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Umgang mit bipolaren, alkohol- oder drogenabhängigen Menschen

Savay

Aktives Mitglied
Mal wieder mittendrin statt nur dabei.

Mein Kumpel verhielt sich gestern bekifft wie ein Betrunkener :-(

Das zeigte sich vor allem in der Abwertung meiner Person. Er kritisierte alles was ich sagte. Sprach mir meine Sichtweise ab, alles war in seinen Augen falsch was ich sagte. Hm. Irgendwann sagte ich gar nichts mehr. War nur noch enttäuscht.

Wieder einen Menschen an seinen Wahn verloren. Wieder jemand der nicht verfügbar ist.

Klar den Kontakt abbrechen wäre das sinnvollste.
Nur gefällt mir der Mensch hinter dieser Sucht schon auch.
Was ein Mist schon wieder.
Ich habe schon sämtliche Kontakte abgebrochen. Bin seit Jahren alleine. Ich möchte nicht mehr von Menschen aufgrund ihrer Störung abgewertet oder sonst wie beeinträchtigt werden.
Bei der Arbeit die ich seit kurzem habe, ist es leider fast genauso. Wieder so ein cholerischer Mensch der ausrastete und mich anschrie.
Ich habe echt keinen Bock mehr auf diese gestörten Leute.

Nunja. Sie sind halt überall anzutreffen. Ich kann das schon, dass ich dieses kranke Verhalten nicht persönlich nehmen. Traurig macht es mich dennoch. Auf wen kann ich mich denn noch einlassen?

Anscheinend werde ich auch wie von einem Magneten von ihnen angezogen.
Das Vertraute halt. Gerade diese Leute finden ich besonders sympathisch, bis sie austicken. 🙈

Vielleicht mag jemand seine Erfahrungen und Sichtweise teilen.
Ich habe mir für heute Abend auch fest vorgenommen zu der Selbsthilfegruppe für Co-Abhängige zu gehen um zu lernen.
 
Mal wieder mittendrin statt nur dabei.

Mein Kumpel verhielt sich gestern bekifft wie ein Betrunkener :-(

Klar den Kontakt abbrechen wäre das sinnvollste.
Und auch das gesündeste! Solange Menschen in ihren Süchten gefangen sind tun sie alles um ihre Sucht zu befriedigen, egal, wer dabei auf der Strecke bleibt.
Nur gefällt mir der Mensch hinter dieser Sucht schon auch.

Was ein Mist schon wieder.
Von dem wird nur mit fortschreitender Sucht nicht mehr viel übrig bleiben.
Ich habe echt keinen Bock mehr auf diese gestörten Leute.
So ging es mir auch nach vielen "Missgriffen" von Alki bis Junki war alles dabei - Herzlichen Glückwunsch Grisu, hast Dich schön zum Werkzeug von diesen Menschen gemacht und dabei Dich selber lange, lange verloren......
Nunja. Sie sind halt überall anzutreffen. Ich kann das schon, dass ich dieses kranke Verhalten nicht persönlich nehmen. Traurig macht es mich dennoch. Auf wen kann ich mich denn noch einlassen?

Anscheinend werde ich auch wie von einem Magneten von ihnen angezogen.
Das Vertraute halt. Gerade diese Leute finden ich besonders sympathisch, bis sie austicken. 🙈
Und hier sind wir selber gefragt: feststellen, wer uns gut tut und wer uns schadet. Letzteren aus dem Weg gehen. Ich habe lange genug für solche Schritte gebraucht und merke aber, ich bin stabil geworden weil diese "Kandidaten" oftmals auch nach vielen Jahren noch versuchen Kontakt aufzunehmen. Ich hatte so eine Kontaktanfrage vor 2 Wochen - mit dem Knaben (harte Drogen) war ich vor 25 Jahren mal zusammen. Sein Versuch mit der Mitleidstour "Frau und Tochter auf dem Friedhof" haben mich kalt gelasssen und mir klar gesagt, nee, die Freundschaftsanfrage wird gar nicht beantwortet. Der war früher unzuverlässig, auch während Therapie, und nun hängt er wieder in den Seilen und erinnert sich an einen gutmütigen Deppen bzw. Deppin .....

