Hallo zusammen,
denkt ihr, dass es Menschen gibt, die einfach kein Glück im Leben haben dürfen? Denn irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich dazu gehöre und dass sich Unglück und Schicksalsschläge wie ein roter Faden durch meine gesamte Existenz ziehen. So habe ich an meinen leiblichen Vater nur eine einzige Erinnerung und diese ist, wie er mich einmal quer über mein Gesicht schlägt. Als ich noch ein Kleinkind war, hat meine Mutter ihn verlassen. Meine Mutter erkrankte als ich 11 Jahre alt war an Leukämie und verstarb schließlich auch daran.
Ich wurde daraufhin von meiner Tante und meinem Onkel als Pflegekind aufgenommen, wo ich jedoch oftmals als das schwarze Schaf der Familie behandelt wurde. Heute weiß ich, dass das daran lag, dass ich eine bis vor kurzem undiagnostizierte ADHS habe und deshalb mit meinem Verhalten oft angeeckt bin. Anstatt das ärztlich abklären zu lassen, hat man lieber versucht, mich mit Drohungen wie "Wenn du dich nicht benehmen kannst, dann rufen wir das Jugendamt und du kommst von hier weg" zu "erziehen". Einmal wurde ich auch ohne Grund und Beweise beschuldigt, Geld gestohlen zu haben und deshalb zwei Wochen wie der letzte Dreck behandelt. Das Geld ist später wieder aufgetaucht, eine Entschuldigung habe ich nie erhalten. Das sind nur zwei Beispiele von vielen Schikanen, die ich erdulden musste. Nach dem Abitur bin ich dann quasi auch sofort ausgezogen.
Ich habe mit zwei sehr guten Freundinnen eine WG gegründet, doch dieses Glück sollte nur von kurzer Dauer sein. Denn innerhalb eines Jahres fanden beide einen Parter und sind mit diesen zusammen gezogen. Was daraufhin folgte, war eine Pechsträhne an neuen Mitbewohnern, die beispielsweise ohne mich zu fragen meine Sachen wegschmissen oder zu den ungünstigsten Zeitpunkten und ohne Vorwarnung ihren Mietvertrag kündigten, etwa während Corona, wo die Suche nach neuen Mitbewohnern quasi unmöglich war.
Während Corona fiel ich dann in ein tiefes Loch, da ungefähr alles, was mein Leben lebenswert gemacht hatte, nicht mehr möglich war. Keine bis kaum kulturelle Veranstaltungen mehr, Freunde treffen nur noch virtuell möglich. Als 2022 die Einschränkungen langsam wieder lockerer wurden, habe ich mich mühsam aus diesem Loch herausgekrallt und konnte ab 2023 ein ziemlich glückliches Leben führen. 2023 war auch das Jahr, in dem ich meinen Partner kennengelernt habe. Wir haben extrem viele Gemeinsamkeiten. Interessen, Hobbies, Ideologien - alles passte perfekt und 2023 und 2024 waren die besten Jahre, die ich seit langem hatte. Ich dachte, dass ich es endlich geschafft habe. Dass ich endlich angekommen bin und etwas von dem Glück gefunden habe, dass normale Menschen selbstverständlich in ihrem Leben haben.
Aber es kam, wie es kommen musste und auch dieser winzige Krümel Glück, denn ich da für mich zusammengekratzt habe, wurde mir wieder entrissen. Denn dann kam 2025, das schlimmste Jahr, das ich seit langem hatte. Angefangen mit teuren Haushaltgeräten, die eines nach dem anderen kaputt gingen, teilweise über Wochen keine Heizung und heißes Wasser und das mitten im Winter, mehrere schwere Erkrankungen bei mir in der Familie, von denen ich teilweise ganz beiläufig an Weihnachten erfahren habe, haben sich unschöne Ereignisse und Schicksalsschläge die Klinke in die Hand gegeben. Als Sahnehäubchen auf dem brennenden Haufen S****, zu dem mein Leben mutiert ist, ist mein Partner vor etwas mehr als einem halben Jahr in eine depressive Episode gerutscht und hat sich extrem von mir zurückgezogen. Von der Nähe und der tiefen Verbindung, die wir so lange hatten, ist kaum noch etwas übrig. Ich bin inzwischen am Ende meiner Kräfte, liege jeden Abend weinend im Bett und frage mich, warum ich nicht einmal das bisschen Glück, das ich da für mich gefunden habe, behalten darf. Warum nach jeder schönen Zeit dann wieder der tiefe Fall kommen muss und immer doppelt und dreifach nachgetreten wird, sodass ich in einem noch tieferen Loch lande, als das, aus dem ich mich so mühsam herausgerarbeitet habe. Warum darf ich nicht einfach ein ruhiges, schönes und glückliches Leben führen, verdammt nochmal?
Ich befinde mich aktuell in Behandlung bei einem Psychologen, der Erfolg hält sich aktuell aber noch in Grenzen. Denn sein "Vetrauen Sie darauf, dass alles wieder gut wird", das er mir regelmäßig vorsäuselt, ist nicht wirklich hilfreich. Denn wie soll ich aktuell daran glauben, dass mein Leben wieder besser laufen wird, wenn es einfach nicht passiert? Wenn sich diese beschissenen Schicksalsschläge wie ein roter Faden durch meine gesamte Existenz ziehen und die schönen Zeiten nie lange halten. Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Ich will, dass dieser ewige Albtraum einfach nur aufhört.
denkt ihr, dass es Menschen gibt, die einfach kein Glück im Leben haben dürfen? Denn irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich dazu gehöre und dass sich Unglück und Schicksalsschläge wie ein roter Faden durch meine gesamte Existenz ziehen. So habe ich an meinen leiblichen Vater nur eine einzige Erinnerung und diese ist, wie er mich einmal quer über mein Gesicht schlägt. Als ich noch ein Kleinkind war, hat meine Mutter ihn verlassen. Meine Mutter erkrankte als ich 11 Jahre alt war an Leukämie und verstarb schließlich auch daran.
