Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ungerecht verteiltes Erbe

Wenn ich eine Ehefrau hätte, die hinter meinem Rücken in einem Internetforum über meine Eltern und Schwester lästert und das Geld meiner Eltern zählt, dann wäre sofort Schluß, würde ich das erfahren. Neid und Materialismus haben in unserer Familie nichts zu suchen. Ich wünsche dem Ehemann der TE vom ganzen Herzen dass er von diesem hinterhältigen Thread seiner Gattin erfährt.

In gewisser Weise sehe ich das auch so, aber ich sehe auch eine junge Frau, die sich mit ihrem Problem hilfesuchend an dieses Forum gewand hat. Über ihren doch sehr materalistischen Charakter zu urteilen steht uns nicht zu.
Damit muss sich ihr Mann und in erster Linie sie selbst sich auseinandersetzen.

Sie bat um Hilfe und mehr sollte hier nicht zählen.
 
ich sehe auch eine junge Frau, die sich mit ihrem Problem hilfesuchend an dieses Forum gewand hat.

Das ist eben nicht ihr Problem!
Ich sehe da überhaupt kein Problem.
Beide haben von ihren Eltern Bildung und Erziehung bekommen.
Beide arbeiten jetzt und verdienen ihr eigenes Geld.
Was wollen sie noch mehr von der älteren Generation?
 
Den Neidvorwurf kann ich hier gar nicht nachvollziehen. Ich habe kürzlich durch Zufall erfahren, wie teuer Wohnungen in München sind. Da kann man noch so erfolgreicher Akademiker sein, das kann ein Normalsterblicher kaum noch bezahlen.

Im Übrigen ist es nicht der TE und ihrem Mann anzulasten, dass sie beruflich mehr aus sich gemacht haben als ihre Schwägerin und deren Mann. Je einfacher der Beruf (und auch Grundschullehrer sind nun mal keine Vollakademiker, sondern das ist eine Laufbahn des gehobenen Dienstes), um so größer die Wahrscheinlichkeit, dass man in seiner Heimat, auch wenn diese in ländlicher Umgebung liegt, einen Arbeitsplatz findet. Das ist doch kein persönliches Verdienst, auf das man stolz sein kann. Es zeugt eher von Bequemlichkeit, einem begrenzteren Horizont und geringerer Veränderungsbereitschaft.

Ich finde es nicht richtig von den Schwiegereltern der TE, beruflich weniger ambitionierten und engagierten Kindern/Schwiegerkindern durch großzügige finanzielle Zuwendungen und Vergünstigungen das Privileg einer (bloßen) Teilzeitarbeit zu ermöglichen, während der tüchtigere, Vollzeit arbeitende Sohn nebst ebenso Vollzeit arbeitender Schwiegertochter, die das anspruchsvollere Studium absolviert und daher auch keinen Arbeitsplatz vor der elterlichen Haustür gefunden haben, hierfür quasi abgestraft werden.

Gerechter wäre es, wenn die Schwiegereltern der TE entweder keinem ihrer erwachsenen Kinder etwas gäben oder allen gleich viel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für Eure Antworten!

Danke auch für die vielen Anregungen und Ideen zum Grundstück und der Situation im Allgemeinen,
ich musste über den einen oder anderen Beitrag sehr schmunzeln 🙂

Ja, und ihr habt recht, natürlich lieben wir das Leben in der Stadt und die Schwester meines Mannes das Leben auf dem Land.

Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu den Eltern meines Mannes, auch wenn wir diese nicht so oft sehen.
Mein Mann telefoniert jeden zweiten Tag mit Ihnen, wir bringen auch ständig Geschenke für die Familie mit, wenn wir sie besuchen.

Ich glaube das Problem ist in diesem Fall weniger das Grundstück an sich, sondern mehr das Gefühl von einem Ungleichgewicht in der Familie meines Mannes. Er sagt öfters "manche müssen sich eben nicht alles so hart erkämpfen wie wir". Und damit meint er natürlich seine Schwester, die zusammen mit Ihrem Mann trotz ihrer Teilzeitjobs noch nie Miete in ihrem Leben gezahlt haben.

Darauf antworte ich natürlich, dass er das doch bitte seinen Eltern sagen soll, wenn ihm diese Situation nicht passt.
Letztendlich darf ich mir von meinem Mann anhören, dass er die Aufteilung so nicht richtig findet.
Ich mag mich da übrigends nicht einmischen oder etwas zu den Schwiegereltern sagen, ich bin ja nur die Schwiegertochter. Wahrscheinlich sind das die Situationen, wo sich ein Kind von seinen Eltern ein Leben lang benachteiligt fühlt, und sich dann irgendwann mit der ganzen Familie zerkracht.

Stellt euch mal vor, ich hätte zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter.
Da ich Gleichberechtigung wichtig finde, schenke ich meiner Tocher einen rosa Handschuh (für die rechte Hand),
meinem Sohn ebenfalls einen rosa Handschuh (für die linke Hand). Gerecht, oder?

Ich habe eben kein anderes Geschenk für die beiden.
Was denkt Ihr was dann passiert?

