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Tochter weiß es nicht.

Lügen gegenüber Familie bringt gar nichts, man vermittelt einfach ein falsches Bild,

Das will doch eh niemand, dass man lügt.
Was ich aber weiß, zu einem Vertrauten kann man keinen zwingen. Daher... irgendwie wirds nicht zu verhindern sein, dass man "lügt"- wie gehts dir? Wer will das wirklich wissen... ??....die Wenigsten.
Weil ich das verstehen kann und weiß, bin ich Rücksichtsvoll und sag: danke, gut. Auch wenn es zu diesem Zeitpunkt nicht so ist. Ich darf doch niemanden ( der das nicht explizit so haben will) mit meinen privaten Leiden belasten.
Ich bin sicher, dass es auch nicht gut ist, wenn man seinen nicht erwachsenen Kindern "seine Eingeweide zeigt". Zum unbeschwerten Aufwachsen finde ich, gehört auch eine gewisse Schweigepflicht und Rücksicht.
 
Ich kann sagen dass es eine Störung gibt, die hemmt, meine Kräfte raubt usw, aber nicht dass ich krank bin.

Dich stört was, also gibts eine Störung. Einen Teil hast du schon aufgezählt, was dich alles stört, worüber du dich grämst, schämst.
Dein Beitrag hier hat mir geholfen. Es klingt seltsam, aber wegen deiner Beschreibung habe ich mich nachher umgesehen und bei mir mal nachgeguckt, einige Missstände sah ich dann auf einmal unaufschiebbar. Statt anderen Ratschläge zu erteilen, lass diese dich selber mal kosten, die würden auch dir helfen, Holli... okay, habs eingesehen. Danke liebe Savay, es ist viel weitergegangen heute.
 
Ich bin sicher, dass es auch nicht gut ist, wenn man seinen nicht erwachsenen Kindern "seine Eingeweide zeigt". Zum unbeschwerten Aufwachsen finde ich, gehört auch eine gewisse Schweigepflicht und Rücksicht.
Damit hast du es gut getroffen, was mich hindert. 😉
Habe meine Tochter gestern gefragt, was sie denn denkt warum mir alles so schwer fällt, sie meint weil ich halt immer müde bin.
Das kann ich so stehen lassen. Ist ja auch die meiste Zeit so.
Und daran sollte ich schnell etwas ändern.
Dass ich oft keine Lust darauf habe etwas zu tun, weiß sie auch. Erklären kann ich mir das oft auch nicht. Weil eigentlich will ich ja.
Da nimmt dann wohl eher die trübsinnige Wahrnehmung überhand.
Diese kann ich auch nur praktisch angehen.
 
Dass ich oft keine Lust darauf habe etwas zu tun, weiß sie auch. Erklären kann ich mir das oft auch nicht. Weil eigentlich will ich ja.
Gib dieser Unlust nicht nach, sie hält dich auf. Sei stärker als diese.
Meine Tochter hat mal zu mir gesagt, Mama sei dir zu stolz, um unterzugehen. Das hat mir zb geholfen, genau mit dieser Einstellung geh ich meine Dinge machen. Ich will nicht versumpern, ich geh nicht auf "arm" machen, das geht gegen meinen Stolz.
 
Savay, habt ihr einen Wald in der Nähe? Oder Park und so?
Die feinstofflichen Düfte, Gerüche, Absonderungen aus dem Erdreich, aus dem Moosboden, dem Gras usw- das ist nun wissenschaftlich belegt, machen was mit uns, sie beleben. Man sucht noch nach den genaueren Gründen....
Millionen Jahre lebt der Mensch als Teil der Natur, die ist sein Zuhause, klar, dass das sehr beruhigend und belebend für uns "Tierwesen" ist, wenn wir diese Düfte schnüffeln.
Bei mir hilft gegen müde sein viel- kneippen, anstrengen, durchpumpen richtig, das Blut mittels Plagen überall hinfließen lassen, in die Peripherie meiner Zellen. Wie bei einem Garten, was nicht bewässert wird, das stirbt ab. Beim Anstrengen pumpt mein Herz kräftiger, das spür ich dann als Frischekur.
Beim Ruhen werde ich schlapp und immer schlapper.
Versuchs, was auch immer, hier haben schon viele ihre persönlichen Tricks verraten.
 
Gib dieser Unlust nicht nach, sie hält dich auf. Sei stärker als diese.
Meine Tochter hat mal zu mir gesagt, Mama sei dir zu stolz, um unterzugehen. Das hat mir zb geholfen, genau mit dieser Einstellung geh ich meine Dinge machen. Ich will nicht versumpern, ich geh nicht auf "arm" machen, das geht gegen meinen Stolz.
Ja ich weiß. Nur es driftet alles so in die Gleichgültigkeit ab. Wozu mich noch länger anstrengen und überwinden, es ändert doch nichts. Ich weiß auch dass dies ein doofer Gedanke ist. Doch der nimmt mich manchmal voll ein.
Ich werde jetzt aber was Neues angehen.
Nächste Woche wenn ich nicht mehr so arg erkältet bin, endlich mal wieder zu einer Selbsthilfegruppen gehen. Ich nehme mir das schon so lange vor und mache es nicht. Oh Fasching ist da 🤔 naja ich kann anrufen und fragen ob es statt findet. Meine Tochter könnte sogar auch mit. So viel ich weiß, gibt es eine Betreuung für Kinder im Nebenraum, evtl auch mit Programm.
Das wäre evtl genau das was sie brauchen könnte. Ich selbst konsumiere zwar kaum Alkohol, aber gebe das Leid durch meine Erfahrungen in der Kindheit und auch später damit, an meine Tochter weiter.
 
