Die Eltern meines Mannes waren hier sehr pragmatisch und haben entschlossen:
- Der große Garten wird in zwei Teile aufgeteilt;
- einen Teil bekommt die Tochter, damit sie nun gleich ein Haus für die Familie bauen kann
- den zweiten Teil des Gartens bekommt der Sohn, also mein Mann.
Er kann auf diese Fläche ebenfalls ein Haus bauen, wenn er will.
Das war nicht pragmatisch sondern eine gerechte Verteilung
Die Eltern meines Mannes sehen nicht ein, uns finanziell zu unterstützen. Obwohl sie sehr viel Geld haben, sie haben gerade einen
überdachten Pool gebaut, der ebenfalls von der Tochter mitgenutzt wird.
Wem sie in welcher Form unterstützen ist die Angelegenheit der Eltern Deines Mannes und da ihr finanziell abgesichert seit, besteht bei Euch auch nicht die Notwendigkeit finanzieller Unterstützung - darüber solltet ihr froh sein.
Dein Mann kann nicht genötigt werden, den Rasen zu mähen - vorausgesetzt - es wuchert nicht auf die Grunstückshälfte seiner Schwester
Sie haben ihr Grundstück gerecht aufgeteilt - dass wir damit nichts anfangen können, ist wohl unser eigenes Problem.
ein Problem ist es nicht, denn Dein Mann hätte ja nicht ein Teil seines Grundstückes verkaufen müssen - demnach geht es Euch nichts an, wie Schwester das händelt
Ganz im Gegenteil, die Schwester wird gelobt - sie hat alles richtig gemacht. Sie ist "Später" mal für die Großeltern da (wirklich?)
und hat ganz schlau günstig auf dem Land gebaut, sie hat eben daraus etwas gemacht, was sie bekommen hat.
Durch die lange kostenlose Wohnung konnte sie auch ein bisschen Geld ansparen, obwohl sie nicht viel verdienen.
Sie hat diesen Weg gewählt und Dein Mann einen anderen - Missgunst und Neid sind hier völlig fehl am Platz
Was denkt Ihr? Ich finde das Erbe exterm ungerecht verteilt. Was sollen wir tun?
Die Eltern Deines Mannes haben keines ihrer Kinder bevorzugt und für eine gerechte Verteilung gesorgt.
Die Schwester Deines Mannes hat die Nähe gesucht und Dein Mann das Weite.
Während die Schwester sich entschieden hat in ihrem Geburtsort zu bleiben und dort in ländlicher Umgebung ihre Kinder groß zu ziehen, hat Dein Mann sich für das Stadtleben entschieden.
Beide hatten die Wahl und sich für das entschieden, was ihnen richtig erschien.
Ich würde folgendes machen, die Nutzung des kleinen verbleibenden Grundstücks mit dem der Schwester verbinden.
Mit folgender Vereinbarung: die Schwester darf das Grundstück mit nutzen und Dein Mann baut ein kleine Ferienunterkunft auf seinem kleinen Landstrich - so könntet ihr später mit Euren Kindern, die Urlaubszeit dort verbringen - zwischenzeitlich darf es die Schwester mit nutzen, dafür pflegt und hegt sie den kleinen Landstrich.
Er würde somit seine Familienverbundenheit demonstrieren und ein herzliches Verhältnis schaffen, vorausgesetzt Geschwisterliebe ist stärker als Neid und Missgunst, die wohl eher von Deiner Seite zu kommen scheint.