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Trennung von Ehefrau wegen Affäre. Direkt mit offenen Karten spielen?

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Genau.....
und das ist leider eine Zeit, in der viel Geld in eine Mietwohnung fließt.

Dennoch: mir wäre mein Seelenfrieden mehr wert und wie gesagt, ich hätte bei der angespannten Situation, schon lange Kontakt aufgenommen mit dem Jugendamt bzw. JC / aufstockendes Bürgergeld.

Für mich persönlich gäbe es nichts schlimmeres als mit jemandem zusammen leben zu müssen, der mich gerade so abserviert hat. So kann für die Ex-Frau ja auch nicht der so notwendige Abstand gewonnen werden.

Mein Anwalt (egal, ob ich in ihrer oder seiner Rolle stecken würde) hätte da jetzt von mir Besuch bekommen indem auch abgesprochen wird was bei wem bleibt oder unter welchen Umständen bleiben kann. Vielleicht bietet sich da Verhandlungsmasse.

Gruß von Grisu
Bürgergeld wird der TE bestimmt nicht bekommen, das kriegt man als Berufstätige nur, wenn der Verdienst unterm Existenzminimum liegt.
Was hier sicher nicht so ist...

Wenn er überhaupt auf staatliche Leistungen Anspruch hätte, dann höchstens vielleicht auf Wohngeld, wenn er nicht aus dem Mietvertrag rauskommt, und gleichzeitig für eine eigene Wohnung Miete zahlen müsste.
Da ist aber eine andere Behörde für zuständig, und außerdem müsste er dann erstmal eine neue Wohnung haben, bevor man das beantragen kann.
 
Antwort: Ja, aber nicht sofort nach der Trennung. Grundsätzlich kann ein Ehegatte den anderen Ehegatten erst dann zur Mitwirkung bei der Kündigung zwingen, wenn das Trennungsjahr abgelaufen ist.[...]Nach Ablauf des Trennungsjahres kann er sich aber nicht mehr wehren. Verweigert er dann weiterhin seine Mitwirkung bei der Kündigung, so kann der andere Ehegatte ihn vor dem Familiengericht auf Zustimmung zur gemeinsamen Kündigung verklagen."

LOL 1 Jahr? Und dann erst dagegen klagen und jeder weiß wie lange sowas dann auch nochmal dauert.
Da kann ja nur noch die einzige Option sein, durch Nichtzahlung aus einem Mietverhältnis zu kommen.

Seine Ex sollte sich gut überlegen ob sie es darauf ankommen lässt.
Wenn erstmal gemahnt wurde und der Mietvertrag einseitig vom Vermieter gekündigt wurde, glaube ich kaum das dieser Vermieter nochmal Bock darauf hat einen neuen Vertrag mit seiner Ex zu machen.
Dann ist das Thema durch. Während er zur Freundin oder seinen Eltern kann, ist die Frage ob sie genauso problemlos irgendwo unterkommen kann.
Statt zu flamen als würde es kein Morgen geben, sollte sich allmählich mal was im Gehirnkasten bewegen.
 
Wenn du ausziehst nimm deine Papiere und Sachen mit.

Oft werden diese Dinge von der Ex aus Rache zerstört...wie hier im Forum bei ähnlichen Fäden.
 
Sie hat komplett recht!
Ich kann ihre Wut verstehen, aber recht hat sie trotzdem nicht.

Anscheinend ging es ja schon ab Geburt des heute 9-jährigen Sohnes mit der Beziehung bergab, sie haben sich völlig auseinandergelebt; das kann passieren und beide hatten kein Interesse, sich wieder anzunähern.

Vor 4 Jahren fing er dann die Affäre an. Das war sein großer Fehler. Die Beziehung war tot, warum noch bleiben? Er hat es aber weiterlaufen lassen.

Und jetzt wurde die Frau vor vollendete Tatsachen gestellt und dreht durch.

@Klavierspieler, erst bist du zur Freundin gezogen und jetzt wieder zurück in die Wohnung zu deiner Frau. Die Wohnsituation ist völlig ungeklärt, weil deine Frau zu keinem Gespräch bereit ist.

Du redest davon wie schwierig die Wohnungssuche ist. Was suchst du eigentlich genau? Eine Wohnung für dich und deinen Sohn oder für dich und deine Freundin mit Zimmer für deinen Sohn?

Er soll ja, wenn es nach dir geht, überwiegend bei dir leben, müsste allerdings auch von deinen Eltern und deiner Freundin betreut werden, weil du öfter weg bist. Ob das mit der Freundin klappen würde, steht auch noch in den Sternen.

Für mich klingt das alles sehr chaotisch und planlos.
 
Er soll ja, wenn es nach dir geht, überwiegend bei dir leben, müsste allerdings auch von deinen Eltern und deiner Freundin betreut werden, weil du öfter weg bist. Ob das mit der Freundin klappen würde, steht auch noch in den Sternen.

Für mich klingt das alles sehr chaotisch und planlos.

Aber Betreuung durch ihn mithilfe der unterstützenden Personen die er aufzählte ist doch im Prinzip ein Plan.
Und einige andere Dinge muss man dann halt auch einfach machen und sehen wie es läuft. Zb. das kennenlernen seiner Freundin. Es ist ja nicht alles planbar.
 
Aber Betreuung durch ihn mithilfe der unterstützenden Personen die er aufzählte ist doch im Prinzip ein Plan.
Naja, kommt drauf an, wie oft das dann tatsächlich vorkommt.

Das wäre für 1 oder 2 Wochen eine Lösung. Wir sind dann 45 Minuten von Schule, Handballverein und Freunden entfernt. Das geht auf Dauer nicht.
Ob die Eltern da längerfristig mitspielen, weiß man nicht.

Oh ja, das arme Opfer...
Vielleicht solltest du deine eigenen Ratschläge beherzigen.
Wer derart parteiisch ist, sollte diesen Thread besser meiden.
Du bist von Anfang an sehr feindselig der Ehefrau gegenüber, ob das hilfreich ist? Ich bezweifle es.
 
Ich finde, er sollte in nächster Zeit mal ein Treffen zwischen seinem Sohn und der Freundin arrangieren.
Vielleicht, wenn sie gleichzeitig was mit dem Kind unternehmen oder so...

Das war bei mir vor ca 25 Jahren auch so, denn mein damaliger Partner war Vater einer Tochter, die er an den meisten Wochenenden zu Besuch hatte.
Beim ersten Treffen haben wir damals einen Ausflug in den Tiergarten gemacht, und das hat dann auch ganz gut geklappt.
Außerdem war Schwimmen eine der Lieblingsbeschäftigungen der Tochter, genau wie bei mir, und so hatten wir von Anfang an ein gemeinsames Thema.

Vielleicht fühlt sich der Junge auch ganz wohl wenn er merkt, daß zwischen seinem Vater und der Freundin ein liebevoller Ton herrscht, und keine dauernden Spannungen und Sticheleien wie zu Hause zwischen den Eltern?
Das wäre natürlich optimal...
 
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