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Tabu, unerfüllter Kinderwunsch, partnerlos

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Bei einem ONS weiß man das? Ich würde mich nie einfach von einem ONS schwängern lassen. Man weiß nie, was der Mann an Geschlechtskrankheiten oder sonstigen gesundheitlichen Problemen hat. Außerdem fände ich es mies, jemanden so dazu zu benutzen ohne das er sein Einverständnis dazu gegeben hat. Vielleicht will er kein Kind?Vielleicht will er eins und würde sich gerne kümmern, was er aber nicht kann, wenn er nichts davon weiß? Nene, wäre nichts für mich.

Samenbank ist eindeutig geregelt und geschieht mit Einverständnis aller Beteiligten.

ONS finde ich auch nicht ok, wenn man den Mann nicht fragt.

Samenbank würde ich aber auch niemals machen. Ich würde schon genau wissen wollen, wer der genetische Vater ist, wie er redet, aussieht und riecht.
Zudem stelle ich es mir als Kind schrecklich vor zu wissen, dass ich aus einer Samenbank stamme und meine Mutter mir den Vater nur aus dem Katalog ausgesucht hat. Nein! Ich würde normalen Sex mit einem Mann wollen, der Bescheid weiß und eingewilligt hat.
 
Ich habe ehrlich gesagt das Gefühl, dass du eine gewisse Vorstellung oder Illusion davon hast, wie es wäre Kinder zu haben. Wie wenn man verliebt ist und nur die schönen Dinge betrachtet.

Dieser Zwang unbedingt ein Kind haben zu müssen, hört sich für mich nicht gesund an und ich frage mich, ob da mehr dahinter steckt.

Wenn du dich so sehr auf ein Kind fixierst, kann das auch in einer ungesunden Mutter-Kind-Beziehung enden. Darum würde ich daran erstmal arbeiten.

Eine Bekannte ist mit 42 das erste mal Mutter geworden. Möglich ist einiges.

Ich glaube, man macht sich vor allem selber oft das Leben schwer. Versuche dir diese Schwere zu nehmen, in dem du gelassener an die Dinge gehst und ohne Zwang. Lerne auch mit dir alleine zufrieden und glücklich sein zu können.
 
Danke für die Links und die Idee. Ich werde es tatsächlich mal ausprobieren.

Tue das unbedingt. Die Puppe kannst Du wieder abgeben, das Kind nicht.
Ich hätte aber Hilfe: meine Eltern und meine Geschwister..auch wenn ich ein schwieriges Verhältnis zu meinen Eltern habe, so würde meine Mutter mich unterstützen. Zu ihr das Verhältnis ist ok, sie wohnt nur mit meinen Vater in einem Haus zusammen. (Das ist ein anderes Thema). Und meine Geschwister würden mich auch unterstützen.

Und ich habe doch Freunde und Bekannte?
Ich bin nicht alleine.. wer hat das gesagt?

Ja, sie werden Dich vielleicht oder wahrscheinlich unterstützen. Nichtsdestotrotz wirst Du fast die ganze Belastung tragen. Das wird Dir keiner abnehmen können.
Auch diese Beziehungen können sich durch ein Kind ändern und sie werden es.
Ins Positive als auch ins Negative.
Stelle Dich darauf ein, dass Du das Kind alleine großziehen wirst.
Nachtrag: und man sollte sich nicht verrückt machen wegen diesem Thema. Es ist eine Vorstellung, erfüllt sich diese Vorstellung, wissen wir was von dieser Vorstellung zu halten ist.
Ja, nur wenn einem die Realität nicht gefällt, dann kann man das Kind nicht mehr zurückgeben oder umtauschen.
 
Stelle Dich darauf ein, dass Du das Kind alleine großziehen wirst.

Kannst du in die Zukunft gucken? Das weiß man alles nicht.
Immer diese Schwarzmalerei. Wenn ich nach dem Verstand gehandelt hätte, hätte ich heute keines meiner Kinder und nie meine Frau kennengelernt. Habe ich aber nicht.
Als meine Frau schwanger wurde, habe ich selbst noch mitten in der Ausbildung gesteckt. Meine Frau war gerade mal 20. Alles keine guten Grundvoraussetzungen für ein Kind. Alle lagen uns in den Ohren ob wir das wirklich machen wollen. Wir haben es gemacht und im nachhinein nie bereut. Die Zeiten wurden besser. Heute verdienen wir gutes Geld. Insofern würde ich ein Kind nie am Geldbeutel festmachen. Das kann sich alles ändern.
Du kannst morgen im Lotto gewinnen oder so abstürzen, dass du insolvent bist.
Auf die äußeren Bedingungen kann man manchmal pfeifen. Frauen kriegen auch im Krieg Kinder. Natürlich ist das nicht optimal. Das sehe ich hier aber nicht als Thema.
Thema ist, dass es bei der Threadopenerin ja offenbar nicht klappt und da muss man schauen wie es klappt oder welche Alternativen man gehen kann.
Oder man arrangiert sich damit. Diese Optionen hat man.

