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Trennung mit 2jährigem kind

Bloss dass die Rituale alle zwei Tage wieder anders sind. Bei Mama darf sie fernsehen, bei Papa nicht. Bei Mama darf sie aufbleiben so lange sie will, bei Papa ist um sieben Heia-Zeit, usw. usf.

Es sei denn ihr Bett steht bei Mama, dann ist Papa nicht da.
Reibungspunkte in der Erziehung gibt es in jedem Modell – sogar in einer funktionierenden Familie. Kinder sind Anpassungsprofis und wissen schon sehr früh ganz genau, bei wem sie welche Grenzen austesten können. Der einzige Unterschied ist, dass man in einer intakten Partnerschaft abends den Kompromiss sucht. Jetzt existieren eben zwei verschiedene Welten, in denen das Kind aber dennoch Sicherheit finden kann, solange die Regeln in sich konsistent bleiben.

Ich habe mir diese Situation nicht ausgesucht und bis zum Schluss um unsere Familie gekämpft. Ich habe mich emotional komplett nackig gemacht und sogar noch vor Kurzem versucht, mit einem Brief alles auf eine Karte zu setzen, um die langfristigen Konsequenzen dieser Entscheidung aufzuzeigen.

Aber gegen ein frisches ‚Bauchkribbeln‘ und neue Gesprächsthemen nach nur ein paar Monaten kommt man mit ‚Altbewährtem‘ und einem über Jahre aufgebauten Fundament offenbar gerade nicht an. Da wird das, was wir uns mühsam erschaffen haben, gegen einen kurzfristigen Kick eingetauscht, ohne den Rattenschwanz zu bedenken, der an dieser Trennung hängt.
Wie sähe denn für Dich eine gute Lösung aus im Moment? Zur Schau zusammenbleiben? Das merken Kinder auch, und die Frau hat ja ohnehin schon andere Pläne. Es ist doch nun mal so, wie es ist: Die Eltern sind keine Partner mehr und werden getrennt leben, gewisse Umstände werden sich auch für's Kind ändern, ja. Ich find's toll, dass der TE sich soviel Gedanken um sein Kind macht.
In meinen Augen ist die gesamte Situation grundfalsch gelaufen. Es hätte so viele Alternativen gegeben: Offen zu kommunizieren, ernsthaft an der Beziehung zu arbeiten, den Kontakt nach außen konsequent abzubrechen und sich professionelle Hilfe in einer Paartherapie zu suchen(wurde von mir verlangt, waren einmal da und sie hatte nur das Ziel das wohl unseres kindes zu schützen). Es wäre nicht unmöglich gewesen, die Anziehung wiederzufinden, wenn beide es gewollt hätten.

Für unser Kind hätte ich alles gegeben. Menschlich haben wir ansonsten super harmoniert; wir hatten kaum Streit und ich habe die Abende mit gemiensamen Freunden, immer sehr genossen, habe exotsiche Urlaube gemacht und unsere Eltnerzeit 2 Monate lang im ausland verbracht. Eigentllich sollte sowas ja zusammenscheißen und ein paar Monate flaute wett machen. Nur halt nicht wenn man mit dem Feuer spielt und sich verknallt.

Sobald man eine ‚Familie‘ ist, trifft man lebensverändernde Entscheidungen, meiner Meinung nach, halt nicht mehr allein. Man trägt Verantwortung für ein gemeinsames Ganzes. Diese Verantwortung wurde hier jedoch völlig ignoriert und die Trennung einseitig durchgezogen, ohne uns als Familie eine echte Chance zu geben.

Grinsen ist oft auch schlecht kompensierte Unsicherheit.
Die Frau scheint momentan überhaupt nicht wirklich zu wissen was sie will...

