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Trennung mit 30 als Frau?

es gibt einen unterschied zwischen süchtig sein und suchtkrank sein. während die diagnose suchtkrankheit ein arzt stellen sollte, dass dein freund süchtig ist, sehe ich schon so. und daraus kann unbehandelt eben eine suchterkrankung werden.

vielleicht ist er bereit und geht zu den anonymen alkoholikern? wenn er ein kind wirklich will, muss er verantwortung übernehmen.

Sehe ich genauso wie du, wenn er überhaupt für irgendwas Verantwortung übernehmen will muss er sich endlich Hilfe holen.
Wir hatten gestern Abend ein langes Gespräch, er möchte erneut in die Tagesklinik. Diesmal eine andere Tagesklinik, speziell für Suchtkranke. Ob er dort morgen anruft und was sie in dem Fall sagen werde ich morgen berichten können.

es gibt eine frage, die finde ich sehr wichtig bei der entscheidung für ein kind. vielleicht hilft sie dir auch. wenn du dich nicht darum kümmern kannst, aus welchem grund immer, kannst du das kind deinem partner ohne bedenken anvertrauen, ganz sicher, es hat die gleichen chancen wie wenn du da wärst? und akzeptierst du weniger für dein kind?

Eine Gute Frage. Wenn mein Partner so wäre wie in den ersten 6 Jahren unserer Beziehung, oder auch nur in der Zeit, wo er seine Tabletten genommen hatte und auf den Alkohol verzichtete? Ja, dann würde ich ihm jederzeit meine Kinder anvertrauen.
Aber so ist er zur Zeit nicht und ich weiß nicht, ob er sich auf Dauer wieder fangen kann.
 
Ich finde dies ganzen Überlegungen zwar nachvollziehbar, aber müssig.
Irgendwer hier hat eine Signatur die Sinngemäss sagt "wir leben heute in einer Gesellschaft die auf Vernunft setzt, wenn man eigentlich auf sein Herz/seinen Bauch hören sollte."
Es kann alles passieren. ALLES!
Es kam sein dass wenn du mit deinem jetzigen Partner ein Kind bekommst ihr eine glücklich Familie seid...oder eine zufriedene...oder eine eher unglückliche aber trotzdem zusammen...dass ihr euch trennt...dass du trotzdem froh bist ein Kind zu haben...dass du es bereust...(dass du dir wünschen würdest das Kind nicht bekommen zu haben wäre wohl eher die ausnahme).
Es kann sein dass wenn du dich trennst du jemand 'besseren' findest und trotzdem kein Kind bekommst (warum auch immer), dass du niemanden mehr findest, oder jemanden der schon Kinder hat. Es kann sein dass du die Tennung bereust. Oder dass du froh bist, dich getrennt zu haben, dass du mit neuem Partner glücklich wirst oder unglücklich....
Oder es kann alles auch nochmal ganz anders kommen.
So wie du es niemals gedacht hättest.
Das kann dir keiner sagen. Absolut niemand.
"Leben ist was passiert, während wir Pläne machen."
Und
"Was immer geschieht - es liegt an uns ob wir es als Glück oder als Unglück betrachten,"
 
Peng 🙂
Ist das schwarz/weiß denken ?
Da wäre das Leben echt einfach 😉 🙂
Gruß Hajooo
Hallo Hajooo,
du solltest aus dem Kontext schon differenzieren das es mir um 2 Arten von Menschen geht, die sich aushalten lassen. Nicht um 2 Arten von Menschen überhaupt. 😉
Wenn ich weitere Arten von Nassauer vergessen haben sollte, so lasse es mich bitte wissen. 🙂
 
Vielen, vielen Dank für diesen neuen Denkanstoß. Das ist alles ein sehr guter Vorschlag. Ich denke die wenigsten Menschen denken bei der Kinderplanung darüber nach, ob sie es auch alleine schaffen würde. Das ist ein Gedankenspiel was sehr viel hergibt und sich viel mehr Menschen stellen sollten.
Da man in Deutschland ein Sozialsystem vorfindet das einen nicht verhungern lässt, sollte es doch eigentlich IMMER möglich sein, ein Kind groß zu ziehen. Es sei denn der persönliche Gesundheitszustand würde dies nicht möglich machen.
 
Da man in Deutschland ein Sozialsystem vorfindet das einen nicht verhungern lässt, sollte es doch eigentlich IMMER möglich sein, ein Kind groß zu ziehen. Es sei denn der persönliche Gesundheitszustand würde dies nicht möglich machen.
Seh ich anders. Wenn ich ein Kind in die Welt setze, ernähre ich es auch. Das Sozialsystem nutze ich, wenn ich in eine Notlage komme. Denn andernfalls haben wir nämlich genau das, Kinder bekommen um jeden Preis, der Staat zahlt schon. Sollte ich dich falsch interpretiert haben, sorry.
 
Seh ich anders. Wenn ich ein Kind in die Welt setze, ernähre ich es auch. Das Sozialsystem nutze ich, wenn ich in eine Notlage komme. Denn andernfalls haben wir nämlich genau das, Kinder bekommen um jeden Preis, der Staat zahlt schon. Sollte ich dich falsch interpretiert haben, sorry.
Wer sorgt denn für die Finanzen einer alleinerziehenden während der Elternzeit wenn man selbst wohl kaum arbeiten gehen kann und einen Ex Partner hatte, der mangels Masse nicht zum Unterhalt herangezogen werden kann? Aha. Also doch vorwiegend Singles mit Steuerklasse I. ^^

Streng genommen hast du diese Notlage, in welche du ja nicht kommen magst, doch ohnehin nach der Entbindung. 🙂
 
@Maximilianes 40; dein Beitrag geht mit meiner Meinung konform, du hast die Situation unserer TE super reflektiert.
Liebe TE wenn du dir Maximilianes Ratschlag zu Herzen nimmst , dann hast du schon mal einen guten Ansatzpunkt.

