Ich antworte mal hier auf die Kritik von
@weidebirke, da ich den anderen Faden damit nicht belasten möchte.
Völlig richtig ist, dass ein Modell wie das der Naturellunterschiede nicht "bewiesen" werden kann. Es ist, obwohl der Verdacht im Raum steht, dass es mit Epigenetik zu tun hat, ein geisteswissenschaftliches Modell und deshalb nicht wie z. B. die Blutgruppen objektiv messbar oder beweisbar. Ebensowenig kann man aber etwa das Phänomen der Händigkeit beweisen. Trotzdem finden es viele Menschen nützlich zu wissen, ob sie Rechts- oder Linkshänder sind und auch Lehrkräfte achten darauf.
Wenn es verwerflich ist, etwas mit anderen zu teilen, an dem man selbst mitgewirkt hat, verstehe ich den Sinn des Forums nicht mehr. Müssen dann alle schweigen, die irgendwo besonders gut Bescheid wissen oder sich wissenschaftlich um ein Thema bemühen? Das wäre ja absurd. Und zum Vorwurf, ich würde hier "Werbung für mein Modell" machen: Dieses Modell wurde von ziemlich vielen Praktikern, darunter Ärztinnen, Psychotherapeuten und Biologen, erarbeitet und ja, ich habe neben Dr. Dietmar Friedmann und Dr. Klaus Fritz, die sich wiederum von anerkannten Psychologen wie Stephen Karpman, Eric Berne und anderen haben anregen lassen, daran mitgearbeitet – und ich versuche verständlicherweise, da ich es als sehr nützlich erlebe, anderen davon zu erzählen, wo es zum Thema passt oder helfen könnte.
Das mache ich übrigens seit 22 Jahren hier im Forum und auch in der normalen Welt, aber ich verdiene damit nicht meinen Lebensunterhalt sondern gehe wie andere auch dafür arbeiten
🙂