Savay, habt ihr einen Wald in der Nähe? Oder Park und so?
Vor der Nase ist der Schwarzwald 😁 Vor dem Haus viele Bäume, ein Schilfgürtel und Obstbaum-wiesen.
Nur keine Ruhe wegen der Landstraße und auch Autobahn.
Die Jahre mit Hund war ich hier viel unterwegs.
Nie allein, weil ja mit Hund.
Mit meiner Tochter fühlt es sich aber alleine an. Sie und ich, alleine unterwegs.
Auch mit anderen Menschen kann ich mich einsam fühlen. Daher dann wohl das Co-abhängige Verhalten. Ich versuche dann die Person einzufangen, mich anzupassen, zu gefallen, die Sorge aber immer dabei das sie mich wieder verlässt, nicht offen ist, nichts sieht- als nur sich selbst.
Dieser Sorge und Verhalten entgehen ich, indem ich andere nicht mehr brauchen will. Sollen mir doch alle den Buckel runter rutschen, ich bemühe mich um gar nichts mehr 🥴
Auch wieder falsches Denken. Und falsches Handeln.
Zu oft an die falschen geraten.

Was wenn mein Verhalten ein Hilferuf ist, den keiner hören will.
Hätte ich noch Familie oder Freunde, die würden mir sofort da raus helfen. Komm auf einen Kaffee vorbei, lass uns eine Runde spazieren, usw.
Aber wenn es keinen interessiert, versumpfe ich. 😐🤔

Mein eigener Tip wäre, mich in etwas zu involvieren. Mich irgendeiner Gruppe anzuschließen und zu helfen. Muss überlegen was da in Frage kommen könnte.
 
Auch wieder falsches Denken. Und falsches Handeln.
Wieso? Das ist es ja, wir haben unterschiedliche Wahrnehmungsebenen- eine solche Ebene ist eben so zu sehen, so zu denken, so alles anzuschauen.
Man kann die ja verlassen, oder falls man in dieser gerade rumtaucht, alles genau anschauen, wie es dort zugeht.

Ich will mit niemanden mehr etwas zu tun haben ist eindeutig von dieser Wahrnehmung heraus behauptet. Mich freut nichts, ich seh nichts Gutes ebenso.
Darum sagt man ja, um aus dieser Ebene heraus zu kommen, bedarf es all das, was dort nicht gemacht wird. Danken zb. zärtlich sein, liebevoll überlegen, behutsam sein, froh sein, umsichtig sein, zart sein, gütig, erfreut ANNEHMEND, statt ablehnend und vieles mehr- wenn du so bist, dann bist du aus dieser anderen Ebene heraussen.
Dann nimmst du alles ganz anders wahr.
Zb siehst du dann im lästigen Kind sicher nicht mehr ein lästiges Kind, oder in einem anderen Menschen einen Deppen. Vor allem, man spricht dann auch nicht mehr Fieses an, das entrückt und rückt aus der Bildfläche.
Danke sagen, statt bäh... steig endlich um ein ein anderes Programm, schau dieses nicht ständig an. Du siehst ja, wie es einem dann geht.

Mit einem Hund aus dem Tierheim gäbs vielleicht wieder lachen und Spaß, mein Köterchen ist unbezahlbar, alleine schon wie sich die Kleine auf den Rücken wirft, wenn ich auf sie zugeh, wie wenn sie sagt, komm, darfst Milch trinken, sauf dich satt ggg... sie ist dermaßen süß, kanns nicht beschreiben.
Man könnte sie auch als lästiges Bäh-Viech sehen, die ewig stört. Die untere Denkebene sieht so hin.

Man kann ja unterscheiden lernen und dementsprechend vorgehen.
 
Kinder können (wollen...?) nicht mit einer Erkrankung der Eltern umgehen, erst recht nicht mit einer psychischen. Vielleicht überfordert es sie, k.A.
 
Wenn Dir das alles zu viel ist, und auch Deine Tochter Dir durch Ihr Verhalten zeigt, dass gerade nichts in Ordnung ist...gäbe es keine Möglichkeit, mit dem Jugendamt zu reden? Vielleicht wäre es eine Entlastung, wenn Deine Tochter vorübergehend in eine Wohngruppe oder Pflegefamilie käme, oder ihr eine Familienhilfe zu Hause habt?
Das hat, für mich, nichts mit Versagen zu tun. Sondern mit der Fokussierung auf das Kind.
Ja bitte tue dies. Sonst wird es deiner Tochter einmal gehen wie dir. Deine Tochter kann nichts dafür.
 

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