- Der Sohn braucht sich nicht benachteiligt fühlen, er hat doch auch eine rosa Handschuh bekommen
- er kann ja immerhin seinen Handschuh billig an seine Schwester verkaufen, für einen sehr geringen Preis,
er kann mit einem rosa Handschuh sowieso nichts anfangen.

Was denke ich mir dabei, wenn ich meinen beiden Kindern (Tochter und Sohn) jeweils einen rosa Handschuh schenke?

Ok, Handschuhe, ein schlechtes Beispiel. Kein Mensch braucht Handschuhe.
Aber was ist, wenn es sich hier um wichtige Dinge handelt, die das Leben einer Person verändern können?

Mein Mann hat das Gefühl, als hätte er seiner Schwester erst alles ermöglicht, was sie sich aufgebaut hat.
Es gibt wohl immer Menschen, die kompromissbereit sind, lieber geben und ständig etwas für andere tun.
Und dann eben auch die Leute, die die Hilfen gerne annehmen, ob da etwas jemals zurückkommt ist die andere Frage.

Vielleicht würde auch schon ein DANKE reichen von der Schwester, dass er ihr aus Güte einen Teil seines Grundstückes abgetreten hat. Stattdessen gibt sie uns per Email durch, was sich der Sohn vom Taufpaten zu Weihnachten wünscht.
 
Wenn ich eine Ehefrau hätte, die hinter meinem Rücken in einem Internetforum über meine Eltern und Schwester lästert und das Geld meiner Eltern zählt, dann wäre sofort Schluß, würde ich das erfahren. Neid und Materialismus haben in unserer Familie nichts zu suchen. Ich wünsche dem Ehemann der TE vom ganzen Herzen dass er von diesem hinterhältigen Thread seiner Gattin erfährt.
Yeaaaahhhh...
und am nächsten Sonntag treiben wir Sie in München um 14 Uhr vor das Rathaus und peitschen Sie aus...
Yeaaaahhhh...
 
Hallo, und schön das du dich nochmal meldest! 🙂

Und damit meint er natürlich seine Schwester, die zusammen mit Ihrem Mann trotz ihrer Teilzeitjobs noch nie Miete in ihrem Leben gezahlt haben.

Das Haus das die beiden jetzt letztendlich gebaut haben, finanzieren sie aber doch selbst, oder?

Es ist nunmal fakt, dass der Sohn sein Glück in München versuchte, während die Tochter einfach da blieb und somit präsenter war. Sicherlich erledigt sie doch bestimmt hin und wieder Dinge für ihre Eltern?
Ich denke einfach, eindeutiger wäre eine Gleichbehandlung dann durchführbar, wenn beide ungefähr den gleichen Lebensweg angestrebt hätten.

Vielleicht würde auch schon ein DANKE reichen von der Schwester, dass er ihr aus Güte einen Teil seines Grundstückes abgetreten hat. Stattdessen gibt sie uns per Email durch, was sich der Sohn vom Taufpaten zu Weihnachten wünscht.

Naja, das war doch ein Geschäft, oder nicht? Er hat es nicht verschenkt, sondern verkauft! Ganz ehrlich: Den größten Fehler hat doch dein Mann selbst gemacht. Wegen 5k Euro hat er sein Grundstück nicht ausreichend nutzbar und somit für Dritte fast wertlos gemacht. Entweder hätte er nicht verkaufen sollen, oder noch besser: Seine Schwester dazu bewegen, seinen gesamten Teil zu kaufen! Somit wäre er das tote Ding da oben losgeworden das er aktuell nur noch zum rasenmähen nutzt, und die Schwester hätte ein richtig tolles Grundstück mit ausreichend Gartenfläche gehabt.

Hältst du ihm das auch mal unter die Nase? Oder wart ihr sogar beide dafür ein solches Eigentor zu schießen?
 
Im Übrigen ist es nicht der TE und ihrem Mann anzulasten, dass sie beruflich mehr aus sich gemacht haben als ihre Schwägerin und deren Mann. Je einfacher der Beruf (und auch Grundschullehrer sind nun mal keine Vollakademiker, sondern das ist eine Laufbahn des gehobenen Dienstes), um so größer die Wahrscheinlichkeit, dass man in seiner Heimat, auch wenn diese in ländlicher Umgebung liegt, einen Arbeitsplatz findet. Das ist doch kein persönliches Verdienst, auf das man stolz sein kann. Es zeugt eher von Bequemlichkeit, einem begrenzteren Horizont und geringerer Veränderungsbereitschaft.

Ich finde es nicht richtig von den Schwiegereltern der TE, beruflich weniger ambitionierten und engagierten Kindern/Schwiegerkindern durch großzügige finanzielle Zuwendungen und Vergünstigungen das Privileg einer (bloßen) Teilzeitarbeit zu ermöglichen, während der tüchtigere, Vollzeit arbeitende Sohn nebst ebenso Vollzeit arbeitender Schwiegertochter, die das anspruchsvollere Studium absolviert und daher auch keinen Arbeitsplatz vor der elterlichen Haustür gefunden haben, hierfür quasi abgestraft werden.
Hallo,

wie anmaßend ist das denn ? :mad:

Was stellst du dich denn über die Entscheidungen über seiner Eltern ?
Woher hast du die Informationen ?

Gruß Hajooo
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Hartz4 und Erbe Finanzen 33

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben