Wir alle hier geben unsere Sichtweise zu einer Frage der TE kund.
Diese Sichtweisen sind bunt und unterschiedlich wie das Leben, das empfinde ich als gut und bereichernd.
Man muss die Sichtweise eines anderen nicht teilen, man darf sie auch kommentieren.
Allerdings sollte man sie akzeptieren, genau so, wie man einen Kommentar zur eigenen Sichtweise akzeptieren sollte.
Ich selbst hatte Hodenkrebs, ich habe einen Hoden und einige Lymphknoten verloren und gelte als geheilt.
Bei meinem Krankenhausaufenthalt und bei den Bestrahlungen habe ich Männer mit Prostatakrebs kennengelernt.
Durchweg war die größte Sorge, von der Frau verlassen zu werden, dieses Problem war größer als die eigene, schwere Erkrankung.
In den meisten Fällen waren die Männer auf Dauer nicht mehr zu einer Erektion fähig, aber die Gefühle und das Verlangen waren noch da.
Die Männer hätten alles getan, um ihre Frau nicht zu verlieren, allerdings bestimmt nicht aus Überzeugung. Pure Verzweiflung!
Wir wissen nicht, ob es beim Mann der TE so ist, allerdings schätze ich die Wahrscheinlichkeit als sehr hoch ein, zumal sie bis dato monogam gelebt haben.
@Erdbeerfee78 Du musst wissen, wie wichtig Dir Deine Ehe und Dein Mann ist.
Wie schon erwähnt, jeder hat das Recht auf Glück und Erfüllung, solltest Du nicht auf Sex mit Penetration durch den Penis verzichten können, dann versuche zu ergründen, wie frei sein Angebot an Dich wirklich ist.
Ist es nur aus der Verzweiflung geboren, dann trenne Dich von ihm, auf lange Sicht wird er damit dann besser fahren.
Auch das ist lediglich meine Sicht der Dinge, ob sie so richtig ist, kann ich nur vermuten, aber nicht wissen.