@Sigillaria Es ist ohne Zweifel die emotional heftigste Zeit meines Lebens. Ich habe früher schon Trennungen erlebt – mit Streit und Vorankündigung –, da war die Welt nach ein paar Tagen wieder halbwegs sortiert. Aber das hier ist eine völlig neue Dimension. Ohne Vorwarnung, aus einer funktionierenden Familie heraus, so eine Entscheidung vorgesetzt zu bekommen, fühlt sich an wie ein psychischer Totalschaden. Ich könnte mir kaum etwas Schlimmeres vorstellen, außer vielleicht den Verlust meines Kindes.
Was mich am meisten fassungslos macht, ist das Gefühl, dass unsere Tochter für sie momentan nicht an erster Stelle steht. Als ich sie neulich fragte, ob sie die Kleine vermissen würde, kam nur ein kühles: ‚Ja, ein bisschen.‘
Ich glaube allerdings nicht, dass sie bereit wäre, die Betreuung komplett an mich abzugeben. Alleine schon deshalb nicht, weil ich durch meinen 24-Stunden-Dienst zwangsläufig auf die Hilfe der Großeltern angewiesen wäre. Das aktuelle 2-2-Wechselmodell scheint ihr perfekt in den Kram zu passen: Sie hat zwei feste Abende pro Woche, an denen sie ihr ‚neues Leben‘ ohne jede Verantwortung genießen kann, behält aber an den anderen Tagen ihren Status als Mutter bei.
Was mich am meisten fassungslos macht, ist das Gefühl, dass unsere Tochter für sie momentan nicht an erster Stelle steht. Als ich sie neulich fragte, ob sie die Kleine vermissen würde, kam nur ein kühles: ‚Ja, ein bisschen.‘
Ich glaube allerdings nicht, dass sie bereit wäre, die Betreuung komplett an mich abzugeben. Alleine schon deshalb nicht, weil ich durch meinen 24-Stunden-Dienst zwangsläufig auf die Hilfe der Großeltern angewiesen wäre. Das aktuelle 2-2-Wechselmodell scheint ihr perfekt in den Kram zu passen: Sie hat zwei feste Abende pro Woche, an denen sie ihr ‚neues Leben‘ ohne jede Verantwortung genießen kann, behält aber an den anderen Tagen ihren Status als Mutter bei.
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