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Unglaubwürdige Absage?

Danke noch für eure Antworten.

Leider hat sich meine Kollegin seit Sonntag nicht mehr gemeldet. Was mir irgendwie bestätigt, dass sie tatsächlich kein Interesse an einem privaten Kontakt hat. Vielleicht sind meine Erwartungen zu hoch, aber es wäre nett gewesen, wenn sie geschrieben hätte: "Schade, dass es mit dem Treffen nicht geklappt hat. Wenn wir uns am Wochenende im Dienst sehen, können wir gerne einen neuen Termin ausmachen". In der Art. Oder sie hätte mir einfach noch ein paar schöne Urlaubstage gewünscht.

Morgen werde ich ihr bestimmt begegnen und weiß nun nicht, wie ich mich verhalten soll.
Am liebsten würde ich sie damit konfrontieren, dass ich den Grund für ihre Absage für gelogen gehalten habe. Ihr auch erklären, warum die Lüge für mich offensichtlich war. Wenn sie dann verärgert abstreitet, ihr sagen, dass sie mir schon einmal mit Unaufrichtigkeit aufgefallen ist, indem sie die angeblich verhasste Kollegin bei der Teambesprechung so gelobt hat.

Allerdings ist meine Befürchtung, dass sie dann versuchen könnte, Kolleginnen gegen mich aufzuhetzen.

Sollte ich mir besser nichts anmerken lassen und so tun, als habe ich mir bei ihrer Absage nichts Böses gedacht?
 
Danke noch für eure Antworten.

Leider hat sich meine Kollegin seit Sonntag nicht mehr gemeldet. Was mir irgendwie bestätigt, dass sie tatsächlich kein Interesse an einem privaten Kontakt hat. Vielleicht sind meine Erwartungen zu hoch, aber es wäre nett gewesen, wenn sie geschrieben hätte: "Schade, dass es mit dem Treffen nicht geklappt hat. Wenn wir uns am Wochenende im Dienst sehen, können wir gerne einen neuen Termin ausmachen". In der Art. Oder sie hätte mir einfach noch ein paar schöne Urlaubstage gewünscht.

Morgen werde ich ihr bestimmt begegnen und weiß nun nicht, wie ich mich verhalten soll.
Am liebsten würde ich sie damit konfrontieren, dass ich den Grund für ihre Absage für gelogen gehalten habe. Ihr auch erklären, warum die Lüge für mich offensichtlich war. Wenn sie dann verärgert abstreitet, ihr sagen, dass sie mir schon einmal mit Unaufrichtigkeit aufgefallen ist, indem sie die angeblich verhasste Kollegin bei der Teambesprechung so gelobt hat.

Allerdings ist meine Befürchtung, dass sie dann versuchen könnte, Kolleginnen gegen mich aufzuhetzen.

Sollte ich mir besser nichts anmerken lassen und so tun, als habe ich mir bei ihrer Absage nichts Böses gedacht?
Warum wartest Du nicht einfach ab, bis Du sie wieder siehst?
Vielleicht denkt sie sich auch, dass sie Dich sowieso bald bei der Arbeit wieder sieht und ihr da kurz reden könnt.
An Deiner Stelle würde ich da kein Fass aufmachen. Das gibt nur Ärger.
Entweder sie spricht das Thema nochmal an oder halt nicht und dann weißt Du ja woran Du bist und kannst es für Dich abhaken.
 
Weißt Du, es immer doof, wenn Menschenmnicht das tust, was Du erwartest.
Sie hätte es machen können. Hat sie aber nicht.

Ich würde mir Kontakte außerhalb der Arbeit suchen, dann gibt's auch kein lästern 😉
 
Ich finde, du übertreibst maßlos.
Ja, es mag ein klein wenig ärgerlich sein. Sie handelt nicht, wie du es gerne möchtest. Ansich schon mal ein schlechter Ansatz für eine freundschaftliche Beziehung.
Abhaken - sich auf nichts mehr einlassen - fertig.
 
Du übertreibst und gehst jetzt gleich vom schlimmsten. Mit dieser ungesunden Einstellung kann ich nur raten, dich nicht mit Kollegen anfreunden. Das Drama braucht kein Mensch.
 
Sicher, aber dann würde ich mich anschließend wieder melden, den Kontakt wiederherstellen und einen neuen Termin für das Treffen vorschlagen.
Mir persönlich fällt auf, dass häufig nach solchen Absagen mit vorgeschobenen Begründungen hinterher gar nichts mehr kommt, was den Eindruck eher verstärkt, dass man einfach keine Lust hatte.

Wenn ich ein Treffen wegen Unwohlseins oder wegen eines anderen triftigen Grundes absagen muss, mache ich es übrigens meistens so, dass ich die andere Person nicht gleich vor vollendete Tatsachen stelle (und womöglich gleich schon vorher die Plätze im Restaurant abbestelle), sondern ich würde eher meine Befindlichkeiten schildern und höflich anfragen, ob es in Ordnung wäre, das Treffen zu verschieben (nicht komplett ausfallen zu lassen, sondern zu verschieben).

