Wie ich schon andernorts schrieb: Meine Tochter muss eine Therapie aber auch wollen. Aber sie will nicht. Sie hatte jetzt drei Mal Therapieerfahrungen (eine Therapie im Rahmen einer multimodalen Kopfschmerzthreapie hatte ich glatt vergessen) und will jetzt einfach nicht mehr. Zwingen hat ja auch keinen Sinn.Ich sehe nicht als Lösung nichts zu machen, weil sich das Verhalten sonst steigert.
Jetzt sind es noch Geld und Schmuck. Irgendwann klaut sie im Supermarkt oder noch größer.
Jetzt ist der Zeitpunkt das therapeutisch zu bearbeiten. Später ist es vielleicht zu verfahren, denn irgendwann bekommt sie dann auch von behördlicher Seite Konsequenzen.
Sprich, Gefängnis oder Gerichtsverhandlungen, wenn sich das ausweitet und nicht in der Familie bleibt.
Aber ich habe ehrlich gesagt auch nicht diesen unverrückbaren Glauben an Therapien. Ja, wenn man großes Glück hat und die richtige Person findet, kann eine Therapie viel bewirken. Aber es müssen wirklich alle Umstände stimmen.
Nur am Rande: Meine eigene Schwester ist Therapeutin - und hat mir Schlimmes angetan. Völlig ungerührt. Ich frage mich da heute noch, wie so jemand anderen helfen kann.
Aber dennoch werde ich dran bleiben. Die Beratungsstelle, bei der wir schon einmal waren, habe ich bereits angeschrieben. Das wäre mir eigentlich im Moment die liebste Lösung.
Und sonst werde ich später nochmal in Ruhe mit ihr sprechen, ob sie nicht doch bereit ist für eine Therapie.