He he, witziig, Haare- war auch lange Zeit mein Thema.
Ich denke, da du deine Haare nicht schön findest, liegt nicht an an den Haaren, sondern daran dass du dich nicht annehmen kannst, so wie du bist.
Ich habe als Kind ganz glattes, feines, weißblondes Haar gehabt. Mit 11 bekam ich leichte Wellen und bin nachgedunkelt auf ein mittelblond. Fand da meine Haare mega S**** und trug sie als Bob. Mit 14 hatte ich sie rot gefärbt und einen ganz kurzen glatten Bob getragen, der immer intensiv gefönt werden musste. Mit 17 habe ich mir eine Dauerwelle für ganz kleine Locken machen lassen. Die sind hochgesprungen und sah wieder wie ein kurzer Bob aus. Sah schrecklich aus, war ich also auch nicht zufrieden. Mit zwanzig sind die dann einigermaßen rausgewachsen, bzw. fing ich an mit dem Glätten an. Habe sie lang wachsen lassen und wieder blond gemacht, ganz helles blond. Das Glätten hat sie schon ein bissel beansprucht. Irgendwann habe ich damit aufgehört. Als sie lang die Länge über die Schulter hatten, wellten die sich auch nicht mehr so sehr und wenn man einen Zopf hat, fällt es nicht so auf. So, da war die Haarstruktur schon Mal akzeptiert. Die Farbe, das dunklere blond, fand ich aber immer noch S****. Habe die aber einfach nur lang wachsen lassen. So ganz bewusst, um meine Natur wieder rein zu kriegen und das akzetieren meiner Natur zu üben.
Und siehe da, heute bin ich 34 J. und habe sehr schönes, gesundes, langes, (überwiegend) glattes und vor allem natürliches Haar.
Probier einafch, dich an keinen optischen Idealen, Vorbildern zu orientieren und dich selbst zu akzeptieren.
LG