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Überlegungen unsere Ehe zu öffnen

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Es gibt auch Möglichkeiten, eine Frau zu befriedigen, ohne sie mit dem Penis zu penetrieren.
Ihr beide müsst wissen, ob ihr dazu bereit seit und ob es Dir genügt.
Ich halte es für einen Trugschluss, dass eine offene Beziehung „Eure“ Beziehung bereichert.
Dein Mann wird leiden, er ist ohnehin schwer angeschlagen.
Aus meiner Sicht ist es viel zu früh, eine solche Entscheidung zu treffen.
Es besteht die Möglichkeit, dass er nur zustimmt, weil er Angst hat Dich zu verlieren.

Eine offene Beziehung birgt die Gefahr, dass Du Dich auf Dauer einem anderen Mann zuwendest.
In meinem Umfeld habe ich nur sehr wenig Erfahrungen, mit offenen Beziehungen, die ich kannte, sind alle gescheitert.
In den letzten anderthalb Jahren habe ich in Foren mit etlichen Usern diskutiert, die eine offene Beziehung führen oder führten. Wirklich funktioniert hat da aus meiner Sicht keine.
Aktuell ist eine langjährige offene Ehe (mit Kindern) gescheitert, die Frau hat die offene Beziehung ausgelebt, der Mann hat „freiwillig“ seit Jahren darauf verzichtet. Jetzt hat sich herausgestellt, dass er heimlich gelitten hat. Er hat einen Schlussstrich gezogen. Übriggeblieben sind nur Verlierer, denn die Frau wollte ihre Ehe nicht aufgeben.

Ich kann mir vorstellen, dass zwei Personen in einer offenen Beziehung leben und damit gut zurechtkommen.
Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass es eine innige Liebe ist, vielleicht eine gute Freundschaft.

Eine offene Beziehung, die nur ein Part der Partnerschaft lebt, ist aus meiner Sicht auf Dauer zum Scheitern verurteilt.

@Erdbeerfee78, Ihr, Du und Dein Mann müsst wissen, wie ihr mit der Situation umgeht.
Dein Mann hat durch seine Krankheit ein schweres Los zu tragen, er wird sehr darunter leiden, aus meiner Sicht wäre es schön, wenn Du alles tust, ihn nicht noch mehr zu verletzen.
Aber auch Du hast ein Recht auf Glück und Erfüllung.
Wir können hier unsere Meinung äußern, entscheiden müsst Ihr.
 
Woher nimmst Du die Erkenntnis, dass der Mann "dermassen verletzt" ist?

Das ist keine Erkenntnis. Es ist eine Vermutung. Wir alle hier kennen den Mann nicht.

Aber ich geb es zu: Meine Fantasie reicht halt nicht, um mir vorstellen zu können, dass ein Mann nach Jahren einer langen, monogamen Ehe nun gerade wenige Monate nach seiner lebensbedrohlichen Krebserkrankung und der infolgedessen aufgetretenen Erektionsproblematik von einer offenen Ehe begeistert ist. Der Mann ist doch aktuell überhaupt nicht in der emotionalen Lage, sich da klar zu positionieren.

Ich wiederhole gerne noch mal meine Frage von vor etlichen Seiten: Hätte die Frau nun Brustkrebs gehabt und eine Volloperation, wäre es dann wenige Monate danach o.k., wenn der Mann seine Vorliebe für Titten mit einer gesunden Frau auslebt?

Wer meine Beiträge liest, der weiß, dass ich keiner von den Männern bin, der je jammert, dass "wir Männer" es so viel schwerer haben. Eher im Gegenteil. Aber ich bin mir zu 100% sicher, dass der Mann hier andere Reaktionen zu lesen bekäme als die Frau.

Wäre ich in dieser Situation und würde meine Frau mir das so vorschlagen, ich glaube, ich würde mich trennen. Und das gar nicht mal, weil ich nicht gerne gemeinsam mit ihr nach auf sie sexuell komplett befriedigenden Lösungen schauen wollen würde. Sondern weil ich wenige Monate nach meiner Krebserkrankung mir Rückhalt wünschen würde und Rücksicht und keine egozentrische Fixierung auf den perfekten Sex.
 
Wäre ich in dieser Situation und würde meine Frau mir das so vorschlagen, ich glaube, ich würde mich trennen. Und das gar nicht mal, weil ich nicht gerne gemeinsam mit ihr nach auf sie sexuell komplett befriedigenden Lösungen schauen wollen würde. Sondern weil ich wenige Monate nach meiner Krebserkrankung mir Rückhalt wünschen würde und Rücksicht und keine egozentrische Fixierung auf den perfekten Sex.

