Ich auch nicht . Das ist echt verrückt. Ich bin ja jetzt leider auch niemand mit mehreren Jahren Berufserfahrung in dem Gebiet, jedenfalls nicht im Umgang mit solchen Systemsprengern. Klar haben hier manche geschrieben, dass das für jemanden wie mich nicht fair ist, gleich ein solches Kind zu bekomme. Dazu muss man sagen, dass mein Arbeitgeber bisher eig nur die Infos der Mutter hat, die zum größten Teil nicht mit denen der Schule übereinstimmen. Dieses Kind ist sehr intelligent und die Mutter sehr kompliziert. Sie redet diese Probleme sehr klein und die Wahrnehmung von ihr und dem Kind sind nicht die der Schule und meiner. Das macht es zusätzlich schwierig, denn in den Augen der Mutter erzählen die Lehrer Lügen und wollen ihn nur loswerden. Das ist aber nicht so. Die Lehrer haben alles ausgeschöpft, was bisher möglich war und die Klasse und die Lehrer gehen immer noch sehr verständnisvoll und professionell mit dem Kind um. Diese Situation ist schon seid der ersten Klasse so und mittlerweile einfach festgefahren. Sie sehen das Kind auf einer anderen Schule, die dessen Bedürfnisse mehr gewährleisten können, aber die Mutter hat gar kein Verständnis dafür.Ich hätte als Grundschüler nicht einmal gewusst, was "sexuelle Belästigung" ist.
Eine so verrückte Zeit.
Ich bin mir auch nicht 100% sicher, ob er wirklich weiß, was das bedeutet. Ich komme da einfach wirklich sehr an meine Grenzen . Ich bin mir sicher, dass ich mit Kindern gut zu recht kommen würde , die "nur" ADHS haben, oder Autismus. da ich da einmal Wissen mitbringe und ein bisschen Erfahrungen. Ich bin jedoch Berufsanfänger und ich bin Jetzt nach der ersten Woche echt sehr geschlaucht . Ich weiß auch durch Gespräche mit anderen Schulbegleitungen und meiner Arbeitsstelle, dass diese Situation, die ich erlebe, absolut kein Normalfall ist, auch als Schulbegleitung nicht und mein Arbeitgeber rät mir da eben, auf meine Grenzen zu hören.
Ich handel auch jetzt nach Aussagen der Schule gut und richtig mit dem Kind, da ich klare Grenzen setze, lasse mich nicht klein kriegen, lege Konsequenzen offen und habe bisher einen guten Draht zu dem Kind, bleibe verständnisvoll und empathisch.
Ich werde heute der Mutter nochmal aufzeigen, dass ich bereit bin dem ganzen noch eine Chance bis zu den Ferien zu geben und wenn sowas halt nicht nochmal passiert, ich nach den Ferien leider nicht weiter machen kann.
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