Savay
Aktives Mitglied
Ja es ist schlimm wenn es Personen sind, denen man Vertrauen entgegenbringt, die einen dann sozusagen verraten oder in den Rücken fallen.Ich finde es auch erschreckend, wie viele Leute total ungeeignet sind, in sozialen Berufen zu arbeiten. Ich kenne Fälle, da wird nach außen hin die empathische Vertrauensperson gezeigt und im Privaten wird alles, was jemals dieser Person anvertraut wurde , als Munition verwendet bis hin zur ultimativen Frage, wem denn wohl mehr geglaubt würde. Der geschulten Fachkraft oder dem depressiv diagnostizierten Gegenüber.
Ich hatte das bei meiner Schwester erlebt. Sie nutzte was ich ihr im Vertrauen gesagt hatte als entkräftigendes Argument wenn ich sie kritisierte. Es hatte überhaupt nichts mit dem aktuellen Thema zu tun, sie wollte mich damit nur beschämen und mundtot machen.
Ich denke so ein Verhalten zeigt die Unfähigkeit einer Person mit eigenen Unzulänglichkeiten umzugehen.
Kritik bedeutet anscheinend so etwas wie ein Kontrollverlust, als würde jemand versuchen die Luft aus dem aufgeblasenem Selbst-Bild herauszulassen. Und bevor die Illusion über das eigene Selbst in sich zusammen fällt, wird sich gewährt und schnell auf den anderen geschossen um ihn zum Schweigen zu bringen und ihn klein und gefügig zu machen.
Das ist dann natürlich schmerzhaft,- wie sehr, liegt aber wahrscheinlich auch daran wie sehr man sich von dieser Person und u.a. deren Zuspruch und Zuwendung abhängig gemacht hat.
Von jemanden oder etwas abhängig sein, sollte man eigentlich generell nicht.
Als Kind hat man da die A-Karte.
Aber wir werden ja alle erwachsen und weitgehenst unabhängig.