Ich wurde daraufhin von meiner Tante und meinem Onkel als Pflegekind aufgenommen, wo ich jedoch oftmals als das schwarze Schaf der Familie behandelt wurde. Heute weiß ich, dass das daran lag, dass ich eine bis vor kurzem undiagnostizierte ADHS habe und deshalb mit meinem Verhalten oft angeeckt bin. Anstatt das ärztlich abklären zu lassen, hat man lieber versucht, mich mit Drohungen wie "Wenn du dich nicht benehmen kannst, dann rufen wir das Jugendamt und du kommst von hier weg" zu "erziehen". Einmal wurde ich auch ohne Grund und Beweise beschuldigt, Geld gestohlen zu haben und deshalb zwei Wochen wie der letzte Dreck behandelt. Das Geld ist später wieder aufgetaucht, eine Entschuldigung habe ich nie erhalten. Das sind nur zwei Beispiele von vielen Schikanen, die ich erdulden musste. Nach dem Abitur bin ich dann quasi auch sofort ausgezogen.
Ich habe mit zwei sehr guten Freundinnen eine WG gegründet, doch dieses Glück sollte nur von kurzer Dauer sein. Denn innerhalb eines Jahres fanden beide einen Parter und sind mit diesen zusammen gezogen. Was daraufhin folgte, war eine Pechsträhne an neuen Mitbewohnern, die beispielsweise ohne mich zu fragen meine Sachen wegschmissen oder zu den ungünstigsten Zeitpunkten und ohne Vorwarnung ihren Mietvertrag kündigten, etwa während Corona, wo die Suche nach neuen Mitbewohnern quasi unmöglich war.
Während Corona fiel ich dann in ein tiefes Loch, da ungefähr alles, was mein Leben lebenswert gemacht hatte, nicht mehr möglich war. Keine bis kaum kulturelle Veranstaltungen mehr, Freunde treffen nur noch virtuell möglich. Als 2022 die Einschränkungen langsam wieder lockerer wurden, habe ich mich mühsam aus diesem Loch herausgekrallt und konnte ab 2023 ein ziemlich glückliches Leben führen. 2023 war auch das Jahr, in dem ich meinen Partner kennengelernt habe. Wir haben extrem viele Gemeinsamkeiten. Interessen, Hobbies, Ideologien - alles passte perfekt und 2023 und 2024 waren die besten Jahre, die ich seit langem hatte. Ich dachte, dass ich es endlich geschafft habe. Dass ich endlich angekommen bin und etwas von dem Glück gefunden habe, dass normale Menschen selbstverständlich in ihrem Leben haben.
Aber es kam, wie es kommen musste und auch dieser winzige Krümel Glück, denn ich da für mich zusammengekratzt habe, wurde mir wieder entrissen. Denn dann kam 2025, das schlimmste Jahr, das ich seit langem hatte. Angefangen mit teuren Haushaltgeräten, die eines nach dem anderen kaputt gingen, teilweise über Wochen keine Heizung und heißes Wasser und das mitten im Winter, mehrere schwere Erkrankungen bei mir in der Familie, von denen ich teilweise ganz beiläufig an Weihnachten erfahren habe, haben sich unschöne Ereignisse und Schicksalsschläge die Klinke in die Hand gegeben. Als Sahnehäubchen auf dem brennenden Haufen S****, zu dem mein Leben mutiert ist, ist mein Partner vor etwas mehr als einem halben Jahr in eine depressive Episode gerutscht und hat sich extrem von mir zurückgezogen. Von der Nähe und der tiefen Verbindung, die wir so lange hatten, ist kaum noch etwas übrig. Ich bin inzwischen am Ende meiner Kräfte, liege jeden Abend weinend im Bett und frage mich, warum ich nicht einmal das bisschen Glück, das ich da für mich gefunden habe, behalten darf. Warum nach jeder schönen Zeit dann wieder der tiefe Fall kommen muss und immer doppelt und dreifach nachgetreten wird, sodass ich in einem noch tieferen Loch lande, als das, aus dem ich mich so mühsam herausgerarbeitet habe. Warum darf ich nicht einfach ein ruhiges, schönes und glückliches Leben führen, verdammt nochmal?
Ich befinde mich aktuell in Behandlung bei einem Psychologen, der Erfolg hält sich aktuell aber noch in Grenzen. Denn sein "Vetrauen Sie darauf, dass alles wieder gut wird", das er mir regelmäßig vorsäuselt, ist nicht wirklich hilfreich. Denn wie soll ich aktuell daran glauben, dass mein Leben wieder besser laufen wird, wenn es einfach nicht passiert? Wenn sich diese beschissenen Schicksalsschläge wie ein roter Faden durch meine gesamte Existenz ziehen und die schönen Zeiten nie lange halten. Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr. Ich will, dass dieser ewige Albtraum einfach nur aufhört.