich verärgert war. Einmal sprach sie mich an, dass ich nicht gerade glücklich wirke. Ich habe ihr geantwortet, dass ich im Moment nicht darüber sprechen wolle.

Ich merkte, dass ich es nicht schaffte, Abstand zu dieser Enttäuschung zu bekommen. Daher fasste ich mir am Montag ein Herz und sagte, dass ich gern mit ihr unter vier Augen sprechen wolle. Die Kollegin antwortete, dass sie schon darauf gewartet habe.

Ich habe sie ganz direkt damit konfrontiert, dass ich den von ihr genannten Grund für die Absage für eine Lüge gehalten habe. Ich habe sie auch gefragt, wann sie den Tisch abbestellt haben soll, da das Lokal samstags erst um 17 Uhr öffnet. Sie reagierte ganz gelassen darauf, war nicht perplex oder sauer wegen dieser Anschuldigung. Sie sagte, sie habe noch im Geschäft die Sprachnachricht verfasst, als man sie nach ihrem Sturz auf einen Stuhl gesetzt hatte. Daher die Hintergrundgeräusche. Den Tisch habe sie später per WhatsApp abgesagt. Sie tastete auf ihrem Kopf herum und meinte, die Beule immer noch fühlen zu können. Ich habe ihr daraufhin geglaubt und mich für meine Unterstellung entschuldigt.

Nach Dienstschluss erzählte sie mir, dass sie in den letzten beiden Wochen eine herbe Enttäuschung mit einem Bekannten erlebt habe, mit dem sie sich eine Beziehung habe vorstellen können. Sie haben sich einige Male getroffen und dann habe er sich plötzlich seit letzten Freitag nicht mehr gemeldet. Es tat mir sehr leid für sie, weil ich ihr ansah, dass sie traurig war. Dann meinte die Kollegin ganz spontan, dass sie mich für Samstagabend zu ihrem Geburtstag einladen wolle. Ich könnte zu ihr kommen und sie würde für uns etwas zu essen bestellen. Sonst würde niemand kommen. Ich war total überrascht und fragte, ob sie denn nicht am Samstag mit ihrer Familie feiern wolle. Sie sagte, das würde sie am Sonntag machen.

Ich war überrumpelt von ihrer Einladung, freute mich aber auch und sagte zu. Sie sagte daraufhin: "Dann bin ich Samstagabend wenigstens nicht allein". Es ist natürlich möglich, dass ihr Plan war, ihren Geburtstag mit ihrem Bekannten zu verbringen. Da er sich zurückgezogen hat, hat sie auf mich zurückgegriffen. Trotzdem möchte ich mich jetzt aber nicht als Lückenfüller sehen. Mal sehen, was der Abend so bringt.

Wie würdet ihr das empfinden?

Es grüßt euch

Marika


Ich finde schlimm, wie dich eine alltägliche Situation nach Feierabend, wo die Kollegin dann absagen musste, weil es ihr nicht gut ging, im Dienst so beschäftigt, dass du schlecht gelaunt bist und du dann eine "Aussprache" benötigst. Du konfrontierst die Kollegin wegen ihrer Absage und bezichtigst sie praktisch der Lüge. Deine kranken Unterstellungen sind deiner Unsicherheit geschuldet und du kannst dir dadurch Beziehungen und Freundschaften verbauen.

Ehrlich? Ich hätte mich mit dir nicht mehr verabredet udn schon gar zu mir nicht eingeladen.

Und du siehst jetzt die Einladung an dich natürlich auch wieder misstrauisch und negativ. Kannst du gerne machen, aber du wirst dir mit dieser absolut kranken Einstellung keine Freunde machen. Wie gesagt, ich wäre längst weg, mir wärst du viel zu anstrengend.

Du musst selbst entscheiden, wie du durchs Leben gehst. Entweder du freust dich über die Einladung für Samstag oder du bist verärgert, weil du ja nur 2. Wahl bist. Deine Entscheidung.
 

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