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Tochter zieht aus und will Kontaktabbruch

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Ich bin seit 28 Jahren in festen Händen. Meine Frau behandelt sie nicht so abwertend.
Hier zum Beispiel hätte vermutlich jeder andere geschrieben "mit ihrer Mutter..."
Kann hier der ultimative Haken liegen - du siehst dich zu hundert Prozent als allein verantwortliches Elternteil und das für immer und ewig?
Kann sein, du stellst das unbewusst so dar. Aber tatsächlich beschreibst du es so. Deine Frau hat sie geboren und ab da hatte sie nichts mehr damit zu tun und hat nur noch gearbeitet.
 
Da mir der Begriff "Parentifizierung" nichts sagt, also noch nie gehört, habe ich Tante Google bemüht. Bei der KI heißt es:
"Eine parentifizierte Tochter ist ein Mädchen oder eine Frau, die in ihrer Kindheit frühzeitig die Rolle der Mutter oder der Eltern übernehmen musste. Sie trägt Verantwortung für den Haushalt, kümmert sich um Geschwister oder dient als seelische Stütze für überforderte Eltern, wodurch ihre eigene Entwicklung und Kindheit vernachlässigt werden."
und
Spätfolgen hieraus:
"Wenn Töchter in ihrer Kindheit die elterliche Rolle übernehmen mussten (Parentifizierung), leiden sie oft ein Leben lang unter den psychischen und emotionalen Spätfolgen.
z.B.
Häufige Spätfolgen im Erwachsenenalter
Vernachlässigung eigener Bedürfnisse: Betroffene stellen die Wünsche und das Wohl anderer stets über ihre eigenen und empfinden Selbstfürsorge oft als egoistisch.

Extreme Überverantwortung: Sie fühlen sich für die Gefühle, Probleme und die Stimmung von Mitmenschen oder Partnern verantwortlich – wie damals für ihre Eltern.

Krankmachender Perfektionismus: Liebe und Anerkennung wurden in der Kindheit meist nur über Leistung und Funktionieren erfahren, was zu dauerhaftem Leistungsdruck führt.

Schwierigkeiten mit Grenzen: Das „Nein-Sagen“ fällt extrem schwer; stattdessen neigen sie zu einem übertriebenen Pflichtgefühl und Helfersyndrom.

Psychische Belastungen: Häufig resultieren aus der chronischen Überlastung Ängste, Depressionen, Schuldgefühle oder ein geringes Selbstwertgefühl."

Passt das überhaupt auf Deine Tochter?
 
Hier zum Beispiel hätte vermutlich jeder andere geschrieben "mit ihrer Mutter..."
Kann hier der ultimative Haken liegen - du siehst dich zu hundert Prozent als allein verantwortliches Elternteil und das für immer und ewig?
Kann sein, du stellst das unbewusst so dar. Aber tatsächlich beschreibst du es so. Deine Frau hat sie geboren und ab da hatte sie nichts mehr damit zu tun und hat nur noch gearbeitet.
Klar, wie man es als Vater macht - man macht es falsch. Mein Frau WOLLTE AUCH den Rollentausch.
 
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