Das ist ja durchaus höflich von dir und mag auch grundsätzlich wünschenswert sein.

Es ist so aber nicht verpflichtend.

Wenn ich einen Kreislaufkollaps bekommen würde, dann beim Einkaufen deshalb voll mit dem Rücken auf den Boden knalle und mich dementsprechend angeschlagen fühle, dann hätte ich wahrscheinlich keine Lust, Zeit und Kraft für derartige Sperenzchen.

Wenn sich mein Kontakt für den Abend dann noch in irgendeiner Weise so verhalten würde als ob er mir den Grund für die Absage nicht glaubt oder mir sonstwie lästig fällt, dann wäre bei mir der Ofen ganz aus.

Ich hätte da auch in keiner Weise das Gefühl, dass ich da in regelmäßigen Abständen ein Update schulde oder sofort einen Ersatztermin ausmachen muss oder sonst was.

Um sowas kann ich mich später kümmern, es geht um eine Freizeitverabredung und nicht um Leben und Tod .

Es tut mir leid, dass du @Arktur und du @Marika46 in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Absagen in letzter Minute gemacht habt.

Zumindest bei dir @Marika46 habe ich aber das Gefühl, dass du dir sowas mehr zu Herzen nimmst als es die Sache wert ist.

Ja, ich bin auch schon versetzt worden, auch in letzter Minute. So what? Wenn ich dann überhaupt noch bereit bin, mich mit der entsprechenden Person noch mal zu treffen, habe ich wie Arktur einen Alternativplan.

Eigentlich finde ich es höflich genug, überhaupt eine Absage zu bekommen. Wenn es nicht die Wahrheit ist, dann ist es mir auch egal. Ich empfinde in diesem Zusammenhang eine Lüge nicht als persönliche Kränkung.

Wenn jemand mich nicht treffen will, dann soll er es lassen. Warum er mich nicht treffen will, ist meist nicht meine Angelegenheit. Meine Angelegenheit ist das nur dann, wenn ich denke, dass die andere evtl Hilfe braucht (wie z B nach einem Sturz).

Wer mich ganz ohne Absage warten lässt, sieht mich halt nicht mehr (hat's auch schon gegeben).

Irgendwelchen Menschen zu misstrauen, weil andere sich falsch verhalten haben, naja. Hängt davon ab, worum es geht, oder? Solange das schlimmste, was mir dabei passieren kann, ist, dass ich allein mit einem Buch in einem netten Café sitze oder allein in einem Restaurant zu Abend esse, weil der andere nicht auftaucht, ist besonderes Misstrauen nicht erforderlich, finde ich....

Ich möchte dir dein Empfinden nicht absprechen, @Marika46. Dass du verletzt bist, verstehe ich. Es ist vielleicht aber auch hilfreich, wenn du verstehst, dass andere derartiges ganz anders sehen.
 
Guten Abend,

für die, die hier eifrig geschrieben haben und die es noch interessiert, es hat eine überraschende Wendung gegeben.

Ich muss sagen, dass ich mich sehr in meine Enttäuschung und auch Wut über die Kollegin reingesteigert habe. Ich wusste gar nicht, wie ich nach meinem Urlaub mit ihr umgehen sollte. Deshalb schrieb ich ihr einen Tag vor Dienstbeginn eine sachliche Nachricht. Ihre Antwort war dann auch kurz angebunden und ohne irgendwelche Nettigkeiten.

Wenn ich ihr im Dienst begegnete, konnte ich einfach nicht mehr so freundlich mit ihr umgehen und habe sie spüren lassen, dass ich verärgert war. Einmal sprach sie mich an, dass ich nicht gerade glücklich wirke. Ich habe ihr geantwortet, dass ich im Moment nicht darüber sprechen wolle.

Ich merkte, dass ich es nicht schaffte, Abstand zu dieser Enttäuschung zu bekommen. Daher fasste ich mir am Montag ein Herz und sagte, dass ich gern mit ihr unter vier Augen sprechen wolle. Die Kollegin antwortete, dass sie schon darauf gewartet habe.

Ich habe sie ganz direkt damit konfrontiert, dass ich den von ihr genannten Grund für die Absage für eine Lüge gehalten habe. Ich habe sie auch gefragt, wann sie den Tisch abbestellt haben soll, da das Lokal samstags erst um 17 Uhr öffnet. Sie reagierte ganz gelassen darauf, war nicht perplex oder sauer wegen dieser Anschuldigung. Sie sagte, sie habe noch im Geschäft die Sprachnachricht verfasst, als man sie nach ihrem Sturz auf einen Stuhl gesetzt hatte. Daher die Hintergrundgeräusche. Den Tisch habe sie später per WhatsApp abgesagt. Sie tastete auf ihrem Kopf herum und meinte, die Beule immer noch fühlen zu können. Ich habe ihr daraufhin geglaubt und mich für meine Unterstellung entschuldigt.

Nach Dienstschluss erzählte sie mir, dass sie in den letzten beiden Wochen eine herbe Enttäuschung mit einem Bekannten erlebt habe, mit dem sie sich eine Beziehung habe vorstellen können. Sie haben sich einige Male getroffen und dann habe er sich plötzlich seit letzten Freitag nicht mehr gemeldet. Es tat mir sehr leid für sie, weil ich ihr ansah, dass sie traurig war. Dann meinte die Kollegin ganz spontan, dass sie mich für Samstagabend zu ihrem Geburtstag einladen wolle. Ich könnte zu ihr kommen und sie würde für uns etwas zu essen bestellen. Sonst würde niemand kommen. Ich war total überrascht und fragte, ob sie denn nicht am Samstag mit ihrer Familie feiern wolle. Sie sagte, das würde sie am Sonntag machen.

Ich war überrumpelt von ihrer Einladung, freute mich aber auch und sagte zu. Sie sagte daraufhin: "Dann bin ich Samstagabend wenigstens nicht allein". Es ist natürlich möglich, dass ihr Plan war, ihren Geburtstag mit ihrem Bekannten zu verbringen. Da er sich zurückgezogen hat, hat sie auf mich zurückgegriffen. Trotzdem möchte ich mich jetzt aber nicht als Lückenfüller sehen. Mal sehen, was der Abend so bringt.

Wie würdet ihr das empfinden?

Es grüßt euch

Marika
 
Guten Abend,

für die, die hier eifrig geschrieben haben und die es noch interessiert, es hat eine überraschende Wendung gegeben.

Ich muss sagen, dass ich mich sehr in meine Enttäuschung und auch Wut über die Kollegin reingesteigert habe. Ich wusste gar nicht, wie ich nach meinem Urlaub mit ihr umgehen sollte. Deshalb schrieb ich ihr einen Tag vor Dienstbeginn eine sachliche Nachricht. Ihre Antwort war dann auch kurz angebunden und ohne irgendwelche Nettigkeiten.

Wenn ich ihr im Dienst begegnete, konnte ich einfach nicht mehr so freundlich mit ihr umgehen und habe sie spüren lassen, dass ich verärgert war. Einmal sprach sie mich an, dass ich nicht gerade glücklich wirke. Ich habe ihr geantwortet, dass ich im Moment nicht darüber sprechen wolle.

Ich merkte, dass ich es nicht schaffte, Abstand zu dieser Enttäuschung zu bekommen. Daher fasste ich mir am Montag ein Herz und sagte, dass ich gern mit ihr unter vier Augen sprechen wolle. Die Kollegin antwortete, dass sie schon darauf gewartet habe.

Ich habe sie ganz direkt damit konfrontiert, dass ich den von ihr genannten Grund für die Absage für eine Lüge gehalten habe. Ich habe sie auch gefragt, wann sie den Tisch abbestellt haben soll, da das Lokal samstags erst um 17 Uhr öffnet. Sie reagierte ganz gelassen darauf, war nicht perplex oder sauer wegen dieser Anschuldigung. Sie sagte, sie habe noch im Geschäft die Sprachnachricht verfasst, als man sie nach ihrem Sturz auf einen Stuhl gesetzt hatte. Daher die Hintergrundgeräusche. Den Tisch habe sie später per WhatsApp abgesagt. Sie tastete auf ihrem Kopf herum und meinte, die Beule immer noch fühlen zu können. Ich habe ihr daraufhin geglaubt und mich für meine Unterstellung entschuldigt.

Nach Dienstschluss erzählte sie mir, dass sie in den letzten beiden Wochen eine herbe Enttäuschung mit einem Bekannten erlebt habe, mit dem sie sich eine Beziehung habe vorstellen können. Sie haben sich einige Male getroffen und dann habe er sich plötzlich seit letzten Freitag nicht mehr gemeldet. Es tat mir sehr leid für sie, weil ich ihr ansah, dass sie traurig war. Dann meinte die Kollegin ganz spontan, dass sie mich für Samstagabend zu ihrem Geburtstag einladen wolle. Ich könnte zu ihr kommen und sie würde für uns etwas zu essen bestellen. Sonst würde niemand kommen. Ich war total überrascht und fragte, ob sie denn nicht am Samstag mit ihrer Familie feiern wolle. Sie sagte, das würde sie am Sonntag machen.

Ich war überrumpelt von ihrer Einladung, freute mich aber auch und sagte zu. Sie sagte daraufhin: "Dann bin ich Samstagabend wenigstens nicht allein". Es ist natürlich möglich, dass ihr Plan war, ihren Geburtstag mit ihrem Bekannten zu verbringen. Da er sich zurückgezogen hat, hat sie auf mich zurückgegriffen. Trotzdem möchte ich mich jetzt aber nicht als Lückenfüller sehen. Mal sehen, was der Abend so bringt.

Wie würdet ihr das empfinden?

Es grüßt euch

Marika
So wie ich es gleich schrieb. Du bist zu negativ eingestellt.
 

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