Ein Traum.^^
Also versuchen würde ich das schon gerne mal. Gemeinsam ein Projekt umsetzen.
So ähnlich ist mein neuer Job jetzt gerade, nur haben halt einige Leute ihre Eigenheiten die es für mich etwas anstrengend machen. Also freundlicher und respektvoller Umgang miteinander haben nicht alle so gut drauf. Denen gehe ich jetzt aus dem Weg.
Ich habe mal beim Spazieren eine Plaudertasche kennengelernt, es ergab sich ein kleiner Tauschhandel, das ist jetzt Jahre her, inzwischen schneit sie öfter bei der Tür herein, ohne vorher zu fragen. Das hat mich sehr gestört, aber eigentlich doch wieder nicht, es lässt sich über alles quatschen, auch: um diese Zeit bitte ja nicht kommen, oder raus, ich muss jetzt zu Bett- das ist absolut gut, wie sie es macht. Sie hat mir Zeit gegeben, mich an sie zu gewöhnen und nun ist es so, wenn sie kommt, dann freuts mich, man hat sich integriert.
Vielleicht brauchts bei uns allen einfach nur Geduld miteinander. Sie ist zb nicht von der Sorte, die zurückhaltend ist, ich muss das aber auch bei ihr nicht sein.
Ich kann eigentlich sagen, das ist ein inzwischen vertrauter, beständiger Teil von uns. Das Fremdeln hat sich aufgelöst.
Als ich meine Familie hatte, waren wir in einem Gemeinschaftsbau, da war das total normal, dass meine Nachbarin zu mir ging und ich zu ihr, wenn wir Nöte hatten, oder einfach Lust zu Tratschen, in der Laube vorm Haus traf sich jeder, die Kinder spielten miteinander, man nahm für den anderen was mit, wenn man einkaufen ging, wie eine Familie.