Meine Gedanken zu deiner Situation:
Willkommen im Forum 🙂
Das ist doch verständlich, ich fände es als "unnormal", wenn du die Situation "einfach so" abschütteln würdest.
Ja, andere bleiben aus Gewohnheit, wegen den Kindern oder dem Geld zusammen.
Ob das unbedingt besser ist.
manchmal hinterfrage ich auch mein gefüge oder wenn ich die anderen Partnerschaften/Ehen so sehe...
Was denkst du, wie "plötzlich" die Trennung nach außen wirkte.
Habt Ihr nicht versucht die Fassade nach außen zu wahren ?
Nach 29 Jahren Ehe, gehe ich davon aus, daß Ihr irgendwo zwi. 50 und 60 seid.
"Wir" sind Generation X.
In den Köpfen und in denen unsrer Eltern sind hier noch die Männer "die Versorger".
Wenn du dich jetzt der Familie entziehst... bist du der Buhmann 😉
Jepp, siehe oben 😉
Wer will denn wissen, wie es dir geht ?
Männer sind die Versorger, Frauen kümmern sich um Haus und Familie
Hier kann helfen, dir zunächst nochmal deiner Beweggründe bewusst zu werden.
Ja, so bin ich auch geprägt.
Was ist ?
oder
Gibt es wirklich eine faire Lösung ?
Ihr (zunächst du und dein Frau) solltet euch nach etwas Abstand an den "grünen Tisch" setzen und ie Situation besprechen.
Evtl. gleich oder etwas später mit dem Sohn.
Verständlich...
Meine Mutter sagte gerne:
"Früher blieb man zusammen, heute trennt man sich, beides ist nichts"
oder
Früher hat man geflickt, heute wirft man weg"
😉
Hier könnt ihr nur eure Sicherheit finden.
Nein, warum ?
Weshalb, habt ihr in eurem Rahemn über die Familiensituation gesprochen (oder es totgeschwiegen 😉)
Ich könnte mir vorstellen, nach außen ja.
Das finde ich veständlich...
Du haderst mit dem "heiligen Familienbild", deine Familie auch.
Also, ich bin auch Generation X, und ich kenne das nicht nun wirklich nicht mehr so, daß der Mann grundsätzlich der Versorger ist, und die Frau sich "nur" um Haushalt und Kinder kümmert.
Das war selbst bei der Generation unserer Eltern nicht mehr immer so...
Du vergisst, daß es genau diese Generation, und die der heute 60-70jährigen war, die im Familienrecht einiges geändert hat:
z.B. daß Kindesunterhalt vor Ehegattenunterhalt geht.
Oder daß die Frau, die die Kinder bei sich wohnen hat, trotzdem wieder halbtags arbeiten gehen muss, und wenn die Kinder über 12 sind, auch Vollzeit.
Und der alten Zopf vom Unterhalt für ein"standesgemäßes Leben" das der geschiedene Ehemann seiner Ex-Frau schuldet, ist auch schon länger obsolet.
Außerdem haben heute auch bei Unverheirateten beide Elternteile ab Geburt das gemeinsame Sorgerecht, was vor 40 Jahren undenkbar war...
Und die Witwenrente ist inzwischen auch deutlich geringer, und wird nur noch zeitlich sehr begrenzt gewährt.
Also warum sollte unsere Generation, und die davor diese Dinge geändert haben, wenn sie doch angeblich immer noch am Versorgerehen-Prinzip festhält?
Aber wir wissen hier ja noch gar nicht, wer in dieser Ehe gearbeitet oder nicht gearbeitet hat, wer sich hauptsächlich um die Kinder gekümmert hat, und vor allem, aus welchem Grund die Trennung jetzt plötzlich gekommen ist.
Im Übrigen, wenn eine Frau sich für das Umfeld ziemlich plötzlich von Mann und Familie trennen will, dann muss die sich auch viele dumme Sprüche anhören, von wegen "die ist auf dem Selbstverwirklichungstrip" oder "die hat sich wohl einen mit mehr Geld geangelt" oder "die spinnt doch, das müssen die Wechseljahre sein".
Vielleicht denken hier die Eltern, daß in der Ehe alles in Ordnung war, oder sie haben sich mit der Schwiegertochter besonders gut verstanden?
Das werden wir wohl noch sehen, was der TE dazu schreibt...