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Umgang formt den Menschen

@ fleur

Ich bereue es auch manchmal. Aber meine Kleine hat niemanden, außer mich und ihre Oma und es ist für ein Kind schlimm, wenn sie sieht, daß die Große Schwester ihren Vater hat und noch ne Oma dazu und Verwandschaft, die Geld hat.

Meine Kleine ist auch sehr verschmust, was meiner Mutter zu Gute kommt.

Aber leider ist sie oft ambivalent. Ich durfte mir früher Sprüche anhören wie: hätte ich dich nur ins Heim gegeben usw.... Und wenn ich sie mal drauf anspreche, letztens tat ich es, wollte sie sich nicht mehr daran erinnern. Und wenn sie sauer ist - warum auch immer - stellt sie mich als schlechte Mutter hin.
Wenn sie wenigstens taff wäre und Rückrat hätte und sachlich mit mir sprechen würde, dann wäre wenigstens schon mal ne Basis da.

Aber sie ist einfach richtiggehend sauer auf mich. Ich hab ihr Leben verkorkst, sie bekam mich früh, mußte heiraten - blablabla - und ich ähnel meinem Vater usw.... Durfte mir viele Beleidigungen anhören.
Jetzt fängt sie bei der Kleinen auch damit an. Sie mästet sie, weil sie selber dick ist.

Sie ist so eine gefrustete und kalte Frau. Aber nach außen spielt sie die heile Welt, sie funktioniert. Wärme ist da kaum da. Und da kann man sich ja wohl denken, was für ein Mensch ich bin. ;-)
 
ich kann die angeführten aspekte durchaus verstehen. bei meiner oma väterlicherseits ist es beispielsweise so, dass sie sich für mich nicht die bohne interessiert. sie hat in ihrem ganzen leben noch nicht ein zeugnis gesehen und mir weder zu ausbildung, studium, noch schulabschluss gratuliert. nicht mal ne glückwunschkarte o.ä. Des weiteren hat sie ihre lieblingsenkel, die alles mögliche bekommen. für meine tante gibt es zwei teure autos nacheinander und die versicherungen werden ebenfalls bezahlt + diverse extras. ich bekomme keinen cent. aufgrund dessen habe ich ihr auch nichts zum geburtstag geschenkt, weil sie es meiner meinung nach nicht einmal verdient überhaupt oma genannt zu werden. ich halte den kontakt absolut auf sparflamme und sehe sie nur bei feierlichkeiten.
 
In einem anderen Forum, wo ich die Elternthematik mal angebracht habe, ist quasi nur Kritik geflossen und es war auch nicht wirklich konstruktiv.
Die meinen dort, ich stellte zu hohe Ansprüche, wäre so ungefähr an allem selbst schuld, wieso ich mit 25 noch Unterstützung von meinen Eltern forderte, wo andere ja in meinem Alter längst einen gutbezahlten Job und Familie hätten. lol

Ich bin echt wütend darüber.
 
@ Fleur:

Das mit deinen Eltern tut mir wirklich sehr leid. 🙁 Unterstützen sie somit auch deine Kinder nicht? 😱 Vor allem wenn man explizit jemanden um Hilfe bittet, finde ich das einfach krass, wenn es einem völlig verwehrt wird. :blume: (ich schreibe nachher noch mal mehr dazu).
 
@ fleur


Ich hatte das abstrakte Glück - mal davon abgesehen, daß ich in allem immer versuche trotzdem das Glück zu finden - daß ich trotzdem ich sehr chaotisch aufgewachsen bin, bis in die Pubertät hinein viel in der Natur und selbständig aufwachsen konnte.
Hatte also nie wirklich viel mit meinen Eltern zu tun. Eher damals mit Verwandschaft.

Und diese Vielfältigkeit gebe ich auch meinen Kindern weiter, genau deswegen schau ich genau drauf, was für ein Mensch sie sind und fördere sie.
Es gibt nix schlimmeres für ein Kind, wenn Eltern herzlos Regeln aufstellen und sonst das Kind links liegen lassen. Naja, die ganze Palette halt.

Ja und durch meine Arbeit und meine Hobbys habe ich auch viel gelernt. Mag Psychologie und Krimis. 😀 Tüfteln, erkennen, nach Lösung suchen..... Kreativität, eigenes erschaffen....

Du hast es so schön beschrieben, die leuchtenden Kinderaugen. Wem die alleine schon auslangen, die Menschen haben auch schon ein Herz und können sich auch drauf besinnen.

Ich bin garnich mit "Ansprüche stellen" aufgewachsen, wie kann ich es also vermissen? 😉
War schon immer auf mich alleine gestellt.

Und jammern tut meine Mutter und ändert nix. Dann müßte sie ja ihre nach außen hin "gestellte" Welt verlassen. Genau deswegen hatte ich damals den Kontakt abgebrochen. 🙂

Es gibt keine perfekten Eltern, aber wenn Kinder keine Angst vor den Eltern haben, dann gibts halt Reibungspunkte, aber das gehört mit zum Reifen. Das ist doch der erste Schritt ein Kind aufs Leben vorzubereiten.

Schönen 1.Advent. :unschuldig:
 
natürlich ist es richtig zu fordern von den eltern unterstützt zu werden und kein überzogener anspruch. leider sollte man sich aus meiner sicht auch irgendwann damit abfinden, wenn einen die eltern nicht so unterstützen, wie man es sich wünscht. nein, man muss es auch nicht verzeihen, aber einen weg finden damit umzugehen.
 

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