Aber wenigstens hat sie in einer Sache noch etwas Restvernunft gezeigt: Sie kauft sich eine Wohnung in der Nähe, anstatt gleich 50km weiter weg zum neuen Typen zu ziehen.
Solche unüberlegte Umzüge zum Neuen kommen nämlich bei warmen Wechseln gar nicht so selten vor, und gehen meistens schief.
Und der Ex verliert durch das Wegziehen den dauerhaften Kontakt zum Kind, und wird zum reinen Besuchspapa.
Wenn überhaupt...
Ich habe heute versucht, die verschiedenen Szenarien für mich einmal ganz nüchtern durchzugehen, um auf mögliche Entwicklungen vorbereitet zu sein:

  • Der neue Partner zieht in die Nachbarschaft: Er übernimmt die Rolle des ‚Stiefvaters‘ in meinem direkten Umfeld. Das wäre emotional die absolute Höchststrafe.
  • Der Wegzug: Sie zieht zu ihm. In diesem Fall würde ich alles daransetzen, den Lebensmittelpunkt des Kindes hier in der gewohnten Umgebung zu halten – allein schon wegen der Kita, der Großeltern und der sozialen Bindungen. Ein Kind aus seinem stabilen Umfeld zu reißen, nur um einer frischen Beziehung hinterherzuziehen, halte ich für unverantwortlich.
  • Scheitern der neuen Beziehung und ‚Freiheitsdrang‘: Die beiden trennen sich in naher Zukunft, sie lebt als Alleinerziehende ihre Freiheiten mit wechselnden Partnern aus, während man selbst in der kinderfreien Zeit vor den Trümmern seiner Lebensplanung steht.
  • Die späte Reue: Sie erkennt irgendwann, was sie für eine Illusion geopfert hat, und möchte zurück. (No-Go für mich)
Egal, was davon eintritt – der Gedanke, dass eine fremde Person plötzlich so massiv Einfluss auf das Leben meines Kindes und damit auch auf mein Leben nimmt, ist eine enorme Belastung.
Die Tussi hat einen vollkommenen Dachschaden.

Schade, dass man das oft erst merkt, wenn schon ein Kind da ist..
"Vollkommenden dachschaden" würde ich nicht sagen aber in bezug auf Konfliktbewältigung und offener Kommuniktation innerhalb einer Partnerschaft gibt es definitiv Entwiclungsbedarf.
 
A

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Re: Trennung mit 2jährigem kind
Auf jeden Fall nicht dieses 2-2. Das kann gar nicht funktionieren.

Ein normaler Vater bricht den Urlaub ab, wenn das Kleinkind nach Mami schreit und kaum mehr zu beruhigen ist.

Ein normaler Ehemann bricht den Urlaub ab, wenn die Frau über Tage nicht erreichbar ist. Sie könnte ja auch tot in der Küche liegen. Aber nein, Herr Croox geht lieber sonnenbaden.
Warum hätte er die Reise abbrechen sollen, die Frau war doch bei ihrem neuen Freund, wenn ich das richtig verstanden habe.
Also wäre sie für das Kind gar nicht verfügbar gewesen, auch wenn der TE sofort zurückgefahren wäre.
Zumal sie ja auch nur unregelmäßig erreichbar war...
Und denkst du wirklich immer gleich an Tod, wenn dein Partner mal telefonisch nicht erreichbar ist?

Wenn alle Väter oder Mütter sofort den Urlaub abbrechen würden, wenn das Kind schreit, und den anderen Elternteil vermisst, dann hätten wir hier auf den Straßen nur noch ständigen Rückreiseverkehr von urlaubsabbrechenden Eltern.
Es ist doch normal, daß sich ein Kind bei Veränderungen in der Familie erstmal unwohl fühlt.
Dann dürften Eltern auch niemals arbeiten gehen, oder das Kind in die Kita geben, denn das wird schließlich zu Anfang auch oft mit Geschrei quittiert!
Es ist m.E. die Aufgabe von Eltern, ihr Kind auf das Leben vorzubereiten.
Und dazu gehört auch, daß das Kind irgendwann lernt, daß die Eltern nicht immer 24 Stunden am Tag für es da sein können.
Und natürlich auch, daß es auch noch andere Menschen gibt, die manchmal für das Kind da sein können...
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf jeden Fall nicht dieses 2-2. Das kann gar nicht funktionieren.

Ein normaler Vater bricht den Urlaub ab, wenn das Kleinkind nach Mami schreit und kaum mehr zu beruhigen ist.

Ein normaler Ehemann bricht den Urlaub ab, wenn die Frau über Tage nicht erreichbar ist. Sie könnte ja auch tot in der Küche liegen. Aber nein, Herr Croox geht lieber sonnenbaden.

Spannend. Wenn ich mal 90 bin mache ich das auch. 😆

Deine Frau soll Verantwortung für deine Vasektomie übernehmen? Hat sie dich in Ketten gelegt und zum Arzt gezerrt?

Mir ist das hier zu tränendrüsig. Ich bin dann mal weg.
Anscheinend bist du auf 180, aber lass uns die Polemik mal beiseitelegen und die Fakten sortieren. Es ist leicht, von außen zu urteilen, ohne die Gesamtsituation erlebt zu haben.
In einer Familie sollte es selbstverständlich sein, dass das Kind – gerade bei Heimweh – kurz ‚Gute Nacht‘ sagen oder Mami sehen kann, wenn es schreit. Sie hatte Urlaub, theoretisch erreichbar, hat aber auf Akutsituationen oft erst nach Stunden reagiert. Wenn ich weiß, mein Kind ist mit meinem (Ex)Partner unterwegs, habe ich doch eine Mitverantwortung, mein Handy zumindest akustisch im blick zu behalten. Hinzu kommt, dass mir kurz vor diesem Urlaub eröffnet wurde, man wolle die Zeit für Treffen mit anderen Männern nutzen, verleiht dieser Ignoranz natürlich ein ganz anderes Gewicht und lässt berechtigte Zweifel an der Prioritätensetzung aufkommen. Und tatsächlich habe ich aufgrund dessen den Urlaub vorzeitig beendet. Nicht nur weil unsere Tochter heimweh hatte, nein auch weil ich ein ungutes Bauchgefühl hatte mit der Info im rücken. Zudem habe ich ihr bis kurz vor dem Urlaub gesagt, ich würde mich echt freuen wenn du mitkommen würdest.
Verantwortung bedeute hier nicht "in Ketten legen". Verantwortung bedeutet Bedürfnisse offen auszusprechen und klar zu kommunizieren. Aussagen ihrerseits wie ‚Ich könnte mir ein zweites Kind vorstellen, damit unsere Tochter kein Einzelkind bleibt‘, wurden von mir damals mit rein rationalen Argumenten gekontert: der Bedarf nach einer größeren Wohnung, der massive Stress im ersten Jahr, ihre persönlichen Erfahrungen mit Geburtsverletzungen sowie die steigenden Kosten für Urlaube und den Alltag. Aus meiner damaligen Sicht waren diese Punkte logisch und ausreichend, um das Thema zu den Akten zu legen – ohne zu merken, dass Logik gegen einen emotionalen Kinderwunsch oft machtlos ist. Rein rational hat sie die Entscheidung damals mitgetragen und abgenickt. Doch die emotionale Realität hat sie später eingeholt – vor allem durch den sozialen Vergleich, als im Freundeskreis weitere Kinder kamen. Diesen inneren Konflikt, eine endgültige Entscheidung getroffen zu haben, die sie nun bereut, hat sie offenbar nicht verkraftet. Dieser Groll hat sich dann gegen mich entladen und den Respekt mir gegenüber schleichend, aber komplett zerstört.
 
Warum kann das nicht funktionieren?

Meist gewöhnen sich kleine Kinder leicht an solche Regelungen.
Sie kennen es dann nicht anders.
Zur Info, meine Ex und ich waren aufgrund der Zweifel über dieses Modell bei einer Familienberatungsstelle und haben uns das Bestätigen lassen, dass es möglich ist.

