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Typisierung von Menschen (Kindern)

@Werner Ich habe mir das angesehen und versuche gerade Leute (und auch mich selbst) zu typisieren. Ich finde das aber nicht einfach. Gibt es auch Mischtypen?
In der Naturellwissenschaft geht man davon aus, dass alle Menschen "Mischungen" aus den Naturellanteilen zeigen – der "Naturelltyp" besteht darin, dass wir einen von drei Anteilen bevorzugt ausleben und einen anderen vernachlässigen. Es ist wie bei der Händigkeit: du hast zwei Hände, benutzt aber eine davon öfters (außer du bist beidhändig veranlagt).

Grade wenn man schon etwas älter ist, zeigt sich der Naturelltyp häufig nicht mehr so deutlich – am deutlichsten ist er bei Kindern/Jugendlichen, bei ganz alten Menschen und in Stresssituationen zu sehen.

Es geht vielen so wie dir, die sich selbst mit einer Zuordnung versuchen. Man kennt sich selbst einfach zu gut und sieht die eigene Bevorzugung nicht. Wenn du magst, leg' die drei Typbeschreibungen doch mal jemand vor, der dich sehr gut und möglichst lange kennt. Meistens sehen die es recht schnell 🙂

Was auch gut geht: In einer Gruppe "abstimmen". Habe ich öfters gemacht und meistens war das Ergebnis dann auch das, was bei einer ausführlichen Analyse herauskam. Geht z. B. in Familien gut. Man gibt allen die Beschreibungen zu lesen und jeder darf dann für alle ankreuzen, was er für wahrscheinlich hält.

Wenn ich ganz kurz nur Zeit habe, frage ich gerne, ob sich jemand eher als Ja-, Vielleicht- oder Nein-Mensch sieht. Also welche Haltung davon seine bevorzugte ist. Oder ob sich jemand eher als Schimpanse, Orang-Utan oder Gorilla sieht, wenn er nur diese drei zur Auswahl hat (alternativ: Delfin, Blauwal, Haifisch).
 
In der Naturellwissenschaft geht man davon aus, dass alle Menschen "Mischungen" aus den Naturellanteilen zeigen – der "Naturelltyp" besteht darin, dass wir einen von drei Anteilen bevorzugt ausleben und einen anderen vernachlässigen. Es ist wie bei der Händigkeit: du hast zwei Hände, benutzt aber eine davon öfters (außer du bist beidhändig veranlagt).

Grade wenn man schon etwas älter ist, zeigt sich der Naturelltyp häufig nicht mehr so deutlich – am deutlichsten ist er bei Kindern/Jugendlichen, bei ganz alten Menschen und in Stresssituationen zu sehen.

Es geht vielen so wie dir, die sich selbst mit einer Zuordnung versuchen. Man kennt sich selbst einfach zu gut und sieht die eigene Bevorzugung nicht. Wenn du magst, leg' die drei Typbeschreibungen doch mal jemand vor, der dich sehr gut und möglichst lange kennt. Meistens sehen die es recht schnell 🙂

Was auch gut geht: In einer Gruppe "abstimmen". Habe ich öfters gemacht und meistens war das Ergebnis dann auch das, was bei einer ausführlichen Analyse herauskam. Geht z. B. in Familien gut. Man gibt allen die Beschreibungen zu lesen und jeder darf dann für alle ankreuzen, was er für wahrscheinlich hält.

Wenn ich ganz kurz nur Zeit habe, frage ich gerne, ob sich jemand eher als Ja-, Vielleicht- oder Nein-Mensch sieht. Also welche Haltung davon seine bevorzugte ist. Oder ob sich jemand eher als Schimpanse, Orang-Utan oder Gorilla sieht, wenn er nur diese drei zur Auswahl hat (alternativ: Delfin, Blauwal, Haifisch).

Auf diese beiden letzten Fragen würde ich eindeutig sagen, dass ein Delfin wäre und ein Ja-Mensch (das heißt ich sage häufig ja, halte aber nicht alle Versprechen)… aber ich habe auch Eigenschaften der anderen Typen.
 
Auf diese beiden letzten Fragen würde ich eindeutig sagen, dass ein Delfin wäre und ein Ja-Mensch (das heißt ich sage häufig ja, halte aber nicht alle Versprechen)… aber ich habe auch Eigenschaften der anderen Typen.
Okay, dann rate ich dir mal, beim "Gelben Naturell" genauer nachzulesen.


