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TFP und Aktfotos

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Aber einen Anwalt, der den Vertrag prüft, könnten wir uns niemals leisten.

Braucht Ihr auch nicht. Ich kenne diese TfP-Verträge und die Fotografin handelt nicht vertragswidrig. Den Fehler hat leider Deine Freundin gemacht, weil ihr nicht bewußt war, worauf sie sich da einlässt. Okay, ich persönlich als Fotografin mache bei solchen Bildern immer besonders darauf aufmerksam, was die einzelnen Passagen bedeuten (bevor ich anfange, zu shooten), so dass es zu keinen Mißverständnissen kommen kann, aber leider sind halt nicht alle so.

Es ist Lehrgeld, das Deine Freundin zahlen musste.
Ist Deine Freundin namentlich bei den Bildern benannt bzw. sieht man eindeutig Ihr Gesicht bei den Detailaufnahmen?
Wenn ja, könnt Ihr nur durch Zahlung eines Entgeltes die Veröffentlichung verhindern. Obwohl ich sagen muss, dass es dafür eh schon zu spät ist, denn einmal im Internet, kann es überall beliebig gespeichert sein. Das Entgelt dürfte bei einer Fotografin, die an Internet-Contests mit solchen Bildern teilnimmt, nicht allzu hoch sein.
 
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Ist Deine Freundin namentlich bei den Bildern benannt bzw. sieht man eindeutig Ihr Gesicht bei den Detailaufnahmen?
Wenn ja, könnt Ihr nur durch Zahlung eines Entgeltes die Veröffentlichung verhindern. Obwohl ich sagen muss, dass es dafür eh schon zu spät ist, denn einmal im Internet, kann es überall beliebig gespeichert sein. Das Entgelt dürfte bei einer Fotografin, die an Internet-Contests mit solchen Bildern teilnimmt, nicht allzu hoch sein.

Bei dem Bildern ist auch immer ihr Gesicht zu sehen, aber ihr Name ist zumindest nicht genannt. Im Vertrag habe ich nur etwas gelesen, bezogen auf den Namen der Fotografin. Vom Namen meiner Freundin ist keine Rede. Ob das nun gut oder schlecht ist weiß ich nicht.
 
Ich würde der Fotografin an Stelle deiner Freundin sagen, dass die Fotos umgehend aus dem Netz genommen werden oder ich ihr Verhalten öffentlich mache. Es gibt sicher Bewertungsportale, in denen man schildern kann, wie 18jährige dazu manipuliert wurden, sich windigen Konditionen zu unterwerfen und unvermittelt nackt im Netz zu erscheinen.
Davor haben solche Leute Angst. Schlechter Ruf = keine Kunden. Vielleicht wird die Dame dann "kulanter".
Im Vorfeld kannst du den Vertrag auch bei der Verbraucherberatung prüfen lassen. Es ist sehr schade für deine Freundin; ich hoffe, sie hat daraus gelernt und unterschreibt nichts mehr, ohne es wirklich 100%ig in seiner Konsequenz verstanden zu haben.

Toller Ratschlag, damit würde er sich aber strafbar machen. Und warum sollte die Fotografin das gratis machen? Die hatte ja immerhin auch Aufwand und Kosten.
 
Die Fotografin hatte meiner Freundin erklärt sie wollte in dem Bereich Aktfotografie üben und mehr Erfahrung bekommen. Darum seien die Fotos kostenlos. Und meine Freundin war der Meinung, dass sie die Fotos für sich selber nimmt um zu experimentieren und zu sehen was sie besser machen muss.

Meine Freundin war auch total geschockt als sie gesehen hat wieviele Leute auf der Fotoplattform schon auf ihre Nacktfotos geklickt haben.

Die Fotografin hat sie heute noch nicht erreicht. Sie ist auch am überlegen ob sie zu einem Anwalt geht und prüfen lässt, ob das so erlaubt ist.


Das sollte sie auf jeden Fall machen!
Hier findet man etwas dazu: https://www.rechtambild.de/2010/06/rechtliche-fragen-rund-um-das-model-property-release/

Deine Freundin sollte unbedingt so schnell wie möglich ihre Einwilligung anfechten. Ein Anwalt kann ihr helfen das rechtswirksam zu machen. Dann entfällt ihre Einwilligung rückwirkend und die Fotografin muss die Bilder wieder löschen. Meiner Meinung nach hat ein Fotograf die Pflicht jemand fachfremdes genau aufzuklären also deutlich darauf hinweisen "das bedeutet, dass ich die Fotos für Werbezwecke veröffentlichen/nutzen darf".

Kümmert euch so schnell wie möglich darum, denn das kann sehr negative Auswirkungen auf das Leben deiner Freundin haben, wenn ihr Umfeld (Arbeitgeben, Freunde, Familie) von diesen Fotos erfährt.
 
