Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Umgang mit alkohol- oder drogenabhängigen Menschen

Wie sieht das genau aus? Dass du dich auf jemand verlassen kannst, der keine Fehler macht, der für dich ein Leithammel ist und für dich entscheidet?
Ich denke eher es geht um das Vertrauen darauf das die Person mich nicht verlässt. Aber jedes mal zudröhnen und nicht mehr Herr seiner Sinne und Verstandes sein, ist wie ein verlassen werden.
Ich hatte das schon als Kind erlebt, da war die Mutter nicht mehr die Person die sich um ihre Kinder kümmert, sondern wir Kinder mussten uns um unsere Mutter kümmern, weil sie vor lauter Suff auf dem Boden lag. Wir trugen sie dann ins Bett.

Da stehen alle Bedürfnisse der Kinder dann hinten an, sei es eine Unterschrift die man für die Schule braucht, saubere Kleidung und Essen oder einfach nur eine Umarmung und Zuwendung.

Gegen den Stoff kommt man nicht an, die Suchtbefriedigung wird immer wichtiger sein. Wenn man auch auf sonst nichts vertrauen kann, darauf schon.

Ich merke wie ich die Schnauze davon voll habe.
Entweder ich höre damit auf, andere als meinen Stoff zu betrachten, oder Versuche verlässliche Menschen zu finden, bei denen meine sozialen Bedürfnisse gestillt werden. Bei denen ich mich darauf verlassen kann dass sie mich sofern nichts dramatisches passiert, sehen.

Ich kann auch sagen, brauche ich alles nicht. Dann kann auch ein süchtiger seiner Sucht nachgehen und alles und jeden um sich herum vergessen, mir dann egal, ich will ja nichts von dieser Person.
Nur wirklich weiter komme ich mit so einer Person ja evtl auch nicht, vielleicht ist es amüsant oder einfach nur nervig.

Mir gefällt die Vorstellung einen Panzer anzuhaben, damit mich das alles nicht berührt und die Leute sich so viel daneben benehmen können wie sie wollen, ohne dass es mir etwas aus macht.
Ich nehme das Positive auf und mit und das Negative nehme ich nicht persönlich oder sehe darin einen Verlust.

Es kann jetzt auch gut möglich sein, ich mache mir einen Kopf und die Person ist vergnügt und bekifft^^ und denkt sich, nur ich hätte ein Problem.
Irgend wann kommt dann die Frage, hast dich wieder beruhigt?
Denn es sind ja in deren Augen nicht sie selbst die Ursache des Problems sondern die Co-Abhängigen. 🥴
 
Ich merke wie ich die Schnauze davon voll habe.

Ja, iss endlich mal was gscheits, nicht immer dieses Erfrorene, Verdorbene, Wurmstichige.....lass das stehen und lass es dir gutgehen endlich.
Loslassen ist, sich was anderes anschauen, als dauernd diese Szenerien.

Bist du bereit für Gemütlichkeit? Oder zieht es dich noch immer dorthin, wo es so zugeht?
 
Nicht wirklich, das sind wenn flüchtige und unverbindliche kurze Kontakte. Aber besser als nichts.

Mit jemanden zusammen leben ist meiner Meinung nach wie eine Bestimmung. Da ist egal, ob das nun ein Pärchen ist, oder Tür an Tür ein vertrauter Nachbar, oder sonst jemand, der immer wieder auftaucht. Gelebte , kameradschaftliche Gemeinschaft in einer Kommunity, würde dir das nicht gefallen?
Wir sind doch Gruppenwesen, Herdentiere, rund um uns herum leben Kinder, Alte, Gleichaltrige, mit dir sicher auch.
Bei meinem Aufwachsen gabs Nachbarkinder, Dorfleute, mit denen sich auch noch heute diese Vertrautheit einstellt, wenn man sich sieht.
Ist das nicht eher eine Frage der Gewohnheit? Man muss sich aneinander gewöhnen, man wird sich nach und nach immer lieber, es ist ein freundlicher Umgang da, auch natürlich Reden miteinander. Hast du das nicht?
Was nichts toppen kann, das ist ein Paar, das sich zusammentut und miteinander wohnt, wieso holst du dir nicht wen als WG-Gefährte?
 
Das musst du tun, sonst zieht er dich mit in seine Sucht hinein!

Lieber alleine als in schlechter Gesellschaft!
Anders kenne ich es sowieso nicht. Seit Kindheit an habe ich es mit Süchtigen oder Angehörigen von Süchtigen zu tun.
Selbst trinke ich kaum Alkohol und auch auf andere Drogen verzichte ich.
Bei Zigaretten und Kaffee bin ich hängen geblieben. Selbst auf Medien oder Online Spiele könnte ich verzichten wenn sich etwas besseres anbietet.

Der Gedanke kam auch gestern, vielleicht passe ich gar nicht zu normalen und gesunden Menschen.
Wahrscheinlich machen diese einen Bogen um mich. Was bleibt dann übrig?

Also jemand der regelmäßig Alkohol in meinem Beisein trinkt, geht definitiv nicht.
Bei Cannabis hatte ich es bisher eigentlich anders gesehen. Aber wenn dann jemand u.a. total verpeilt ist deswegen, ist der Umgang nicht viel anders als mit einem Betrunkenen. Dazu kommt ja noch das manische aufgedrehte Verhalten. Aber immerhin gut gelaunt mit vielen Ideen.
Das ist halt so ein bisschen der Gegenpol zu der Lethargie bei mir, die wohl durch das ständige Alleinsein entstanden ist.
In Kontakt mit anderen blühe ich irgendwie auf. Sofern die Leute halt nicht total gestört sind.

Tja. Im Idealfall hilft man sich gegenseitig dabei schädliche Gewohnheiten und untragbares Verhalten zu ändern.
Das könnte ich jetzt versuchen.

Ich hatte diesen Kumpel nie betrunken erlebt und auch erst nach der dreijährigen Pause jetzt unter dem Einfluss von Cannabis. Klar, ist ja jetzt legal.
 
Gelebte , kameradschaftliche Gemeinschaft in einer Kommunity, würde dir das nicht gefallen?
Ein Traum.^^
Also versuchen würde ich das schon gerne mal. Gemeinsam ein Projekt umsetzen.
So ähnlich ist mein neuer Job jetzt gerade, nur haben halt einige Leute ihre Eigenheiten die es für mich etwas anstrengend machen. Also freundlicher und respektvoller Umgang miteinander haben nicht alle so gut drauf. Denen gehe ich jetzt aus dem Weg.
 
Der Gedanke kam auch gestern, vielleicht passe ich gar nicht zu normalen und gesunden Menschen.
Wahrscheinlich machen diese einen Bogen um mich. Was bleibt dann übrig?

Du.

(sowie Menschen denen du am Herzen liegst)

Also jemand der regelmäßig Alkohol in meinem Beisein trinkt, geht definitiv nicht.

Kluge Erkenntniss imho. Belasse es dabei und versuche nicht andere Menschen zu aendern, damit sie besser zu dir passen. Das wird nicht funktionieren.

Tja. Im Idealfall hilft man sich gegenseitig dabei schädliche Gewohnheiten und untragbares Verhalten zu ändern.
Das könnte ich jetzt versuchen.

Klingt nach einem sehr guten Plan.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben