Die Meinungsfreihet ist intakt. Das Problem ist, dass diese Freiheit wie jedes andere Recht auch auf bestimmten Voraussetzungen beruht. Meinungsfreiheit heisst, dass ich -auch öffentlich- sagen kann was ich will. Lügen ist ausdrücklich nicht verboten.
In der Theorie widersprechen Andere den Lügnern. Die Betroffenen selbst oder einfach Menschen, die es besser wissen. So relativiert sich die Lüge und wird zu einer Meinung. Man kann es eben glauben oder auch nicht. Es wird aber vorausgesetzt, daß niemand vorsätzlich und ununterbrochen lügt. Schon gar nicht, um politische Ziele zu erreichen.
Wie wir seit Trump in den USA wissen, gibt es so etwas aber. Und bei uns gibt es das auch zunehmend. Die vorsätzliche Verunglimpfung von Personen und Meinungen. Dafür ist das keine Lüge zu Schade. Richtigstellungen führen niemals ind in keinem Fall dazu, dass der Lügner seine Meinung ändert. Siehe wieder Trump.
Unter diesen Umständen hat die Meinungsfeiheit eine Funktion- sie schützt die Lügner, während sie den Nicht- Lügnern keinen Nutzen bringt.
Man kann die Meinungsfreiheit nicht von der Wahrheit abtrennen. Und wem "Wahrheit" zu hoch ist, der kann es Fakten oder -überprüfbare- Tatsachen nennen. Wer Meinungsfreiheit will, muss auch Fakten wollen. Wer keine Fakten will, also lügen, der will so lange seine Meinung sagen, bis keiner mehr widerspricht.
Lügen ist ausdrücklich nicht verboten,
Kenne ich nur beim Spiel "Lügen und Betrügen" so.
In der Theorie widersprechen Andere den Lügnern. Die Betroffenen selbst oder einfach Menschen, die es besser wissen. So relativiert sich die Lüge und wird zu einer Meinung.
Ach nee, die Lüge wird über These und Antithese zur Meinung abgemildert.
Da darf sich keiner mehr über die vielen verbreiteten Halbwahrheiten wundern.
Es wird aber vorausgesetzt, daß niemand vorsätzlich und ununterbrochen lügt. Schon gar nicht, um politische Ziele zu erreichen.
Wie wir seit Trump in den USA wissen, gibt es so etwas aber.
Trump lügt sicher wer oder welcher Politiker tut das nicht aber ob er mehr lügt als andere Politiker ist auch nur eine Meinung.
Das Trump immer lügt und nie die Wahrheit sagt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine Lüge.
Denn würde er immer lügen, würden ihm seine Fans auch nicht glauben, da gerade die Halbwahrheiten oder wenn sich Lüge und Wahrheit mischt, die eingewebten Lügen am meisten geglaubt bzw. am wenigsten hinterfragt werden..
Da würde ich gerne mal Wissen, warum Trump hier alle bekannten Thesen dazu über den Haufen wirft. Er müsste ja ein gewaltiges Ausnahmetalent der Täuschung sein.
Das andere Politiker nicht lügen sondern nur Trump lügt um politische Ziele zu erreichen, ist entweder eine naive Sichtweise oder eine sehr einseitige Meinungsfärbung. Vielleicht aber auch eine Mischung von Beidem.
Man kann die Meinungsfreiheit nicht von der Wahrheit abtrennen. Und wem "Wahrheit" zu hoch ist, der kann es Fakten oder -überprüfbare- Tatsachen nennen. Wer Meinungsfreiheit will, muss auch Fakten wollen. Wer keine Fakten will, also lügen, der will so lange seine Meinung sagen, bis keiner mehr widerspricht.
Mag ja sein, nur die Wahrheit finden wir nicht obligatorisch im Faktencheck bzw. Correctiv , auf wenn es dem Namen nach uns das suggerieren will.
Wichtig ist einfach, immer selbst hinterfragen und abwägen was wir hören, sehen und lesen.
Die Faulheit zum Nachdenken bzw. zum Reflektieren, kann schließlich fatale Folgen haben.