Fotograf ist in Deutschland kein geschützter Berufsbegriff, von daher kann sich jeder, der 'ne Kamera halten kann, auch Fotograf nennen.

Ich seh allerdings nicht, wo der Fotografin anwaltlich beizukommen wäre - die Freundin des TE hat den Vertrag unterschrieben, war demzufolge mit diesem einverstanden, und nur, weil die Fotos auf einer Plattform im Netz zu sehen sind, hat die Fotografin sie nicht kommerziell verwertet - es gibt ja auch Plattformen, wo Nutzer, die ebenfalls fotografieren, Tipps und Hinweise geben können.
Und dafür, daß die Freundin des TE blauäugig Verträge unterschreibt, kann die Fotografin nichts. Sollte der Freundin aber in Zukunft eine Lehre sein, daß nichts im Leben umsonst ist, nicht einmal Aktbilder.

Hoffe mal für euch, daß mit der Fotografin zu reden ist; wird halt "nur" den regulären Preis für die Bilder kosten.

Das ist nicht richtig. Die Freundin des TE kann ihr Einwilligung anfechten. Diese entfällt dann rückwirkend. Einfach mal informieren, bevor man hier falsche Informationen weitergibt.
 
Hallo



Das meinte ich damit, wenn die Fotografin professionell ist.
Und deshalb meine Nachfrage dazu.
Und es war eigentlich auch gut, dass eine Freundin dabei war.
Weil es ja eigentlich auch ein Schutz ist.
Und es sieht ja auch wirklich so aus, dass Alles (zumindest theoretisch) in Ordnung war.
Und nicht das Schlimmste, was hier so gezeichnet wurde.
Und genau so wird Das, wo das Bild eingestellt wurde, auch nix schmuddeliges sein.
Schon krass wie Das doch (allgemein - jetzt nicht speziell auf dieses Forum bezogen)
immer wieder runtergemacht wird.
Und dabei die individuellen Seiten kaum Beachtung geschenkt bekommen.
Wenn doch jemand Aktfotos möchte - egal ob für sich oder als Geschenk usw. -
und es wird von einem Profi gemacht und die Person ist alt genug...
Warum wird versucht da zu bevormunden, die eigenen Meinung herausgestellt anstatt die der Person,
die sich ablichten läßt und was weiß ich?

Das war aber jetzt eher allgemein.

@Jannik97
klar war es für Deine Freundin jetzt nicht wirklich die schöne Sache, die sie sich vorgestellt hat.
Aber leider muss man sagen, dass sie da schon etwas zu blaugäugig war.
Was sie "Verwertung" der Bilder angeht.
Aber nichts desto Trotz sollte sie - nach Löschung der Bilder - versuchen den eigentlichen,
von ihr gewünschten Sinn, doch noch gut werten zu können.
Lasst euch das nicht nehmen. Vor Allem nicht durch subjektive Kommentare dazu.
Es ist eine ganz persönliche Sache für euch beide, die niemanden sonst was angeht!

Und von wegen das Netz vergisst nichts...
Das Netz macht garnichts... die Menschen tun...
Und dafür gibt es noch Gesetze. Wie z.B. gegen unerlaubte Verbreitung.
(Falls z.B. ein Bild doch wider Erwarten auftauchen würde.)
Auch ist das "Netz" kein wirklich rechtsfreier Raum.

Gruß

Es gefällt mir nicht, wie du das Verhalten der Fotografin verharmlost. Jemand, der anbietet Aktfotos zu machen und einen Vertrag mit seinem Model macht sollte die Person vorher genau informieren, was das bedeutet. Das ist nicht passiert und damit verhält sich die Fotografin absolut unprofessionell!
 
Braucht Ihr auch nicht. Ich kenne diese TfP-Verträge und die Fotografin handelt nicht vertragswidrig. Den Fehler hat leider Deine Freundin gemacht, weil ihr nicht bewußt war, worauf sie sich da einlässt. Okay, ich persönlich als Fotografin mache bei solchen Bildern immer besonders darauf aufmerksam, was die einzelnen Passagen bedeuten (bevor ich anfange, zu shooten), so dass es zu keinen Mißverständnissen kommen kann, aber leider sind halt nicht alle so. Es ist Lehrgeld, das Deine Freundin zahlen musste. Ist Deine Freundin namentlich bei den Bildern benannt bzw. sieht man eindeutig Ihr Gesicht bei den Detailaufnahmen? Wenn ja, könnt Ihr nur durch Zahlung eines Entgeltes die Veröffentlichung verhindern. Obwohl ich sagen muss, dass es dafür eh schon zu spät ist, denn einmal im Internet, kann es überall beliebig gespeichert sein. Das Entgelt dürfte bei einer Fotografin, die an Internet-Contests mit solchen Bildern teilnimmt, nicht allzu hoch sein.
Ich persönlich finde es nicht so rücksichtslos von der Fotografin, wie hier immer behauptet wird. Das Shooting hat sicherlich ein paar Stunden gedauert. Dann mußten noch die Bilder bearbeitet werden, die das Model haben wollte. Alles in allem, ist dafür sicher 1-2 Tage an Arbeitszeit notwendig gewesen. Und die Fotografin hat ja offensichtlicht bewußt einen Vertrag gemacht, damit alles klar geregelt ist. Für sie war das Shooting nicht bloß Arbeit, sondern etwas wo sie ihre Ideen verwirklichen wollte und sich weiterentwickeln wollte. Ich denke mit einer reinen Bezahlung ist das für sie nicht aufzuwiegen.