Nee Du, ich bin mir mehr wert als solche Menschen, die sich selber an den Abgrund bewegt haben.
Ich habe mir für heute Abend auch fest vorgenommen zu der Selbsthilfegruppe für Co-Abhängige zu gehen um zu lernen.
Kluge Entscheidung! Und auch wenn es Dich dort nicht anspricht, einige Male dort aufschlagen um sich erst mal zurecht zu finden in dieser Welt, von der wir denken, wir haben damit nichts zu tun.....

Gruß von Grisu
 
Mal wieder mittendrin statt nur dabei.

Mein Kumpel verhielt sich gestern bekifft wie ein Betrunkener :-(

Das zeigte sich vor allem in der Abwertung meiner Person. Er kritisierte alles was ich sagte. Sprach mir meine Sichtweise ab, alles war in seinen Augen falsch was ich sagte. Hm. Irgendwann sagte ich gar nichts mehr. War nur noch enttäuscht.
Warum bist Du zu diesem Zeitpunkt nicht einfach gegangen und hast ihm gesagt, er soll sich melden, wenn er wieder normal ist?
 
Hi,

ich habe es hier schon mal erwähnt: ich bin Alkoholiker.
Seit Juni 2025 trocken ohne Rückfall.

Alkohol war für mich ein Betäubungsmittel. Was die Persönlichkeit angeht, das ist individuell.
Google.:

alkoholsucht persönlichkeitsveränderung

Alkoholismus führt häufig zu tiefgreifenden Persönlichkeitsveränderungen, die durch emotionale Instabilität, erhöhte Aggressivität, soziale Isolation, Unzuverlässigkeit und kognitive Defizite gekennzeichnet sind. Der langjährige Konsum schädigt das Gehirn, was oft zu einer verminderten Impulskontrolle und veränderten Charaktereigenschaften führt. Diese Wesensänderungen sind oft schleichend und können bei Abstinenz teilweise rückgängig gemacht werden.

Diese Menschen sind krank und sollten auch so behandelt werden.
Schwierig ist sehr oft die Einsicht: ich bin Alkoholiker.

Der Umgang mit solchen Menschen erfordert Mut, Geschicklichkeit, Geduld, Menschlichkeit.
 
Wie oft hast du ihn denn schon bekifft erlebt?

Falls das in der Form selten ist, weiß ich nicht, ob ich den Kontakt komplett abbrechen würde....

Mein Exmann war....und ist vermutlich immer noch Alkoholiker. Ich hatte definitiv eine zeitlang co-abhängige Verhaltensweisen. "Getickt" habe ich so aber nicht nur in der Ehe.....es war gut im Rahmen meiner Psychotherapie da genauer hinzuschauen etc.

Inwiefern hältst du dich für co-abhängig? Nur weil dein Kumpel abhängig ist, musst du nicht zwangsläufig co-abhängig sein(?)
 
Vielleicht solltest du dir ein grösseres Polster an Gelassenheit zulegen. Die Welt wird nicht kuscheliger.
Da ich mir aber selber mein Leben gestalte liegt es auch an mir, welche Kuschelteddies ich in mein Leben lasse oder welche vor der Türe spielen dürfen ;-) Bei manchen gilt: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.....

Es geht sehr schnell, dass ein labiler Mensch "eingelullt" wird und sich dadurch in eine Co-Abhängigkeit vom Süchtigen begibt oder die eigene Persönlichkeit Schaden nimmt. Dem muss man/frau sich nicht aussetzen.

Gruß von Grisu
 
Mal wieder mittendrin statt nur dabei.

