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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Tochter wird ausgegrenzt

Findet sich übrigens auch in zig Beiträgen hier im Forum, wenn Leute (meist Frauen) davon berichten, dass sich vermeintliche Freund*innen nicht mehr melden. Das wird sehr schnell sehr persönlich genommen, ist aber wahrscheinlich auch ein Merkmal der heutigen sehr schnelllebigen Zeit - und die kann man nun einmal nicht ändern. An der eigenen Haltung kann man allerdings sehr wohl arbeiten und zwar auch, ohne direkt verbittert zu werden und über die breite Menschheit zu fluchen.


Das kann ich nur unterschreiben und ich habe mir nun auch eine autarkere Haltung angewöhnt.

Ich habe letzten Dezember eine sehr nette Frau über das Internet kennengelernt. Sie ist Rechtsanwältin, ihr Mann sitzt im Vorstand, also zwei "hohe Tiere" und Workaholics.

Unsere Treffen verliefen immer sehr gut, sie fragte auch nach Folgetreffen, aber dazwischen gab es kaum Kontakt. Beim letzten Treffen erzählte sie mir, dass sie nun zu Veranstaltungen des Rotary Clubs gehen. Ich vermute, sie suchen eher Leute aus ihrer sozialen Schicht, sprich der Oberschicht.

Ich bin ebenfalls Akademikerin, aber sicher kein Überflieger. Ich höre schon länger nichts mehr von ihr, das war es wohl... Ich meldete mich zwischen durch mal, aber der Chat flachte fix ab.

Ich konnte mich jetzt auch ärgern oder an mir zweifeln aber es juckt mich nicht.

Ich bin der Käufer und ich entscheide, was und wen ich in meinem Leben haben will und welches Verhalten ich nicht akzeptiere. Ich mache die Regeln. Das Reel von julienhimself "be the buyer not the seller" auf Insta kann ich dazu sehr empfehlen.

Ich habe zum Glück noch andere Freunde und auch einige Bekannte, dieser aktiv nach Treffen fragen. Ich bin auf keinen angewiesen und das macht sehr attraktiv.

Neediness hingegen ist ein Abtörner. Das erlebe ich auch bei einer Freundin, die dringend auf Männersuche ist, beim ersten Date mit den Männern ins Bett geht und sich bei ihnen total einschleimt, sexy Bilder schickt... Die Männer sagen ihr nach einer Nacht goodbye. Es fühlt sich manipulativ an und gezwungen. Aber auf dem Ohr ist sie leider taub und reflektiert sich auch nach der aktuell fünften Pleite nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ihr dürft jetzt gern mit der TE reden und nicht an ihr vorbei.

Private Meinungsverschiedenheiten gehören in eine PN, nicht hierher.
Wer das nicht beachtet bekommt hier eine sofortige Antwortsperre.
 
Liebe @Sieben_7
nachdem hier doch einiges gelöscht wurde, möchte ich doch noch einmal betonen, ihr habt da Handlungsspielraum. Ihr seid nicht hilflos. Ihr könnt Dinge verändern. Indem ihr versteht, was da passiert mit deiner Tochter und auch, inwiefern sie einen Anteil daran hat. Also, wo sind die anderen schuld, wo kann sie etwas ändern.

Wie das immer ist, die anderen kann sie nicht ändern, aber sich selbst. Oder sie versucht, die anderen so geschickt zu beeinflussen, dass die was ändern. Aber ihr seid nicht hilflos.

Und dieses sich einfach aus der Situation ziehen, das funktioniert einmal, aber halt nicht zwanzig Mal. Dann muss sie ja immer von Neuem anfangen. Das habe ich tatsächlich auch durch. Zig Neuanfänge. Bis mir klarwurde, ich muss das auch mal durchhalten, das so verändern, dass ich nicht mehr fliehen muss.

Ich finde, so sollte man Konflikte betrachten, meist ist das eine Dynamik, beide Seiten sind schuld, das ist keine einseitige Sache, leider nicht, auch wenn sich das einfacher anhört. Manchmal fängt einer an, aber dann hat man immer noch einen Handlungsspielraum.

Also sei klug. Lehre deine Tochter diplomatischer zu sein, selbstsicherer, soziale Intelligenz zu entwickeln, Dynamiken zu verstehen. Es wird sich auszahlen. 🍀
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Tochter ist 15 Jahre alt und sie hat andauernde und langjährige Probleme Freunde zu finden. Es ist nicht so das sie gar keinen hat aber andauernd gibt es Probleme, sobald es mehrere sind wird sie ausgegegrenzt, ignoriert usw. Als Mama bricht es einem das Herz … mich macht das gerade sehr fertig und ich verstehe nicht wieso das ganze so ist. Sie ist ziemlich traurig und weint sehr oft. Sie hat zwischendrin immer mal Freunde aber das geht nicht lange gut. Mir ist bewusst das es nicht immer die anderen sind, aber eigentlich ist sie ein sehr soziales Mädchen die sich auch wirklich sehr viel Mühe gibt wenn sie eine Freundin hat … Kennt das noch einer von euch?
Hallo du Liebe,

ich habe mich jetzt ein bisschen durch die Kommentare gelesen und lese heraus, dass deine Tochter offenbar ein bisschen "klettet". Ich denke aus Angst, dass sie wieder Menschen verliert, die ihr wichtig sind. Das ist ihr, soweit ich das gelesen habe, ja leider passiert.

D.h. am sinnvollsten ist es aus meiner Erfahrung mit anderen Kindern heraus, sich mit dieser Angst zu beschäftigen. Allerdings ist das nicht so mir nichts, dir nichts getan.

Du wirst sie dabei begleiten müssen (wenn sie das will) ihren Selbstwert zu finden. Und zwar unabhängig, ob die anderen sie mögen oder nicht. D.h. salopp gesagt "sich selbst lieben lernen".

Dann klettet sie nicht und wird auch total fein damit sein, dass sie GENAU VON DIESEN FREUNDINNEN nicht mehr ausgewählt wird.

Dann ist natürlich eine Herausfordreung, wie sie dann andere Freunde findet.

Aber wie gesagt - das würde hier definitiv zu lang dauern, alles zu schreiben und wäre auch unseriös.
Euch alles gute ❤️
 

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