Und die Fotografin bietet ja auch an, die Fotos zu entfernen, ohne Geld zu verlangen. Also finde ich schon, daß die Fotografin da sehr entgegenkommend ist - angesichts der Tatsache, daß sie vermutlich im Recht ist.
 
Ein Anwalt ist nicht so teuer. Die Erstberatung kostet ca 90-100 €. Danach richtig sich das Entgelt nach dem Streitwert.
Wie hoch das in diesem Fall bemessen ist, weiß ich nicht, aber ihr solltet jedenfall die 90-100 € investieren und euch einmal beraten lassen.
Informiert euch vorher schonmal im Internet über die Möglichkeiten (Anfechtung), druckt die Sachen am besten aus und nehmt sie zum Anwalt mit.
Fragt ihn, was es kosten würde wenn er für euch tätig wird (also Schreiben an die Fotografin schickt mit der Anfechtungserklärung und der Aufforderung die Bilder sofort entfernen zu lassen).
 
Ich persönlich finde es nicht so rücksichtslos von der Fotografin, wie hier immer behauptet wird. Das Shooting hat sicherlich ein paar Stunden gedauert. Dann mußten noch die Bilder bearbeitet werden, die das Model haben wollte. Alles in allem, ist dafür sicher 1-2 Tage an Arbeitszeit notwendig gewesen. Und die Fotografin hat ja offensichtlicht bewußt einen Vertrag gemacht, damit alles klar geregelt ist. Für sie war das Shooting nicht bloß Arbeit, sondern etwas wo sie ihre Ideen verwirklichen wollte und sich weiterentwickeln wollte. Ich denke mit einer reinen Bezahlung ist das für sie nicht aufzuwiegen.

Und die Fotografin bietet ja auch an, die Fotos zu entfernen, ohne Geld zu verlangen. Also finde ich schon, daß die Fotografin da sehr entgegenkommend ist - angesichts der Tatsache, daß sie vermutlich im Recht ist.

Eine vernünftige Aufklärung ist jawohl das Mindestmaß an Professionalität was man erwarten kann!!!
Die Fotografin hat die Bilder möglicherweise (ich glaube sehr wahrscheinlich) in dem WISSEN gemacht, dass die Freundin des TE davon ausgeht, dass diese nirgendwo gezeigt werden und die Fotografin das Shooting rein zu Übungszwecken macht.
Sie hat vielleicht in einem beruhigenden Ton gesagt: "Nein, keine Sorge, hier im Vertrag steht ja, keine kommerziellen Zwecke" um die Freundin weichzuklopfen.
Außerdem hat sie (gemeinsam mit einer anderen anwesenden Person) die Freundin des TE gedrängt weitere noch freizügigere Fotos zu machen, als es eigentlich verabredet war. Damit hat sie sich als professionelle Fotografin absolut disqualifiziert!
 
Sie wollte ursprünglich nur Fotos machen wo der Intimbereich bedeckt ist. Aber eine Freundin war dabei und die Freundin und die Fotografin haben sie ermutigt sich mehr zu trauen. Und da hat sie eben dann auch Bilder machen lassen wo man ihren Intimbereich deutlich sehen kann. Aber das war natürlich auch nur mit dem Hintergedanken dass die Fotos nicht im Internet sind. Es waren natürlich keine Millionen die auf die Fotos geklickt haben, sondern an die 80.000 Leute. Aber für meine Freundin war das schon ein Schock, dass so viele sie nackt sehen können. Sie hat heute die Fotografin erreicht und die hat sich bereit erklärt die Bilder wieder zu löschen. Aber sie will sie noch 2 Wochen online lassen, um weitere Bewertungen zu bekommen
Hier steht, daß sie die Fotos entfernt. PS: Der Tip mit der Verbraucherzentrale funktioniert leider nicht, da die nur zu Verbraucherrecht beraten. Zu Themen wie Urheberrecht beraten die nicht. Ich dachte früher auch immer, daß die zu allen Themen beraten. Ist aber leider nicht so
 
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