Nur noch eine Anmerkung meinerseits: Depressionen verschwinden selten ganz und für immer. Oft ist ein Hang zu Depressionen in den Genen verankert und bei besonderen Situationen steckst du wieder voll im Dilemma.
Gerade wenn man selbst damit zu kämpfen hat, ist es meiner Meinung nach hilfreich, einen starken und ausgeglichenen Partner an seiner Seite zu haben, der einen stützt, in schweren Zeiten auffängt und bei dem man Rückhalt finde.
Bei deinem jetzigen Partner sehe ich diese Eigenschaften nicht, im gegenteil, er fordert dich und belastet dich damit noch mehr.
Alkoholproblem: ist kein temporäres Problem - es wird das ganze Laben dem Menschen begleiten. Da gibt es kein "schönreden", auf die Art :" Er trinkt nur wenn..." Das sind Ausflüchte, Ausreden... und nichts anderes. Jemand der mit Alkohol nicht umgehen kann, muss die Finger ganz davon lassen.


Du kennst natürlich auch seine liebenswürdigen Seiten, bist emotional natürlich ganz anders eingebunden als ich als Außenstehende.
Ich kann dir nur aus meiner eigenen Lebenserfahrung Ratschläge geben. Lebenserfahrung heißt logischerweise auch, dass es auch andere Menschen mit anderen Erfahrungen geben kann.

Zum Beispiel der Post von Zebaothling, die schreiben:
Denn sie können es. Das beweisen x- Kinder , denen es als Erwachsenen ausgezeichnet geht, obwohl die Eltern alkohol -/ drogenabhängig / vorbestraft, psychisch gestört waren.

Ich persönlich sehe das ganz anders, diese Ausnahmekinder haben eventuell trotz der widrigen Umstände ihren Weg gefunden, ob es ihnen dabei tatsächlich gut erging, bezweifele ich persönlich ganz arg.
Ich kann mich somit nur Maximilianes Beitrag anschließen.
Man kann raten, aber den Weg musst du alleine für dich finden.
 
Aber alle Freunde die ich habe und etwas älter sind als ich (35-40) können mir nur Horrorgeschichten erzählen, da viele die sie daten in dem Alter eben nicht "wieder" auf der Suche sind sondern "immernoch". Ganz platt gesagt stimmt ja mit einigen etwas nicht, wenn man mit 35 noch nie einen Partner hatte. Damit meine ich nicht alle, also bitte hier soll sich niemand verletzt fühlen!!!

Menschen, die mit 35 NOCH NIE einen Partner hatten, haben bestimmt eine Macke aber trotzdem ist der Markt doch voll und das ist doch nicht der Regelfall. Mit 30 bist Du doch noch jung. Ich bin selbst nur etwas jünger als Du und habe das Gefühl, dass die letzten Jahre immer mehr Leute auf dem Single Markt sind.

Viele sind vom Onlinedating frustriert und dann froh, wenn sie im normalen Leben mal wieder jemand kennen lernen und bemühen sich dann auch sehr. Geh mit Freundinen feiern, mache Sport, sei unterwegs, ich habe alle meine Männer so kennen gelernt. Sprich auch mal selbst Männer an, ich habe damit immer gute Erfahrungen gemacht, schlimmstenfalls wird nur eine nette Unterhaltung daraus.

Und noch ein Tipp. Der Freund meiner besten Freundin ist seit Jahren Paartherapeut in München. Er sagt oft, dass er den Job nicht mag, weil er genau für die entgegengesetzte Zielrichtung bezahlt wird, als er für richtig hält. 80% seiner Klienten würde er gerne zur sofortigen Trennung raten, weil diese nicht zusammen passen oder zu viele rote Linien überschritten sind. Tatsähclih ist aber seine Aufgabe, die Konflikte zu lösen und die zerrüttete Beziehung am Leben zu halten. Ich bin froh, dass ich so einen Job nicht habe.

Ich habe darauf gelernt, dass man nicht zu viele Kompromisse eingehen sollte und seine Selbständigkeit als Frau nicht aufgeben sollte, darum habe ich z. B. ein Wunschkind mit einem Mann, mit dem ich nie zusammen war. Am Anfang hat mein Freund erstmal geschluckt aber mittlerweile verstehen wir uns alle super, auch mein Freund mit dem Kindsvater.

Ich möchte Dir mit diesem Beispiel zeigen, dass es viele Lebensmodelle gibt abseits von der spiessigen Kleinbürgerehe. Jeder sollte sich immer wieder die Frage stellen, was ihn wirklich glücklich macht und danach handeln.
 
Hier meldet sich die TE nach langer Zeit mal wieder.

Der aktuelle Stand sieht so aus, dass er am Montag bei der Tagesklinik angerufen hat, sie hatten ihn auf Ende nächsten Monat vertröstet. Heute kam der Anruf, dass ein Platz frei wurde und er in 3 Wochen antreten kann, je nach dem wie das Vorgespräch läuft.
Das Vorgespräch hat er in zwei Wochen und entscheidet darüber, ob die Tagesklinik für ihn in Frage kommt oder ob er doch stationär behandelt werden muss.
 

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