Das Nicht-Einhalten von Versprechungen ist sehr typisch – ich rede von mir 🙂 ... habe mir zeitweise angewöhnt, eine Liste meiner Versprechungen zu führen und abzuhaken, was ich erledigt hatte.
 

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Okay, dann rate ich dir mal, beim "Gelben Naturell" genauer nachzulesen.


Das Nicht-Einhalten von Versprechungen ist sehr typisch – ich rede von mir 🙂 ... habe mir zeitweise angewöhnt, eine Liste meiner Versprechungen zu führen und abzuhaken, was ich erledigt hatte.
Das mache ich auch. Ich habe ein übe To-Do-Liste inklusive Dinge, die ich leichtfertigerweise versprochen habe, aber keine Ahnung habe, wie ich die halten kann (aber ich bemüh mich oder denke darüber nach)… aber ich habe auch Eigenschaften vom blauen Typ (beispielshalber Sport tut mir gut)… und es gibt Eigenschaften, von gelben Typ, die ich nicht habe… beispielshalber glaube ich dass man meine Emotionen nicht vom Gesichtsausdruck ablesen kann, weil ich nämlich meistens lächele.

Ich muss mir das noch genauer angucken und auch den Teil mit den Kindern. Auf jeden Fall sehr interessant.
 
… aber ich habe auch Eigenschaften vom blauen Typ (beispielshalber Sport tut mir gut)… und es gibt Eigenschaften, von gelben Typ, die ich nicht habe… beispielshalber glaube ich dass man meine Emotionen nicht vom Gesichtsausdruck ablesen kann, weil ich nämlich meistens lächele.

Ich muss mir das noch genauer angucken und auch den Teil mit den Kindern. Auf jeden Fall sehr interessant.
Zwei Hinweise noch: Menschen mit blauem Naturell halten sich gerne für "Gelbe" (bei den Blauen ist der gelbe Anteil ja "normal", also weder bevorzugt noch vernachlässigt). Also auch dort nochmal genauer hinschauen bitte.

Ein Hinweis auf "Blau" wäre z. B., dass du deshalb oft Ja sagst, weil dir das Nein-Sagen schwerfällt. Menschen mit blauem Naturell zeigen eher dezente Mimik und nur wer genau hinsieht, merkt da kleine Unterschiede.

Ein deutlicher Unterschied zwischen Gelb und Blau ist, dass sich die "Gelben" eher zu wenig Zeit nehmen/lassen, die "Blauen" meisten (aus Sicht der anderen) zu viel.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem "Sein" (das eigene Wesen, die Eigenart, die sich in spontanen Impulsen oder langfristig stabilen Tendenzen zeigt) und dem "Verhalten". Das Verhalten variiert man je nach Situation, aber die Wesensart ist beständig und zeigt so auch das Naturell an.
 
Die meisten Menschen haben zwei Augen ...das ist eine Typisierung, das ist ihre Natur 2 Augen.

Wenn ich aber versuche Menschen aufgrund des Temperamentes zu typisieren und davon ausgehe, das Temperament etwas ist, das "angeboren" ist , so als wäre es ein Naturell - was bisher nicht als bewiesen gilt, dann ist das schon eine "Übersehung " der Tatsache das Menschen dazu in der Lage sind, ganz natürlich ihr Temperament zu verändern, genauso wie sie in der Lage sind, ihr Naturell zu ändern.

Denn wenn Menschen sich beispielsweise radioaktiver Strahlung aussetzen mutiert das Genom ( Naturell u.U.)
in der Krebsforschung ist klar - ein Krebstumor hat ein eigenes Netzwerk - wie eine KI - er denkt und weiß was passiert...sozusagen.
Aber der Wirt bekommt davon nix mit, verändert aber dadurch sein "Naturell", Temperament, wie auch immer.

Hält man einen noch für völlig ausgeglichen, für bodenständig ruhig, gelassen, verantwortungsbewusst, emphatisch, so kann der ganz schnell zu skrupellos, risikobereit, unbesonnen, unstet, unruhig werden.

Das kann der Mensch aber auch selbst steuern, wenn Du nix versprichst, musst Du auch nix halten.
Hast Du also gemerkt, Du hälst es nicht, wäre es gut , wenn Du nix mehr versprichst oder an der Konsequenz arbeitest, das Versprochene zu tun, wenn Dich das eigene Verhalten stört.
 
Die meisten Menschen haben zwei Augen ...das ist eine Typisierung, das ist ihre Natur 2 Augen.

Wenn ich aber versuche Menschen aufgrund des Temperamentes zu typisieren und davon ausgehe, das Temperament etwas ist, das "angeboren" ist , so als wäre es ein Naturell - was bisher nicht als bewiesen gilt, dann ist das schon eine "Übersehung " der Tatsache das Menschen dazu in der Lage sind, ganz natürlich ihr Temperament zu verändern, genauso wie sie in der Lage sind, ihr Naturell zu ändern.

Denn wenn Menschen sich beispielsweise radioaktiver Strahlung aussetzen mutiert das Genom ( Naturell u.U.)
in der Krebsforschung ist klar - ein Krebstumor hat ein eigenes Netzwerk - wie eine KI - er denkt und weiß was passiert...sozusagen.
Aber der Wirt bekommt davon nix mit, verändert aber dadurch sein "Naturell", Temperament, wie auch immer.

Hält man einen noch für völlig ausgeglichen, für bodenständig ruhig, gelassen, verantwortungsbewusst, emphatisch, so kann der ganz schnell zu skrupellos, risikobereit, unbesonnen, unstet, unruhig werden.

Das kann der Mensch aber auch selbst steuern, wenn Du nix versprichst, musst Du auch nix halten.
Hast Du also gemerkt, Du hälst es nicht, wäre es gut , wenn Du nix mehr versprichst oder an der Konsequenz arbeitest, das Versprochene zu tun, wenn Dich das eigene Verhalten stört.

Das ist folgendermaßen: Jemand möchte, dass ich etwas für ihn mache, „Phönix, hilfst du mir mit …?“. Ich möchte nicht direkt „Nein“ sagen, sage „Ja, ich schau mal was ich tun kann“ und hoffe in der Zwischenzeit jemand zu treffen, der hilfreich ist oder eine Lösung zu finden.

Manchmal passiert das auch. Ich halte immer die Augen auf. Manchmal aber auch nicht.

Ich hoffe, dass die Leute auch sehen, dass ich ja eigentlich überhaupt nicht „Ja“ sagte sondern „Ja, ich schau, was ich tun kann“ oder „Ja, ich suche nach einer Lösung für dein Problem“ und es bedeutet ja nicht, dass ich etwas tun kann oder diese Lösung auch finde.

Wie dem auch sei - ich versuche das auch einschränken und will jetzt nur noch Hilfe versprechen, wenn ich das auch leisten kann.
 
Ich finde das Thema hoch interessant.

Leider irritieren mich die "Farben", die hier eingebracht werden.
Ich bin nach HBDI (Herrmann) gelb, im Stressprofil blau, also A und D Quadrant. Da geht es allerdings nicht ums Naturell sondern um die Denkpräferenz.

Das PDF, das du @Werner Montag gepostet hast, finde ich daher ebenfalls einigermaßen verwirrend.
 
Zwei Hinweise noch: Menschen mit blauem Naturell halten sich gerne für "Gelbe" (bei den Blauen ist der gelbe Anteil ja "normal", also weder bevorzugt noch vernachlässigt). Also auch dort nochmal genauer hinschauen bitte.

Ein Hinweis auf "Blau" wäre z. B., dass du deshalb oft Ja sagst, weil dir das Nein-Sagen schwerfällt. Menschen mit blauem Naturell zeigen eher dezente Mimik und nur wer genau hinsieht, merkt da kleine Unterschiede.

Ein deutlicher Unterschied zwischen Gelb und Blau ist, dass sich die "Gelben" eher zu wenig Zeit nehmen/lassen, die "Blauen" meisten (aus Sicht der anderen) zu viel.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem "Sein" (das eigene Wesen, die Eigenart, die sich in spontanen Impulsen oder langfristig stabilen Tendenzen zeigt) und dem "Verhalten". Das Verhalten variiert man je nach Situation, aber die Wesensart ist beständig und zeigt so auch das Naturell an.

Ich muss darüber nachdenken. Sehr interessant jedenfalls.
Hat sich einer der anderen hier schon versucht zu typisieren?
 
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