Sag ich doch 😉

Und die Grinserei heißt was jetzt?
Wie deutest du das?
Ich habe lange gerätselt, wie ich dieses Grinsen deuten soll, wenn sie mir die Tür aufmacht. Es wirkte fast so, als hätte ich sie bei etwas ‚erwischt‘ oder als gäbe es da noch einen Funken Anziehung. Aber wahrscheinlich hatte sie genau in dem Moment, bevor sie den Türdrücker berührt hat, noch mit ihm telefoniert.(habe stimmen gehört beim klingeln). Vielleicht meint sie auch sie steht über meinen Argumenten. "Du versuchst noch, die Vergangenheit zu analysieren, während ich schon Lichtjahre weiter bin". Ihre egalitäre Art mir und unserem Kind gegenüber deutet jedenfalls daraufhin. Sie hatte letztens bei einem Telefonat, auf die Frage hin, ob es alles so laufen würde wie sie es sich vorstelle, ob sie mich oder unsere Tochter vermissen würde, die Antwort gegeben, dass sie mich nicht vermisse und unsere Tochter "ein bisschen". Das zeugt halt einfach von kompletter Verliebtheit wenn die eigene Mutter ihr Kind nicht vermisst und sich nichtmal nach ihr erkundigt in zwei Tagen ohne sie.
 
Anscheinend bist du auf 180
Gaslighting funktioniert bei mir nicht. 🙂
aber lass uns die Polemik mal beiseitelegen und die Fakten sortieren.
Ich bin ganz Ohr.
Wenn ich weiß, mein Kind ist mit meinem (Ex)Partner unterwegs, habe ich doch eine Mitverantwortung, mein Handy zumindest akustisch im blick zu behalten.
Wenn ich meinem Partner nicht zutrauen kann Ausnahmesituationen souverän zu händeln, dann lasse ich mein Kind nicht mit ihm alleine in Urlaub fahren. Man nennt das Vertrauen. Es reicht, wenn er mich informiert, dass die Kleine nach Mami geschrien hat, jetzt aber friedlich schläft. Ich muss nicht nonstop am Handydisplay kleben, denn ich weiss, dass er (im wahrsten Sinne des Wortes) das Kind schon schaukeln wird. Das ist bei euch offenbar nicht der Fall.
Hinzu kommt, dass mir kurz vor diesem Urlaub eröffnet wurde, man wolle die Zeit für Treffen mit anderen Männern nutzen,
(...)
ungutes Bauchgefühl
Das ist doch kein Bauchgefühl, sondern nur eine Bestätigung dessen was sie dir eh schon gesagt hat.
Aussagen ihrerseits wie ‚Ich könnte mir ein zweites Kind vorstellen, damit unsere Tochter kein Einzelkind bleibt‘, wurden von mir damals mit rein rationalen Argumenten gekontert:
Deine rationalen Argumente finde ich lachhaft.
der Bedarf nach einer größeren Wohnung,
Es soll Familien geben, wo sich mehrere Kinder ein Zimmer teilen. Ich habe mit meiner Schwester ein Zimmer geteilt und der Stubenwagen meines Bruders wurde Nachts in die Küche gestellt. Wir haben es überlebt.
die steigenden Kosten für Urlaube und den Alltag.
Du besitzt nach eigener Aussage mehrere Eigentumswohnungen. Verkauf eine davon und du hast genug Geld für Pampers.
hat sie offenbar nicht verkraftet. Dieser Groll hat sich dann gegen mich entladen und den Respekt mir gegenüber schleichend, aber komplett zerstört.
Du kannst sie analysieren wie du willst. Fakt ist, du bist realitätsfremd.

Du und ich werden nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Deshalb möchte ich unseren Dialog hiermit beenden.
 
Ich habe lange gerätselt, wie ich dieses Grinsen deuten soll, wenn sie mir die Tür aufmacht. Es wirkte fast so, als hätte ich sie bei etwas ‚erwischt‘ oder als gäbe es da noch einen Funken Anziehung. Aber wahrscheinlich hatte sie genau in dem Moment, bevor sie den Türdrücker berührt hat, noch mit ihm telefoniert.(habe stimmen gehört beim klingeln).
Ok, verstehe.
Vielleicht meint sie auch sie steht über meinen Argumenten. "Du versuchst noch, die Vergangenheit zu analysieren, während ich schon Lichtjahre weiter bin".
Wow, das sagt alles.