Mein Kumpel verhielt sich gestern bekifft wie ein Betrunkener :-(
Mea culpa, bekiffte und betrunkene verhalten sich meiner bescheidenen Erfahrungen nach sehr unterschiedlich. Betrunkene Menschen neigen z.B. zur Gewalttätigkeit / Abwertung - konnte ich bei noch keiner kiffenden Person je beobachten. Und, ja, davon kenne ich einige. Bist du ganz sicher dass dein Kumpel nichts (zusätzlich zum Kiffen) getrunken hat?
Wieder einen Menschen an seinen Wahn verloren. Wieder jemand der nicht verfügbar ist.
Nur gefällt mir der Mensch hinter dieser Sucht schon auch.
Was ein Mist schon wieder.
Ich habe schon sämtliche Kontakte abgebrochen. Bin seit Jahren alleine.
Vielleicht mag jemand seine Erfahrungen und Sichtweise teilen.

Ich habe mir für heute Abend auch fest vorgenommen zu der Selbsthilfegruppe für Co-Abhängige zu gehen um zu lernen.
SHG für Co-Abhängige klingt dafür mich nicht nach der besten Idee. Klingt eher so. Dein Kumpel hat dir Paroli geboten und du willst das nicht mit ihm ausdiskutieren und schiebst es auf etwas. Wo bist du denn Co -Abhängig? Weil du deinem Kumpel nicht mal die Meinung geigen kannst / Angst hast ihn zu verlieren wenn ihr unterschiedlicher Meinung seid? Sowas ist keine Co-Abhängigkeit sondern ein Selbstwertproblem imho. Kann es sein dass du Kritik nicht gut aushalten kannst? Nichts gegen dich und viel Erfolg in der SHG. Sei aber nicht enttäuscht wenn Menschen dort unter Co-Abhängigkeit definieren sich z.B. schlagen zu lassen oder zu prostituieren. Just my #2cents
 
Das zeigte sich vor allem in der Abwertung meiner Person. Er kritisierte alles was ich sagte. Sprach mir meine Sichtweise ab, alles war in seinen Augen falsch was ich sagte. Hm. Irgendwann sagte ich gar nichts mehr. War nur noch enttäuscht.

Warum bist Du zu diesem Zeitpunkt nicht einfach gegangen und hast ihm gesagt, er soll sich melden, wenn er wieder normal ist?
Vielleicht wäre das tatsächlich ein Signal für deinen Kumpel gewesen .
( Wenn ich mich so benehme, treibe ich die Menschen von mir weg.)

Co Abhängigkeit äußert sich auch dadurch, dass man den Süchtigen schützen möchte vor eventuelle Konsequenzen seines Suchtverhaltens.
Diese Menschen sind krank und sollten auch so behandelt werden.
Schwierig ist sehr oft die Einsicht: ich bin Alkoholiker.
Damit es zur einer Einsicht kommt, ist es leider ganz oft so, dass der Süchtige erst ganz unten landen muss.
Es ist schwer, als Freund/ Familienmitglied mit ansehen zu müssen , wie der andere leidet und man nur bedingt oder gar nicht helfen kann.
 
Hi Savay,
ist dein Kumpel denn öfters bekifft und verhält sich dann so oder ist das eher die Ausnahme?

Mein Freund hat leider auch ein sehr ungesundes Verhältnis zu Drogen (Alkohol) , aber ich sehe da drüber hinweg, weil er, wenn er nicht betrunken ist, ein cooler , lieber Typ ist, den ich wegen so etwas nicht fallen lassen will.

Meist nehmen Leute ja Drogen , weil es ihnen nicht gut geht und sie irgendwo leiden, und einem wahren Freund sollte man da finde ich beistehen.
Denn in einer Freundschaft geht man auch zusammen durch schwere Zeiten, nicht nur durch die guten, witzigen, lockeren.
Von daher würde ich ihm an deiner Stelle zu verstehen geben, dass du seinen Konsum nicht gut findest, aber trotzdem zu ihm als Freund stehen.
 

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