Aha, also geht es darum, wieviel Zeit der Rücksichtnahme DU für angemessen erachtest.

Der Mann der TE trägt sich aber offenbar nicht mit Trennungsgedanken und die Öffnung wurde lau der TE von beiden beschlossen.
 
Sie hat hier nach Meinungen gefragt. Ich habe eine Meinung geäußert.

Ich dachte, so ist das Forum gedacht.

Und nein, ich halte das für keine von beiden auf Augenhöhe getroffene Entscheidung. Die Themenerstellerin sucht hier Absolution für ihr Verhalten, warum sie meint, die zu brauchen, entzieht sich meiner Kenntnis. Von einigen bekommt sie Absolution, von anderen nicht. Sie hat das Recht, sich von wem auch immer penetrieren zu lassen. Ich hab das Recht, das egozentrisch und völlig daneben zu finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Mann der TE trägt sich aber offenbar nicht mit Trennungsgedanken und die Öffnung wurde lau der TE von beiden beschlossen.
Ich bin mir sehr sicher, dass er noch nicht in der Lage ist, die Tragweite seiner Entscheidung zu überblicken.
Sie wird aus der Verzweiflung heraus entstanden sein.
Ich hatte intensiven Kontakt zu zwei Männern, die in einer ähnlichen Situation wie der Mann der TE waren.
Es hat Jahre gedauert, bis diese sich einigermaßen mit ihrer Situation arrangiert hatten.

Auch ich kann hier nur meine Meinung äußern, was der Mann der TE wirklich denkt und fühlt weiß nur er. Den Umgang der TE mit der Situation halte ich allerdings für unsensibel.
 
Ich bin mir sehr sicher, dass er noch nicht in der Lage ist, die Tragweite seiner Entscheidung zu überblicken.
Sie wird aus der Verzweiflung heraus entstanden sein.
Ich hatte intensiven Kontakt zu zwei Männern, die in einer ähnlichen Situation wie der Mann der TE waren.
Es hat Jahre gedauert, bis diese sich einigermaßen mit ihrer Situation arrangiert hatten.

Auch ich kann hier nur meine Meinung äußern, was der Mann der TE wirklich denkt und fühlt weiß nur er. Den Umgang der TE mit der Situation halte ich allerdings für unsensibel.

Vielleicht kann uns die TE ja etwas dazu sagen, bevor wir uns in Vermutungen und Unterstellungen ergehen...
 
Einerseits willst Du Rat, andererseits hast Du Dich denke ich schon entschieden TE. Ich lese hier nur mit, finde die unterschiedlichen Sichtweisen spannend.

Von mir würdest Du auch "Absolution" bekommen, vor allem weil es Eure Sache ist. Du solltest auf Dein Bauchgefühl hören und dann machen, worauf Du Lust hast. Oder auch nicht.
 
Vielleicht kann uns die TE ja etwas dazu sagen, bevor wir uns in Vermutungen und Unterstellungen ergehen...
Selbst die TE kann nur mutmaßen, aus welchen Motiven das Angebot ihres Mannes entstanden ist. Man denkt einen Menschen durch und durch zu kennen - doch eine Krankheit wie dieser verdammte Krebs ist oft ein so gravierender Einschnitt ins Leben, dass Seiten und Sichten von Menschen zutage treten, die man bisher noch nicht kannte.
Sowohl bei den Betroffenen als allerdings auch bei denjenigen, die indirekt davon betroffen sind wie die Erdbeere. Und für mich beweist sich genau in solchen Situationen wie sehr man zueinander steht... oder eben auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine interessante Sicht auf den Mann ist evtl. diese:

Er wird sich sicher sein keine andere Frau mehr zu finden die das akzeptiert, also arrangiert er sich eben damit sie mit anderen zu teilen.
Dafür hat er aber dann noch seine Partnerin, die ihm hoffentlich nicht davon läuft.

Irgendwie denke ich das er sowieso über kurz oder lang nur verlieren kann und verlassen wird. So zögert er das vermutlich einfach hinaus....
 
Irgendwie denke ich das er sowieso über kurz oder lang nur verlieren kann und verlassen wird. So zögert er das vermutlich einfach hinaus....
Ja wenn ein Paar sich liebt dann bin ich nach läppischen 5 Monaten als Partnerin so geschockt noch über die Krankheit meines Mannes dass Sex erst einmal ganz hinten ansteht.

Er hat schon verloren. Auch wenn sie bei ihm bleibt, da hat sich schon gezeigt was ihre Prioritäten sind.
 
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