Anziehung ist übrigens nicht argrumentativ "verhandelbar".
Ihre egalitäre Art mir und unserem Kind gegenüber deutet jedenfalls daraufhin. Sie hatte letztens bei einem Telefonat, auf die Frage hin, ob es alles so laufen würde wie sie es sich vorstelle, ob sie mich oder unsere Tochter vermissen würde, die Antwort gegeben, dass sie mich nicht vermisse und unsere Tochter "ein bisschen". Das zeugt halt einfach von kompletter Verliebtheit wenn die eigene Mutter ihr Kind nicht vermisst und sich nichtmal nach ihr erkundigt in zwei Tagen ohne sie.
Puh, krasser Trip.
Sie hat sich schon längst verabschiedet.

Dein Weg kann es eigentlich nur sein, das zu überwinden und dich so gut wie möglich für die Zukunft aufzustellen. Und wenn du irgendwann eine jüngere und möglichst attraktive neue Freundin findest, umso besser 😉

Alles Gute für dich.
 
Zur Info, meine Ex und ich waren aufgrund der Zweifel über dieses Modell bei einer Familienberatungsstelle und haben uns das Bestätigen lassen, dass es möglich ist.


Ich habe lange gerätselt, wie ich dieses Grinsen deuten soll, wenn sie mir die Tür aufmacht. Es wirkte fast so, als hätte ich sie bei etwas ‚erwischt‘ oder als gäbe es da noch einen Funken Anziehung. Aber wahrscheinlich hatte sie genau in dem Moment, bevor sie den Türdrücker berührt hat, noch mit ihm telefoniert.(habe stimmen gehört beim klingeln). Vielleicht meint sie auch sie steht über meinen Argumenten. "Du versuchst noch, die Vergangenheit zu analysieren, während ich schon Lichtjahre weiter bin". Ihre egalitäre Art mir und unserem Kind gegenüber deutet jedenfalls daraufhin. Sie hatte letztens bei einem Telefonat, auf die Frage hin, ob es alles so laufen würde wie sie es sich vorstelle, ob sie mich oder unsere Tochter vermissen würde, die Antwort gegeben, dass sie mich nicht vermisse und unsere Tochter "ein bisschen". Das zeugt halt einfach von kompletter Verliebtheit wenn die eigene Mutter ihr Kind nicht vermisst und sich nichtmal nach ihr erkundigt in zwei Tagen ohne sie.
Ich finde schon, daß du den Umgang mit deinem Kind und der Trennung sehr gut hinbekommst. Und es ist auf jeden Fall gut, daß du dich soviel um euer Kind kümmerst. Gerade weil deiner Ex gerade ihre Verliebtheit so zu Kopf gestiegen ist, daß das Kind leider nicht mehr ihre oberste Priorität ist...

Aber du hast anscheinend die Angewohnheit, alle möglichen Themen, die bei euch auftauchen (wie z.B. die Frage ob zweites Kind oder nicht) endlos und scheinbar rational zu analysieren, auch Dinge, die wirklich unwichtig sind.
Es ist doch z.B. wirklich egal, ob deine Ex grinst, wenn ihr euch seht, oder nicht...
Ich denke, das mit dem Grinsen kann ein Zeichen von überspielter Verlegenheit sein, vielleicht ist ihr Verhalten ihr doch noch selbst ein bisschen peinlich.
Aber das hat ganz sicher nichts mit eventuellen Gefühlen dir gegenüber zu tun...

Hast du vielleicht früher in eurer Ehe auch oft alle möglichen Themen zu Tode analysieren wollen?
Da kann ich verstehen wenn die Partnerin davon manchmal vielleicht etwas genervt war.
Was aber natürlich keine Rechtfertigung für ihren Betrug dir gegenüber sein soll.
Sie hätte ja auch einfach sagen können, wenn sie von irgendwas in eurer Ehe genervt war, anstatt sich klammheimlich einen neuen Typen anzulachen...
 

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