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Tochter zieht aus und will Kontaktabbruch

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Da mir der Begriff "Parentifizierung" nichts sagt, also noch nie gehört, habe ich Tante Google bemüht. Bei der KI heißt es:
"Eine parentifizierte Tochter ist ein Mädchen oder eine Frau, die in ihrer Kindheit frühzeitig die Rolle der Mutter oder der Eltern übernehmen musste. Sie trägt Verantwortung für den Haushalt, kümmert sich um Geschwister oder dient als seelische Stütze für überforderte Eltern, wodurch ihre eigene Entwicklung und Kindheit vernachlässigt werden."
und
Spätfolgen hieraus:
"Wenn Töchter in ihrer Kindheit die elterliche Rolle übernehmen mussten (Parentifizierung), leiden sie oft ein Leben lang unter den psychischen und emotionalen Spätfolgen.
z.B.
Häufige Spätfolgen im Erwachsenenalter
Vernachlässigung eigener Bedürfnisse: Betroffene stellen die Wünsche und das Wohl anderer stets über ihre eigenen und empfinden Selbstfürsorge oft als egoistisch.

Extreme Überverantwortung: Sie fühlen sich für die Gefühle, Probleme und die Stimmung von Mitmenschen oder Partnern verantwortlich – wie damals für ihre Eltern.

Krankmachender Perfektionismus: Liebe und Anerkennung wurden in der Kindheit meist nur über Leistung und Funktionieren erfahren, was zu dauerhaftem Leistungsdruck führt.

Schwierigkeiten mit Grenzen: Das „Nein-Sagen“ fällt extrem schwer; stattdessen neigen sie zu einem übertriebenen Pflichtgefühl und Helfersyndrom.

Psychische Belastungen: Häufig resultieren aus der chronischen Überlastung Ängste, Depressionen, Schuldgefühle oder ein geringes Selbstwertgefühl."

Passt das überhaupt auf Deine Tochter?
Nein, überhaupt nicht. Sie mußte NIE im haushalt helfen. Kann sein das ich sie zu sehr verwöhnt habe und nun eine narzistische Prinzessin erzogen habe.
 
Klar, wie man es als Vater macht - man macht es falsch. Mein Frau WOLLTE AUCH den Rollentausch.
Das ist Unsinn.
In Familien, in denen die Mutter Vollzeit zu Hause bleibt, existieren die Väter auch trotzdem, sind am Familienleben beteiligt und haben eine Meinung und ein Verhältnis zu ihren Kindern.
Nur weil ihr das getauscht habt, ist das jetzt nicht so wahnsinnig besonders.
Welchen Anteil hatte denn nun die Mutter am Familienleben und wie sieht sie die Situation jetzt?
 
Das ist Unsinn.
In Familien, in denen die Mutter Vollzeit zu Hause bleibt, existieren die Väter auch trotzdem, sind am Familienleben beteiligt und haben eine Meinung und ein Verhältnis zu ihren Kindern.
Nur weil ihr das getauscht habt, ist das jetzt nicht so wahnsinnig besonders.
Welchen Anteil hatte denn nun die Mutter am Familienleben und wie sieht sie die Situation jetzt?
Sie ist sehr hilfreich und neutral und versucht zu vermitteln.
 
Es ist toll, dass deine Tochter Therapie macht.
Unterstütze sie mit ihrer eigenen Wohnung und mit ihrer Selbständigkeit.

Wenn sie mit dir nicht redet....sei ihr nicht böse.
Sie wird mehr Zeit für sich selber und ohne dich brauchen.

Lass sie mehr los....oft kommt dann später wieder eine Annäherung.

Wenn deine Frau dich mit ihrem Job ernährt und ihr schon so sehr lange zusammen seid... ist sie doch ein Glückstreffer.
 
Frag sie, ob du sie vielleicht einmal zu einem Therapiegespräch begleiten darfst.

Ein Gespräch mit einer neutralen Person könnte helfen, die Situation aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und Missverständnisse zu klären.

Wichtig wäre dabei, offen und ehrlich für alles zu sein, was zur Sprache kommt, und auch die Sichtweise des anderen anzunehmen.
 
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, ist mir zu viel. Hier geht das Gezoffe wieder los.

Ich frage mich, was manche Therapeuten bei einer Therapie so von sich geben. Bei mir meinte sie mir sagen zu müssen, meine Mutter sei neidisch gewesen. Was ich für völlig hírnrissig gehalten habe. Sie kannte meine Mutter nicht und es ging um mich und nicht um meine Mutter. Ich halte solche Äußerungen für gefährlich und ich vermute mal, dass deine Tochter ähnliche Sachen zu hören bekommen hat und jetzt will deine Tochter einen Schlussstrich ziehen. Therapeuten können einen unglaublichen Schrott reden.

Du kannst jetzt nur abwarten was deine Tochter noch machen wird. Ich meine mit 26 kann man ja ruhig von zu Hause ausziehen. Wenn sie nicht mit dir reden wil dann soll sie das tun, dann laufe ihr bloß nicht hinterher, lass sie in ihrem Saft schmoren, kümmer dich um deine Angelegenheiten, lebe dein Leben und warte ab was noch passieren wird. Mehr kannst du nicht tun.
 
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