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Überstunden mit dem Gehalt abgegolten

Mit dem Gehalt abgegoltene Überstunden sind bei normalen Arbeitnehmern mit durchschnittlichem Gehalt sittenwidrig. erst ab einem sehr hohem Verantwortungsgrad mit entsprechend hohem Verdienst sind solche Klauseln zulässig.

Das würde ich so nicht unterschreiben.

Du schreibst von PDL, es handelt sich also um einen Job in der Pflege. Dann würde ich woanders hingehen.
 
Mit dem Gehalt abgegoltene Überstunden sind bei normalen Arbeitnehmern mit durchschnittlichem Gehalt sittenwidrig. erst ab einem sehr hohem Verantwortungsgrad mit entsprechend hohem Verdienst sind solche Klauseln zulässig.

Das würde ich so nicht unterschreiben.

Du schreibst von PDL, es handelt sich also um einen Job in der Pflege. Dann würde ich woanders hingehen.
Nein, nein. PDL steht für Personaldienstleister. Der Job ist in der produzierenden Industrie.
Vom Aufgabenbereich wäre es wirklich ein Karrieresprung. Abhängig bin ich von diesem Job nicht. Ich habe einen festen Job. Bei meinem aktuellen Arbeitgeber (bin seit 8.5 Jahren dort), kann ich mich privat- und beruflich nicht weiterentwickeln.
 
PDL kann auch Personaldienstleister heißen. Gibt es bei mir in der IT recht häufig.

Trotzdem würde ich sowas nicht unterschreiben, wenn es kein hochkarätiger Job ist. Klar, wenn ich 250.000€ im Jahr verdiene, kann man ein paar gratis Überstunden im Monat im Zweifel schon verlangen, aber bei geschätzt 99% der Jobs ist das nun mal nicht der Fall.

Denn wie oben gesagt, wenn die Firma nur nicht will, dass die Leute Überstunden machen bis ich pleite bin, kann ich das anderweitig lösen (grundsätzlich Freizeitausgleich ab der ersten Stunde, Überstunden nur auf Anordnung erlaubt, dann aber bezahlt...)...
 
Das ist der ganz normale Betrug. Du sollst jede Woche 45 Stunden arbeiten und kriegst dafür ein bestimmtes Monatsgehalt. Im Arbeitsvertrag stehen aber 40 Stunden. Mehr kann da nicht stehen, sonst müsste man eine 6Tage-Woche vereinbaren. Dann muss die Firma aber Wochenendzuschläge zahlen. Und falls es die nicht gibt, muss sie aber in jedem Fall mehr Jahresurlaub gewähren. Darum offiziell 40 Stunden.

Im Ergebnis führt die Firma Sozialabgaben und Lohnsteuer für 40 Stunden ab und lässt 45 Stunden arbeiten. Man kann das Sozialversicherungsbetrug oder auch Steuerbetrug nennen. Oder Marktwirtschaft 🙂
 
Das ist die große Frage... mündlich kann man vieles erzählen, der Vertrag etwas anderes.
Ich hatte zunächst ein Gespräch mit der künftige Chefin. Ich bat sie mir zu erklären, wie ich den Passus verstehen soll. Sie gab den Passus fast 1🤐 wieder und meinte "Sie sollen ja aber keine Überstunden machen".
Dann kontaktierte mich der PDL und fragte wie der Stand sei. Nachdem ich es erzählt hatte, meinte er dann erstaunt "sie hätten ja dann theoretisch 180 Stunden im Monat. Nein, das glaube ich nicht". Nachdem er dann ein Gespräch mit der künftigen Chefin hatte, wo ich nicht involviert war, meinte er dann, dass alles nur ein Missverständnis sei. Ich könne sehr wohl die Überstunden ab der 1 Minute an, abfeiern. Nur ist im Vertrag keine Spur davon zu lesen.

Das ganze scheint mir irgendwie zu stinken.
Im zweiten Gespräch teilte mir die Chefin mit, dass sie bereits einen Kandidaten hatten. Dieser habe den Vertrag unterschrieben, die Stelle jedoch nie angetreten und habe sich nicht mehr gemeldet. Nachdem ich den Vertrag gelesen hatte, dachte ich mir "Nun weiß ich wieso der Kandidat so gehandelt hat".
So ein Hickhack würde ich nicht mitmachen.
Entweder den Vertrag vom Anwalt prüfen lassen oder lieber gar nicht unterschreiben.
Sagen kann man viel.
 
Mal so am Rande erwähnt: Der TE schrieb, dass der Konzern 4000 Mitarbeiter hat. Man rechne sich das mal bei einem Bruttolohn von 11€ aus und rechne noch 4€ für Arbeitgeberanteil an Sozialversicherungen dazu, also zusammen 15€/h, die der AG nicht extra bezahlen muss:
15€/h*20h/Monat*4000 Mitarbeiter: Das sind mal eben 1,2 Mio€ Lohnkosten im Monat, die der AG NICHT bezahlen muss,da sie bereits mit dem Gehalt abgegolten sind.Heftig....
 
Mal so am Rande erwähnt: Der TE schrieb, dass der Konzern 4000 Mitarbeiter hat. Man rechne sich das mal bei einem Bruttolohn von 11€ aus und rechne noch 4€ für Arbeitgeberanteil an Sozialversicherungen dazu, also zusammen 15€/h, die der AG nicht extra bezahlen muss:
15€/h*20h/Monat*4000 Mitarbeiter: Das sind mal eben 1,2 Mio€ Lohnkosten im Monat, die der AG NICHT bezahlen muss,da sie bereits mit dem Gehalt abgegolten sind.Heftig....
Das wiederum ist nicht das Problem des AN.
 
Wenn das ein relativ kleiner Job in einem riesigen Konzern ist, werden die wegen dir wohl kaum eine Klausel streichen, die deren Juristen da mit Bedacht reingeschrieben haben.
 

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