Leider wird heute viel zu sehr am Kinderwunsch herum gedrechselt. Früher war es so, wenn es nicht klappte war es so. Vielleicht hat sich Mama Natur ja auch was dabei gedacht? Ich sehe das immer sehr kritisch da einzugreifen. In meiner Umgebung ist diese ganze künstliche Befruchtungsgeschichte auch meistens schief gegangen. Die Tochter meines Arbeitskollegen hatte dann eine Fehlgeburt. Bei einer anderen war das Kind behindert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht hat sich Mama Natur ja auch was dabei gedacht? Ich sehe das immer sehr kritisch da einzugreifen. In meiner Umgebung ist diese ganze künstliche Befruchtungsgeschichte auch meistens schief gegangen. Die Tochter meines Arbeitskollegen hatte dann eine Fehlgeburt. Bei einer anderen war das Kind behindert.
Hier liegt der Fall vor, das ich ja nicht mal schwanger war. Einmal war ich in einer längeren Beziehung, er wollte nicht mit mir zusammen ziehen, bzw. keine eigene Familie.

Dann habe ich nach Jahren mit einem Mann zusammen gelebt. Wir wollten Kinder, er war zeugungsunfähig. (Gut, die Beziehung war auch anscheinend sehr destruktiv).
Dann sind wir auseinander..

Dazwischen hatte ich kürzere Beziehung über mehrere Monate.
Jetzt bin ich 30 und überlege was ich mit meinen Leben mache.. wo eine eigene Familie immer mein Traum war.
Meine Erfüllung habe ich nie im Beruf gesehen.
 
Ja, nur wenn einem die Realität nicht gefällt, dann kann man das Kind nicht mehr zurückgeben oder umtauschen.

Ja, das stimmt. Aber ein Kind wird auch größer, bzw. selbstständiger.
Aber wir drehen uns hier im Kreis.

Es ist wie alles im Leben - eine Sache hat immer zwei Medallien - man kann Kinder als Bereicherung sehen, aber auch als Belastung.
 
Psychische Auffälligkeiten und Schwangerschaft/Kinderaufzucht schließt sich nach meiner Erfahrung leider letztendlich doch aus...... so traurig das ist.
 
Hier liegt der Fall vor, das ich ja nicht mal schwanger war. Einmal war ich in einer längeren Beziehung, er wollte nicht mit mir zusammen ziehen, bzw. keine eigene Familie.

Dann habe ich nach Jahren mit einem Mann zusammen gelebt. Wir wollten Kinder, er war zeugungsunfähig. (Gut, die Beziehung war auch anscheinend sehr destruktiv).
Dann sind wir auseinander..

Dazwischen hatte ich kürzere Beziehung über mehrere Monate.
Jetzt bin ich 30 und überlege was ich mit meinen Leben mache.. wo eine eigene Familie immer mein Traum war.
Meine Erfüllung habe ich nie im Beruf gesehen.

Nicht immer erfüllt sich der Traum vom Kind. Manchmal hat es nicht sein sollen. In vielen Fällen wo dann künstlich nachgeholfen wurde und dann ein behindertes Kind entstand habe ich mich auch gefragt ob Mutter Natur das nicht von Natur aus so eingerichtet hat, dass es nicht geht. Ich würde nichts erzwingen.
Wenn du unbedingt willst, hast du dich mal nach anderen Varianten umgeguckt?
Du könntest dich auch zur Pflegemutter qualifizieren oder noch eine entsprechende Ausbildung dran hängen. Meine Schwägerin aus der ersten Ehe arbeitet in einem SOS-Kinderdorf. Sie hat auch keine eigenen Kinder, ist aber so in ihrer Rolle glücklich.

Psychische Auffälligkeiten und Schwangerschaft/Kinderaufzucht schließt sich nach meiner Erfahrung leider letztendlich doch aus...... so traurig das ist.
Das kann man doch gar nicht verallgemeinern. Dann dürfte ja keiner der psychisch krank ist ein Kind groß gezogen haben.
 
Lerne auch mit dir alleine zufrieden und glücklich sein zu können.
Ja, das sollte mein erstes Ziel sein.
Vielleicht ein neues Studium, ein neuer Job, mit mehr Abwechslung.
Eine neue Stadt.

Aber versteht niemand den Schmerz, das anscheinend der Traum von einer eigenen Familie platzt?
Wenn das so weitergeht, falle ich in eine Depressionen..
 

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